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Der geheime Brief

Roman

(4)
Ein Haus, das sein Geheimnis preisgibt. Eine Frau, die zurück ins Leben findet.
Die Welt scheint stillzustehen, als die vierzigjährige Fotografin Inga ihren Mann bei einem Autounfall verliert. Um wieder zu sich zu kommen, zieht sie sich auf die Insel Marstrand zurück, auf der ihre Familie seit Generationen ein Sommerhäuschen besitzt. Beim Aufräumen findet sie eine rätselhafte Kiste mit Briefen – adressiert an ihre Großmutter Rakel. Verfasserin ist eine Frau in Afrika, die sich dort offenbar während des ersten Weltkriegs als Missionarin aufhielt. Und je mehr Inga über die Briefeschreiberin und deren Beziehung zu ihrer Familie erfährt, desto entscheidender verändert sich auch ihr eigenes Leben ...
Portrait
Maria Ernestam, geboren 1959, begann ihre Laufbahn als Journalistin. Sie hat lange Jahre als Auslandskorrespondentin für verschiedene schwedische Zeitungen in Deutschland gearbeitet, daneben eine Ausbildung als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin absolviert. Mittlerweile sind sieben hoch gelobte Romane von ihr erschienen. Für "Die Röte der Jungfrau" erhielt sie den Französischen Buchhändlerpreis. "Der geheime Brief" und "Das verborgene Haus" waren in Skandinavien Bestseller und standen auch in Deutschland wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Maria Ernestam lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Stockholm.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.06.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783641067991
Verlag btb
Originaltitel Alltid hos dig
Dateigröße 806 KB
Übersetzer Gabriele Haefs
eBook
8,99
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Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Buch mit dem -im Moment- sehr beliebten Thema, eines gefundenen Briefes, der eine Frau dazu bewegt sich auf die Suche nach dem Familiengeheimnis zu machen. Ein Buch mit dem -im Moment- sehr beliebten Thema, eines gefundenen Briefes, der eine Frau dazu bewegt sich auf die Suche nach dem Familiengeheimnis zu machen.

„Eine tragische Familiengeschichte aus dem 1. Weltkrieg“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Maria Ernestam hat einen klassischen Familienroman mit den typischen Zutaten (Frau verliert ihren Mann auf tragische Weise und entdeckt per Zufall ein wohlgehütetes Familiengeheimnis) geschrieben, der sich aber trotzdem wohltuend abhebt. Denn die Autorin besticht durch ihre Sprache und ihre sehr sensible und psychologische Beobachtungsgabe!

Die Hauptperson der Gegenwart ist Inga, eine erfolgreiche vierzigjährige Fotografin aus Schweden, die plötzlich ihren Mann durch einen Herzinfarkt verliert. Zwei Jahre arbeitet sie noch wie auf Autopilot weiter, dann bricht sie zusammen und flieht auf die Insel Marstrand, wo ihre Familie seit dem 1. Weltkrieg ein Sommerhaus besitzt. Um etwas zu tun, beschließt sie den zum Haus gehörenden Schuppen zu entrümpeln. Hier entdeckt sie den geheimnisvollen Brief, der ihr endlich wieder eine neue Aufgabe gibt. Der Leser ist allerdings mit seinem Wissen immer etwas weiter als Inga, denn die Autorin wechselt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Sie erzählt nämlich auch die Geschichte von Rakel (die Großmutter von Inga) und ihrer besten Freundin Lea, die den Brief an Rakel geschrieben hat. Lea und Rakel haben 1916 beide als Dienstmädchen bei der reichen Schuhfabrikantenfamilie Otto gearbeitet. Lea verliebt sich in den Sohn des Hauses, der das schwarze Schaf ist. Rakel steht zwischen zwei Männern – Jakob und Anton. Auf der Insel Marstrand entscheidet sich das Schicksal dieser beiden Frauen. Diese Geschichte entfaltet sich langsam, als Rakel sich 1959 kurz vor ihrem Krebstod an diese Zeit zurückerinnert.

