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Roman eines Schicksallosen

Ausgezeichnet mit dem WELT-Literaturpreis 2000

(17)
Imre Kertész ist etwas Skandalöses gelungen: die Entmystifizierung von Auschwitz. Es gibt kein literarisches Werk, das in dieser Konsequenz, ohne zu deuten, ohne zu werten, der Perspektive eines staunenden Kindes treu geblieben ist. Wohl nie zuvor hat ein Autor seine Figur Schritt für Schritt bis an jene Grenze hinab begleitet, wo das nackte Leben zur hemmungslosen, glücksüchtigen, obszönen Angelegenheit wird.
Portrait
Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem "Roman eines Schicksallosen" hat er diese Erfahrung auf außergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Außenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u.a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück. Er starb am 31. März 2016.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 286
Erscheinungsdatum 01.10.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22576-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,3/11,8/2,2 cm
Gewicht 234 g
Originaltitel Sorstalanság
Auflage 32. Neuausg.
Übersetzer Christina Viragh
Verkaufsrang 6.590
Buch (Taschenbuch)
10,00
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Ich habe dieses Buch in meinem Urlaub innerhalb weniger Stunden geradezu inhaliert. Dennoch fällt es mir schwer diesem Buch eine Wertung aufzudrücken, da es zu speziell ist. Ich habe dieses Buch in meinem Urlaub innerhalb weniger Stunden geradezu inhaliert. Dennoch fällt es mir schwer diesem Buch eine Wertung aufzudrücken, da es zu speziell ist.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein autobiographisches Buch. Keine unbeschwerte Kindheit in Budapest, die durch den Einzug des Vaters zum Arbeitsdienst so abrupt endet. Großartig. Ein autobiographisches Buch. Keine unbeschwerte Kindheit in Budapest, die durch den Einzug des Vaters zum Arbeitsdienst so abrupt endet. Großartig.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Herausgerissen aus der Kindheit und hinein in den Überlebenskampf eines Vernichtungslagers. Schonungslos erzählt und eigentlich neben Anne Frank ein "Muss" als Lektüre. Herausgerissen aus der Kindheit und hinein in den Überlebenskampf eines Vernichtungslagers. Schonungslos erzählt und eigentlich neben Anne Frank ein "Muss" als Lektüre.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Die Tiefe und den Schrecken dieses Buches zu beschreiben ist schwierig. Gnadenlos wie das Schicksal der Opfer ist es in seiner Direktheit, eindringlich in seiner Einfachheit. Die Tiefe und den Schrecken dieses Buches zu beschreiben ist schwierig. Gnadenlos wie das Schicksal der Opfer ist es in seiner Direktheit, eindringlich in seiner Einfachheit.

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein so roh ehrliches Buch habe ich selten gelesen. Kertész beschreibt die Gräuel in Auschwitz so klar und ohne Wertung, dass mir ständig das Blut in den Adern gefror. Eindringlich. Ein so roh ehrliches Buch habe ich selten gelesen. Kertész beschreibt die Gräuel in Auschwitz so klar und ohne Wertung, dass mir ständig das Blut in den Adern gefror. Eindringlich.

„Auschwitz, erzählt wie nie zuvor!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Kertesz, selbst als Junge im KZ, hat einen Roman geschrieben über die Greuel des Lagerlebens, wie kein Autor je zuvor. Er erzählt genau, ohne jede Wertung oder Einmischung in das Gefühlsleben seines Protagonisten, sondern nur sachlich und in einer klaren, präzisen Sprache.

Mich hat dieses Buch verstört, hliflos und sogar wütend zurückgelassen.

Eigentlich kann man das Buch nicht beschreiben und bewerten schon mal gar nicht. Man kann und sollte es lesen und hoffen, dass es viele Leser ( Schulklassen? ) findet damit die Geschichte sich NIE wiederholt.
Kertesz, selbst als Junge im KZ, hat einen Roman geschrieben über die Greuel des Lagerlebens, wie kein Autor je zuvor. Er erzählt genau, ohne jede Wertung oder Einmischung in das Gefühlsleben seines Protagonisten, sondern nur sachlich und in einer klaren, präzisen Sprache.

