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Utopia

Mit e. Porträt d. Autors v. Erasmus v. Rotterdam

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Mit seinem Hauptwerk, der staatsphilosophischen Schrift ›Utopia‹(d.h. Nirgendwo), 1516 in lateinischer Sprache erschienen, wurde Morus – Richter, Parlamentarier, Diplomat und Märtyrer der Römischen Kirche – zum Schöpfer des Begriffs und der Gattung der Utopie.
Portrait
Er interessierte sich früh für Literatur und Philosophie, mußte aber wie sein Vater die Rechte studieren und wurde Richter. Eine diplomatische Mission in den Niederlanden führte er so gut aus, daß der König ihn als Berater an den Hof holte, wo er, der Politik und dem Machtspiel im Grunde abgeneigt, bis zum Lordkanzler avancierte. Eine enge Freundschaft verband ihn mit Erasmus von Rotterdam, den er in seinem Haus in Chelsea zur Niederschrift von ›Lob der Narrheit‹ anregte. Er selbst begann in Holland mit seinem Meisterwerk ›Utopia‹, das 1516 erschien. Als strenggläubiger Christ verweigerte er Heinrich VIII. den Eid, als dieser sich zum Oberhaupt der englischen Kirche erklärte, und wurde als Hochverräter 1535 hingerichtet. Er starb als »the king's good servant, but God's first« und wurde 400 Jahre später von der römisch-katholischen Kirche heiliggesprochen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 199
Erscheinungsdatum 25.01.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20420-9
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,9/11,3/1,4 cm
Gewicht 188 g
Originaltitel Libellus vere aureus nec minus salutaris quam festivus de optimo republicae statu deque nova insula Utopia
Auflage 13
Übersetzer Alfred Hartmann
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Hoch interessant! Aber realistisch? Doch darum geht es nicht. Faszinierend ist, welcher außergewöhnliche Zeitgeist dahinter liegt. Hoch interessant! Aber realistisch? Doch darum geht es nicht. Faszinierend ist, welcher außergewöhnliche Zeitgeist dahinter liegt.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Beeindruckender Klassiker und die wohl erste positive literarische Zukunftsvision. Gleichzeitig natürlich sehr gesellschaftskritisch. Oft als Vorlage benutzt. Beeindruckender Klassiker und die wohl erste positive literarische Zukunftsvision. Gleichzeitig natürlich sehr gesellschaftskritisch. Oft als Vorlage benutzt.

„Faszinierend“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

In Utopia entwirft Thomas Morus einen Musterstaat. Für uns moderne Menschen ist sicherlich einiges überholt, aber es gibt noch vieles über das es sich nach zu denken lohnt. Diese Gesellschaftsutopie ist sehr gut lesbar. In Utopia entwirft Thomas Morus einen Musterstaat. Für uns moderne Menschen ist sicherlich einiges überholt, aber es gibt noch vieles über das es sich nach zu denken lohnt. Diese Gesellschaftsutopie ist sehr gut lesbar.

Kundenbewertungen

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DER Sachhbuchklassiker in Prosaform
von einer Kundin/einem Kunden aus Weingarten am 07.05.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Werk zeigt auf sehr anschauliche Art und Weise Erkenntnisse, die auch heute sehr aktuell sind. An den Stellen wo der Schreiber seine Ergebnisse ermitellt, gilt Vorsicht, andernfalls übersieht man so manchses.Ganz sicher meine Empfehlung. Eventuell lese ich es ein weiteres Mal.

Der Beginn der Utpoie
von Daniela Ammann aus Wien am 12.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jeder der sich mit Utopien beschäftigt, liest die ganzen großen Namen: Bacon, Platon, Campanella. Doch Thomas Morus ist der Schöpfer der Utopie. Das Genre wurde nach seiner erdachten Insel Utopia benannt und prägte eine ganze Ära an Schriftstellern bis hinein in die Fantasy-Literatur der Gegenwart. Und wenn man nur... Jeder der sich mit Utopien beschäftigt, liest die ganzen großen Namen: Bacon, Platon, Campanella. Doch Thomas Morus ist der Schöpfer der Utopie. Das Genre wurde nach seiner erdachten Insel Utopia benannt und prägte eine ganze Ära an Schriftstellern bis hinein in die Fantasy-Literatur der Gegenwart. Und wenn man nur einmal im Leben eine Utopie lesen will/sollte, nimmt man die von Thomas Morus. Diese gehört zur Weltliteratur. In dieser Ausgabe finden sich lateinische und deutsche Fassung nebeneinander.

Wahrlich utopisch
von Zitronenblau am 07.05.2009
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Morus' "Utopia" ist politische Philosophie. Bemerkenswert ist die Abschaffung des Privateigentums. Jedoch bleibt diese vorsozialistische Utopie eben eine Utopie, die mehr wirkt wie ein humanistischer Scherz als eine ernsthafte Theorie des möglichen, besten Staates. Tief ist die Vorstellung nicht und zugleich auch bis heute nicht endgültig interpretiert. Ein Buch,... Morus' "Utopia" ist politische Philosophie. Bemerkenswert ist die Abschaffung des Privateigentums. Jedoch bleibt diese vorsozialistische Utopie eben eine Utopie, die mehr wirkt wie ein humanistischer Scherz als eine ernsthafte Theorie des möglichen, besten Staates. Tief ist die Vorstellung nicht und zugleich auch bis heute nicht endgültig interpretiert. Ein Buch, welches zwar gelesen werden sollte, eben als ehrbare Ur-Utopie, jedoch wer sich mit wirklicher politischer Philosophie auseinandersetzen will, gebraucht da doch ernsthaftere Literatur.