Maria Ernestam beschreibt das Leben dieser beiden Frauen Rakel und Lea sowie die Haltung Schwedens während des 1. Weltkrieges sehr eindringlich. Besonders die von der Autorin ausgewählten Zitate von Teilnehmern der Seeschlacht am Skagerrak vertiefen dieses Bild noch. Eine traurige Geschichte über zwei Frauen, die für ihr Schicksal kämpfen und nicht aufgeben. Diese Geschichte gibt auch Inga in der Gegenwart Kraft ihr Leben endlich auch ohne ihren Mann fortzusetzen.

Eine wunderbare Familiengeschichte, die sich in ihrer Sprache und Intensität von dem Gros abhebt! Und ein hervorragendes Gesellschaftsporträt !
Maria Ernestam hat einen klassischen Familienroman mit den typischen Zutaten (Frau verliert ihren Mann auf tragische Weise und entdeckt per Zufall ein wohlgehütetes Familiengeheimnis) geschrieben, der sich aber trotzdem wohltuend abhebt. Denn die Autorin besticht durch ihre Sprache und ihre sehr sensible und psychologische Beobachtungsgabe!

Die Hauptperson der Gegenwart ist Inga, eine erfolgreiche vierzigjährige Fotografin aus Schweden, die plötzlich ihren Mann durch einen Herzinfarkt verliert. Zwei Jahre arbeitet sie noch wie auf Autopilot weiter, dann bricht sie zusammen und flieht auf die Insel Marstrand, wo ihre Familie seit dem 1. Weltkrieg ein Sommerhaus besitzt. Um etwas zu tun, beschließt sie den zum Haus gehörenden Schuppen zu entrümpeln. Hier entdeckt sie den geheimnisvollen Brief, der ihr endlich wieder eine neue Aufgabe gibt. Der Leser ist allerdings mit seinem Wissen immer etwas weiter als Inga, denn die Autorin wechselt zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hin und her. Sie erzählt nämlich auch die Geschichte von Rakel (die Großmutter von Inga) und ihrer besten Freundin Lea, die den Brief an Rakel geschrieben hat. Lea und Rakel haben 1916 beide als Dienstmädchen bei der reichen Schuhfabrikantenfamilie Otto gearbeitet. Lea verliebt sich in den Sohn des Hauses, der das schwarze Schaf ist. Rakel steht zwischen zwei Männern – Jakob und Anton. Auf der Insel Marstrand entscheidet sich das Schicksal dieser beiden Frauen. Diese Geschichte entfaltet sich langsam, als Rakel sich 1959 kurz vor ihrem Krebstod an diese Zeit zurückerinnert.

Maria Ernestam beschreibt das Leben dieser beiden Frauen Rakel und Lea sowie die Haltung Schwedens während des 1. Weltkrieges sehr eindringlich. Besonders die von der Autorin ausgewählten Zitate von Teilnehmern der Seeschlacht am Skagerrak vertiefen dieses Bild noch. Eine traurige Geschichte über zwei Frauen, die für ihr Schicksal kämpfen und nicht aufgeben. Diese Geschichte gibt auch Inga in der Gegenwart Kraft ihr Leben endlich auch ohne ihren Mann fortzusetzen.

Eine wunderbare Familiengeschichte, die sich in ihrer Sprache und Intensität von dem Gros abhebt! Und ein hervorragendes Gesellschaftsporträt !

