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Der Zauberer

Erzählung

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Erst im Nachlaß des unsterblichen Erzählers Vladimir Nabokov tauchte diese verloren geglaubte Erzählung wieder auf: eine erste, faszinierende Version des "Lolita"-Themas. Ein Mann in den Vierzigern stellt einem Nymphchen nach und heiratet dessen kranke Mutter, um nach deren Tod das zwölfjährige Mädchen endlich in seine Gewalt zu bringen. Die Geschichte kann nicht gutgehen und geht auch prompt böse für ihn aus.
Portrait
Dieter E. Zimmer, geb. 1934, ist freier Autor und Übersetzer. Von 1959–1999 war er Redakteur bei DIE ZEIT, davon 1973–1977 Leiter des Feuilletons, danach als Wissenschaftsjournalist mit den Schwerpunkten Psychologie, Biologie, Medizin und Linguistik. Neben zahlreichen weiteren Auszeichnungen erhielt er den Preis für Wissenschaftspublizistik der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Bei Rowohlt ist er u. a. als Herausgeber und Übersetzer für die Nabokov-Gesamtausgabe verantwortlich.

Vladimir Nabokov wird am 22. April 1899 in St. Petersburg geboren. Nach der Oktoberrevolution flieht die Familie 1919 nach Westeuropa. 1919-1922 in Cambridge Studium der russischen und französischen Literatur. 1922-1937 in Berlin, erste Veröffentlichungen, meist unter dem Pseudonym W. Sirin. 1937-1940 nach der Flucht aus Nazideutschland in Südfrankreich und in Paris, seit 1940 in den USA. 1961-1977 wohnt Nabokov im Palace Hotel in Montreux. Er stirbt am 2. Juli 1977.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 01.04.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22548-2
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,5/0,8 cm
Gewicht 121 g
Originaltitel Wolschebnik
Auflage 1. Auflage, Neuausgabe
Übersetzer Dieter E. Zimmer
Buch (Taschenbuch)
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ein heikles Thema
von Blacky am 17.01.2013

Inhalt: Ein Mann in den Vierzigern stellt einem Nymphchen nach und heiratet dessen kranke Mutter, um nach deren Tod das zwölfjährige Mädchen endlich in seine Gewalt zu bringen. Die Geschichte kann nicht gutgehen und geht auch prompt böse für ihn aus. Diese Geschichte gilt als "Vorgänger" seines späteren Romans "Lolita" der... Inhalt: Ein Mann in den Vierzigern stellt einem Nymphchen nach und heiratet dessen kranke Mutter, um nach deren Tod das zwölfjährige Mädchen endlich in seine Gewalt zu bringen. Die Geschichte kann nicht gutgehen und geht auch prompt böse für ihn aus. Diese Geschichte gilt als "Vorgänger" seines späteren Romans "Lolita" der ja allgemein bekannt und auch verfilmt worden ist. Geschildert wird aus der Sicht des Pädophilen "Arthur", der nur noch an eines denken kann nämlich "das Nymphchen in seine Gewalt zu bringen". Bis kurz vor Schluss ist auch nicht klar, ob ihm das gelingt. Es ist also schon spannend. Allerdings ist die Denkweise des "Arthur" wohl für die wenigsten nachvollziehbar.