Mich hat dieses Buch verstört, hliflos und sogar wütend zurückgelassen.

Eigentlich kann man das Buch nicht beschreiben und bewerten schon mal gar nicht. Man kann und sollte es lesen und hoffen, dass es viele Leser ( Schulklassen? ) findet damit die Geschichte sich NIE wiederholt.

„Große Literatur“

Georg Stahl, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dieser Roman versucht das Unbegreifliche,den Holocaust,aus der Sicht eines staunenden Kindes darzustellen.Kertesz tut dies auf eine höchst sachliche Art und Weise.
Er benutzt dazu eine sehr schöne,ausgewählte Sprache.
In diesem Buch habe ich Sätze gefunden,die in ihrer vermeintlichen Schlichtheit für die Ewigkeit gemacht sind.
Kertesz stellt nur da,er wertet, scheinbar,nicht.
All das überlässt er dem Leser.Und nimmt diesen damit in die Verantwortung.
Er bildet das menschliche Verhalten in all seinen Facetten ab und erreicht damit eine Erkenntnis,was Menschsein ausmacht,die ich so selten nachvollziehbar gelesen habe.
Dieses Buch verstört,bedient keine vorgefertigten Meinungen und entlässt mich,den Leser,nicht,ohne sich mit mir auseinandersetzen zu müssen.
Das kann nur ganz grosse Literatur.
Unbedingt lesen und weiterempfehlen!!!!!
Dieser Roman versucht das Unbegreifliche,den Holocaust,aus der Sicht eines staunenden Kindes darzustellen.Kertesz tut dies auf eine höchst sachliche Art und Weise.
Er benutzt dazu eine sehr schöne,ausgewählte Sprache.
In diesem Buch habe ich Sätze gefunden,die in ihrer vermeintlichen Schlichtheit für die Ewigkeit gemacht sind.
Kertesz stellt nur da,er wertet, scheinbar,nicht.
All das überlässt er dem Leser.Und nimmt diesen damit in die Verantwortung.
Er bildet das menschliche Verhalten in all seinen Facetten ab und erreicht damit eine Erkenntnis,was Menschsein ausmacht,die ich so selten nachvollziehbar gelesen habe.
Dieses Buch verstört,bedient keine vorgefertigten Meinungen und entlässt mich,den Leser,nicht,ohne sich mit mir auseinandersetzen zu müssen.
Das kann nur ganz grosse Literatur.
Unbedingt lesen und weiterempfehlen!!!!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
15
1
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Dieser Roman erzählt realistisch und schockierend aus einem der schwärzesten Kapiteln der Geschichte. Absolut lesenswert.

Stufe um Stufe
von einer Kundin/einem Kunden am 07.12.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Seine Erkenntnisse, dass jeder, kein Anderer, seine eigenen Schritte tut, und seine Ansichten über Freiheit oder Schicksal aus der Sicht eines KZ-Häftlings finde ich genial. Jeder sollte dieses Buch lesen.

Über Auschwitz und Buchenwald...
von Xenia aus Hamburg am 19.04.2011

Der Alltag eines Häftlings in Auschwitz, eines judischen Jungen, seine Fragen ans Leben und an sich selbst, seine Träume, seine Hoffnung... "Ich kann behaupten: es gibt keine noch so große Erfahrung, keine noch sovollkommene Ergebenheit, keine noch so tiefe Einsicht, dass man seinem Glück nicht doch noch eine letzte... Der Alltag eines Häftlings in Auschwitz, eines judischen Jungen, seine Fragen ans Leben und an sich selbst, seine Träume, seine Hoffnung... "Ich kann behaupten: es gibt keine noch so große Erfahrung, keine noch sovollkommene Ergebenheit, keine noch so tiefe Einsicht, dass man seinem Glück nicht doch noch eine letzte Chance gäbe..." Das ganze Buch lang hat man Tränen in den Augen, so realistisch ist es beschrieben, so schlimm ist die Geschichte generell. Absolut empfehlenswert! Nach dem Spielbergs Meisterwerk "Schindlers Liste" gehört der Roman von Imre Kertész zu den besten Dokumentationen des Holocaust in der Geschichte.