Kundenbewertungen

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Ein geheimer Brief - nach fast 90 Jahren kommt die Wahrheit ans Licht
von L. D. am 10.11.2017

Zu Beginn möchte ich an dieser Stelle die Kurzbeschreibung korrigieren: Der Mann von Inga stirbt nicht bei einem Autounfall, sondern an einem Herzinfarkt bei einem Spaziergang. (zumindest in meiner Ausgabe) Man begleitet zwei starke Frauen auf ihrem Lebensweg und mit ihnen auch die anderen, welche den beiden stets zur Seite... Zu Beginn möchte ich an dieser Stelle die Kurzbeschreibung korrigieren: Der Mann von Inga stirbt nicht bei einem Autounfall, sondern an einem Herzinfarkt bei einem Spaziergang. (zumindest in meiner Ausgabe) Man begleitet zwei starke Frauen auf ihrem Lebensweg und mit ihnen auch die anderen, welche den beiden stets zur Seite stehen. Zum Einen spielt das Buch 1959 - in diesen Abschnitten driften wir auch in die Jahre des 1. Weltkrieges ab. Der Leser erhält hier die Möglichkeit die junge und auch die erwachsene Rakel kennen zu lernen. Das Leben bei ihren Eltern ist nicht einfach in Zeiten des Krieges. Als dann auch noch Anton bei Rakels Familie "strandet" und darum bittet eine kurze Zeit zu bleiben, ist das Chaos perfekt. Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf... Zum Anderen spielt das Buch 2007 - die Fotografin Inga hat ihren Mann verloren und ist nun in ihrer Trauer versunken. Schließlich entscheidet sie sich für eine Auszeit im alten Familiensommerhaus auf Marstrand. Dort beginnt sie nicht nur den Schuppen aufzuräumen, in welchem sie einen geheimen Brief findet, sondern auch ihr Leben neu zu ordnen und zu strukturieren. Ihr alter Freund Niklas hilft ihr dabei und auch hier nimmt das Schicksal seinen Lauf... ... bis beide Handlungsstränge einen Sinn ergeben und den Abschluss bilden. Gerade den Abschluss fand ich so schön, da er doch so einige offene Stellen hatte, die man sich dann selbst denken konnte. Das Leben ist nicht immer nur Sonnenschein, dass war 1916 nicht und ist es auch 2007 nicht. Doch manchmal führt das Schicksal einen auf unbekannte Wege, man kann diese betreten oder sich umdrehen und einfach so weitermachen wie bisher. Doch in diesem Buch geht es um zwei starke Frauen, da dreht sich keine um, sondern der unbekannte Weg wird betreten und mit all seinen Hürden versucht zu überwinden. Verluste sind schwer, doch man kann auch gerade dadurch an Stärke gewinnen. Auf Seite 361 befinden sich für mich in diesem Buch die schönsten Worte: "An eines sollst du dich erinnern. Schau nach vorn und nimm deinen Weg. Wie die Menschen das zu allen Zeiten getan haben." Bis auf die, auch in Auflage 6 des Buches, vorhanden Schreib- und Tippfehler liest sich das Buch durch seinen flüssigen Schreibstil sehr gut.

Familiengeheimnisse...
von K. Voß aus Limburg am 28.07.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine erfolgreiche Fotografin, 40, verliert auf tragische Weise ihren Mann...Sie verdrängt ihre Trauer und lebt Jahre hinter einer Fassade...bis der Schmerz ihr plötzlich den Boden unter den Füßen wegreißt. Sie zieht sich in ein altes Familienanwesen auf einer kleinen Insel zurück und versucht wieder Fuß zu fassen. Als sie... Eine erfolgreiche Fotografin, 40, verliert auf tragische Weise ihren Mann...Sie verdrängt ihre Trauer und lebt Jahre hinter einer Fassade...bis der Schmerz ihr plötzlich den Boden unter den Füßen wegreißt. Sie zieht sich in ein altes Familienanwesen auf einer kleinen Insel zurück und versucht wieder Fuß zu fassen. Als sie im Schuppen beginnt aufzuräumen, stößt sie auf eine Kiste mit gesammelten alten Schriftwerken. Besonders ein alter Brief an ihre Großmutter weckt Ingas Interesse. Doch wer verbirgt sich hinter dem Absender und welches Geheimnis hütete die Großmutter all die Jahre?!