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Montauk

Eine Erzählung

Bibliothek Suhrkamp 581

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Montauk ist ein indianischer Name, er bezeichnet die nördliche Spitze von Long Island, hundertzehn Meilen von Manhattan entfernt; dort findet das Wochenende statt, das erzählt wird. »wovon erzählt Frisch? Von der Liebe, also von der Vergänglichkeit; vom Tod, also von der Angst vor dem Tod...Er praktiziert Moral ohne Predigt und Zeitkritik ohne Propaganda...So wurde er zum Klassiker unter den schreibenden Zeitgenossen deutscher Sprache.« (Marcel Reich-Ranicki)

Portrait
Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.

Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 206
Erscheinungsdatum 11.04.1978
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-01581-0
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,5/12,2/2,3 cm
Gewicht 256 g
Auflage 9
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Sehr persönlicher Roman von Max Frisch über sein Leben als Autor und Beziehungsmensch
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 09.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Max Frisch hat mit "Montauk" einen autobiographischen Roman verfasst, in welchem er ein Wochenende in Montauk im Jahr 1974 beschreibt und dabei gedanklich in die Vergangenheit abschweift, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. Das Wochenende verbringt er mit der 31-jährigen Amerikanerin Lynn, die ihn auf seiner Lesereise... Max Frisch hat mit "Montauk" einen autobiographischen Roman verfasst, in welchem er ein Wochenende in Montauk im Jahr 1974 beschreibt und dabei gedanklich in die Vergangenheit abschweift, aber auch einen Blick in die Zukunft wirft. Das Wochenende verbringt er mit der 31-jährigen Amerikanerin Lynn, die ihn auf seiner Lesereise begleitet und mit der er eine Affäre hat. Die Affäre oder die Handlung auf Long Island steht dabei nicht im Vordergrund, vielmehr ist der Roman eine nach Frischs Angaben selbst aufrichtige Sicht auf sein Leben. "Montauk" ist deshalb sein persönlichstes Buch, in dem er sich selbst reflektiert. Er erzählt von seinen Anfängen als Schriftsteller, von seiner Tätigkeit als Architekt, aber auch von seinen Ehen und den zahlreichen Reisen, die der Schweizer nach Frankreich, Italien oder eben auch die USA unternommen hat. Kritisch betrachtet er aber auch seine Berühmtheit, seinen Erfolg und den Reichtum, der ihn verblüffte. Der Roman ist überwiegend aus der Ich-Perspektive, aber auch aus Sicht einer dritten Person geschrieben, um mutmaßlich aus der Distanz sein eigenes Verhalten objektiver und selbstkritischer betrachten zu können. Für mich fehlte bei dem Roman ein roter Faden. Frisch scheint seine Gedanken aufgeschrieben zu haben, wie sie ihm gerade in den Sinn gekommen sind. Er selbst hatte aber auch nicht den Anspruch, dem Leser gefallen zu wollen. "Eine Literatur, die sich selbst genügt". Ob der Titel "Montauk" so passend gewählt ist, sei dahin gestellt - zumindest gibt der Aufenthalt dort den Anlass die Liebesbeziehung mit Lynn zu verschriften und mit dem Roman gleichzeitig einen Rückblick auf sein Leben zu geben. "Montauk" ist damit ein Buch für all diejenigen, die sich für die Person Max Frisch interessieren und mehr über sein Leben als Autor, aber auch als Mann mit seinen Beziehungen zu verschiedenen Frauen aus autobiographischer Sicht erfahren möchten.

Verwirrend einfache Sprache, aber vielleicht steckt ja sehr viel mehr dahinter!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 24.02.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Max Frisch schildert ein Wochenende in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, das er mit einer "neuen" Geliebten an der Ostküste der USA in der Nähe von New York, verbringt. In sehr einfachen Sätzen schildert er das Wochenende, die Liebe, seine Angst vor dem Alter und dem Tod,... Max Frisch schildert ein Wochenende in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, das er mit einer "neuen" Geliebten an der Ostküste der USA in der Nähe von New York, verbringt. In sehr einfachen Sätzen schildert er das Wochenende, die Liebe, seine Angst vor dem Alter und dem Tod, seine früheren Ehefrauen und Geliebten und überhaupt seine Sicht auf die Welt. Zusätzlich verwirrt hat mich, daß wirklich jedes (noch so simple) Fremdwort erklärt wird und daß jeder englische Begriff in's Deutsche übersetzt wird! Haben Schüler heute keine Lexika?! Um so beeindruckender fand ich Nachwort und Erläuterungen. Da hätte ich mir so manches Mal Worterklärungen gewünscht!

Montauk hautnah miterlebt
von einer Kundin/einem Kunden aus Herrenschwanden am 09.07.2009
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Ein sensationelles Buch von Felix von Manteuffel perfekt und äusserst fesselnd gelesen!