Generation Golf

Eine Inspektion

Florian Illies

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Beschreibung

Florian Illies beschäftigt sich in seinem Buch mit dem Lebensgefühl der zwischen 1965 und 1975 Geborenen, das vom ersten Besuch eines Ikea-Kinderparadieses nachhaltig geprägt wurde. Seine vergnüglichen Schilderungen versetzen den Leser zurück in eine Zeit, in der "Wetten, dass...", moderiert von Frank Elstner, noch das Höchste der Fernsehgefühle war und die Diskussion um Geha- oder Pelikan-Füller den Schulalltag bestimmte.

Mit Eleganz und Leichtigkeit verwandelt Florian Illies vergangene Epochen in lebendige Gegenwart. Er zieht überraschende Querverbindungen zwischen den Protagonisten und verknüpft Szenen und Momentaufnahmen zu mitreißenden Panoramen. Sein Welterfolg »1913. Der Sommer des Jahrhunderts«, mit dem Illies ein neues Genre begründete, führte monatelang die SPIEGEL-Bestsellerliste an. Illies, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Er war Feuilletonchef der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« und der »ZEIT«, Verleger des Rowohlt Verlages, leitete das Auktionshaus Grisebach und gründete die Kunstzeitschrift »Monopol«. Heute ist Florian Illies Mitherausgeber der »ZEIT« und freier Schriftsteller. Er lebt in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.06.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15065-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/2 cm
Gewicht 200 g
Auflage 13. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Als Kind der 80er habe ich mich sofort wiedererkannt. Woher kennt Illies meine Kinderzimmertapete? Witziger Rückblick und damit auch ein tolles Geschenk für alle "Betroffenen".

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Sehr, sehr lustige Interpretation der Siebziger- und Achtziger Jahre Kultur. Man findet vieles aus Kindheit und Jugend wieder und kommt aus dem Schmunzeln kaum heraus.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
5
4
1
0
2

Not my generation!
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwabach am 31.07.2021

Schade, dass die Kindheit und Jugend der 80er Jahre am Autoren vorbeigegangen ist. Während ich mich und meine Kindheit bzw. Jugend in Büchern wie „Generation X“ oder „Die Kinder hören Pink Floyd“ sofort wiederfinden kann, gelingt mir das hier nicht einmal ansatzweise. Ich bin drei Jahre älter als der Autor und habe Schule und St... Schade, dass die Kindheit und Jugend der 80er Jahre am Autoren vorbeigegangen ist. Während ich mich und meine Kindheit bzw. Jugend in Büchern wie „Generation X“ oder „Die Kinder hören Pink Floyd“ sofort wiederfinden kann, gelingt mir das hier nicht einmal ansatzweise. Ich bin drei Jahre älter als der Autor und habe Schule und Studium noch in den 80ern verbracht. Die spießige konsumfreudige Jugendbewegung, der er scheinbar angehörte, zum Lebensgefühl oder Merkmal einer ganzen Generation zu erheben, ist anmaßend, ignorant und verleumderisch. Das ist nicht meine Generation! Ich kannte auch viele dieser Dinge, die da beschrieben werden (Beispiel „Gästebuch“) nicht einmal vor der Lektüre seines Buches. Und wo um alles in der Welt hat man rote Allround getragen? Die 80er Jahre waren alles andere als langweilig und eintönig. Vielfältigkeit und Reichtum an Jugendkulturen, Musikstilen und politischen Bewegungen, die diese Generation hervorgebracht hat, suchen bis heute vergleichbare Jahrzehnte. Ein schrilles, buntes Jahrzehnt mit Kreativität und Provokation, Toleranz und einer nie dagewesenen Vielfältigkeit an Subkulturen waren die 80er Jahre. Der Autor hat leider eine ziemlich geile Zeit verpasst, weil er damit beschäftigt war, überangepasst nach angesagten Markenzeichen zu jagen. Aber dann kann er halt auch nicht mitreden. Wie ging noch gleich der Spruch, der angeblich auf Falco zurückgeht? Wer die achtziger Jahre kennt, war nicht dabei. Oder so ähnlich. Herr Illies war leider auch nicht dabei.

Erinnerungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Arlesheim am 14.12.2019

Wer selber der 'Generation Golf' angehört, kann seine Erlebnisse mit denjenigen, die im Buch beschrieben sind, vergleichen. Das Buch ist locker und humorvoll geschrieben, aber kann Lesende, die nicht dieser Generation angehören, kaum fesseln und lässt sie enttäuscht aussen vor.

von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Alle Kinder der 1970er sollten dieses Buch in ihrem Regal stehen haben. Sicherlich kein literarischer Höhepunkt, aber so geschrieben, dass man sich immer selber auch erkennt.


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