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Alice hinter den Spiegeln

Lewis Carroll

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Beschreibung


"»Sechs Jahre, nachdem Alice aus dem Wunderland zurückgekehrt ist, wird sie zum zweitenmal ausgeschickt in befremdliche Gegenden. Aber die Landschaft ›Hinter den Spiegeln‹ ist nicht mehr so harmlos wie in ihrer ersten Reise; irgend etwas hat sich darin ins Beklemmende und Aufsässige gewendet.« Christian Enzensberger"

Lewis Carroll wurde als Charles Lutwidge Dodgson am 27. Januar 1832 in Daresbury, England als drittes von elf Kindern und ältester Sohn des Pfarrers Charles Dodgson geboren. 

Carroll stellte schon als Kind sein mathematisches Interesse unter Beweis, war sehr belesen und verfasste für sich und seine Geschwister kleine Theaterstücke, um so der engen Welt des Pfarrhauses zu entfliehen. Nach unglücklichen Jahren in einer Privatschule begann er 1850 sein Studium in Oxford am College Christ Church und lehrte dort im Anschluss als Tutor Mathematik. Er entdeckte bald seine Leidenschaft für die Fotografie, später widmete er sich zunehmend auch dem Schreiben, das stark von seiner Liebe zur Logik und Mathematik geprägt war. Er fand insbesondere am Entwerfen von fantasievollen Denkaufgaben und Wortspielen großen Gefallen. An der Universität von Oxford lernte er das Mädchen Alice Liddell kennen, die Tochter des Dekans von Christ Church. Sie gilt als Vorlage und Inspirationsquelle für sein 1865 entstandenes, berühmtestes Werk  Alice im Wunderland. Der Roman wurde in mehr als 80 Sprachen übersetzt. Er starb am 14. Januar 1898 in Guildford.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 145
Erscheinungsdatum 01.10.1974
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-31797-5
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18,1/11/1,3 cm
Gewicht 104 g
Abbildungen mit 51 Illustrationen von John Tenniel
Auflage 23
Illustrator John Tenniel
Übersetzer Christian Enzensberger
Verkaufsrang 65263

Kundenbewertungen

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Unfug!
von NiWa am 23.08.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Gerade noch spielt die kleine Alice mit ihrem Kätzchen, schon ist sie ins Land hinter den Spiegeln getaucht. Wenig erschüttert, legt sie sich im Schach mit der schwarzen und weißen Königin an, um nach einem erfolgreichen Spiel selbst Herrscherin zu werden. „Alice hinter den Spiegeln“ ist die Fortsetzung von „Alice im Wunderla... Gerade noch spielt die kleine Alice mit ihrem Kätzchen, schon ist sie ins Land hinter den Spiegeln getaucht. Wenig erschüttert, legt sie sich im Schach mit der schwarzen und weißen Königin an, um nach einem erfolgreichen Spiel selbst Herrscherin zu werden. „Alice hinter den Spiegeln“ ist die Fortsetzung von „Alice im Wunderland“, ein allseits bekannter und beliebter Kinderklassiker, den wahrscheinlich viele kennen. Die Fortsetzung ist zwar nicht jedem ein Begriff, doch viele Elemente davon sind aufgrund diverser Verfilmungen trotzdem bekannt. Denn hier trifft Alice auf Tewedledee und Tweedledum, legt sich mit Löwen und Einhörnern an und hat es dann auch noch mit dem Humpty Dumpty zutun, der ihr so manches Wort im Mund verdreht. Carroll geht hier meiner Ansicht nach philosophische Fragen aus Kinderperspektive an. Ist die Welt hinter dem Spiegel seitenverkehrt? Wenn ich schlafe, träume ich, träumt mich jemand, der schläft? Aber auch hier lässt man sich als Leser auf den blanken Nonsense ein und sich vom Autor in eine sinnentleerte Welt entführen, die sogar für Alice undurchschaubar ist: „Das ist genau wie ein Rätsel ohne Lösung!“ (S. 141) Die Reise hinter die Spiegel hat mich erneut verzaubert. Die süße Alice erträgt den gesamten Unfug mit königlicher Fassung - will sie am Ende ja selbst Königin sein - und lässt sich von ulkigen Persönchen durch die spiegelverkehrte Welt leiten, von Blumen zurechtweisen, auch mal übertrumpfen und ergreift schon einmal selbst das Wort, wenn es kein andrer tut. Entzückende Wortspiele, unverständliche Irrungen, fesselnde Wirrungen, absurde Persönchen und fallende Ritter verzauberten mich auch im zweiten Teil, nur die vielen Gedichte haben mir den Lesespaß etwas vergrämt, weil ich persönlich an Gedichten keine Freude habe. „Alice hinter den Spiegeln“ ist eine bezaubernde Fortsetzung des berühmten 1. Teils, ebenso sinnfrei, kurios und absoluter Unfug, den man zumindest einmal gelesen haben sollte. Reihenfolge: Alice im Wunderland Alice hinter den Spiegeln

Nicht ganz 5 Sterne, aber ...
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2010

... irgendwie ein interessanter Tagtraum eines kleinen Mädchens, aus einer Zeit, in der Kinder noch spielten und mit Fantasie ohne Multimedia lebten. Dieser Traum ist sehr verwirrend, einige Stellen mit den verdrehten Sätzen sind sehr schön geschrieben. ("Du hast aber gute Augen, wenn du Niemand siehst.") Dieser Band kommt abe... ... irgendwie ein interessanter Tagtraum eines kleinen Mädchens, aus einer Zeit, in der Kinder noch spielten und mit Fantasie ohne Multimedia lebten. Dieser Traum ist sehr verwirrend, einige Stellen mit den verdrehten Sätzen sind sehr schön geschrieben. ("Du hast aber gute Augen, wenn du Niemand siehst.") Dieser Band kommt aber nicht ganz (sehr knapp) an die erste Geschichte (Alice im Wunderland) heran. Leider trüben bei der mir vorliegenden Ausgabe einige Fehler beim Druck; fehlende Buchstaben, Zeichensetzung ... Meine Meinung: mehrfach lesen ...


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