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Süden und der Luftgitarrist

Tabor Süden 10

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Bei der ersten Stadtmeisterschaft im Luftgitarrespielen ist Südens Kollege Martin Heuer nach der Vorrunde zweit-bester Teilnehmer - da ist plötzlich sein härtester Konkurrent unauffindbar. Gemeinsam mit Süden und dem Team vom Dezernat 11 macht sich Heuer auf die Suche: Sie finden einen Abschiedsbrief und eine Frau, die taub ist und alles versteht, aber nichts sagen will ...
Portrait
Friedrich Ani wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, so u.a. mit dem Tukan-Preis für das beste Buch des Jahres der Stadt München. Als bisher einziger Autor erhielt Ani den Deutschen Krimi Preis in einem Jahr für drei Süden-Titel gleichzeitig. 2010 folgte der Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch nach seinem Roman "Süden und der Luftgitarrist". 2011 wurde der Roman "Süden" mit dem Deutschen Krimi Preis 2011 ausgezeichnet; 2014 erhielt sein Roman "M", der wochenlang auf der KrimiZEIT-Bestenliste stand, den begehrten Preis. Friedrich Ani lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.05.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783426411780
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 541 KB
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Alles nur Luft?“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Bei der deutschen Meisterschaft der Luftgitarristen verschwindet einer der Favoriten spurlos. Kommissar Süden macht sich gedrängt von seinem Kollegen Heuer, ebenfalls Favorit bei der Meisterschaft, auf die Suche. Sie stoßen auf ein Geflecht von oberflächlichen Beziehungen, Schweigen und Gleichgültigkeit, und eine Leiche.
Friedrich Ani hat hier eindrucksvoll gezeigt, wie wenig wir häufig über unsere Mitmenschen wissen und wie oft manches nur Schein und nicht Sein ist.
Bei der deutschen Meisterschaft der Luftgitarristen verschwindet einer der Favoriten spurlos. Kommissar Süden macht sich gedrängt von seinem Kollegen Heuer, ebenfalls Favorit bei der Meisterschaft, auf die Suche. Sie stoßen auf ein Geflecht von oberflächlichen Beziehungen, Schweigen und Gleichgültigkeit, und eine Leiche.
Friedrich Ani hat hier eindrucksvoll gezeigt, wie wenig wir häufig über unsere Mitmenschen wissen und wie oft manches nur Schein und nicht Sein ist.

Kundenbewertungen

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Verlorengegangene Halbbrüder
von Janine2610 am 09.05.2016
Bewertet: Taschenbuch

»Süden und der Luftgitarrist« ist Band 10 der Tabor Süden - Reihe und gleichzeitig bereits mein 11. Buch von Friedrich Ani. Mit seinen nur 190 Seiten war es recht flott gelesen und durch Anis unverwechselbaren Stil kam der Lesegenuss auch nicht zu kurz. Von Luftgitarristen habe ich bisher noch kaum etwas... »Süden und der Luftgitarrist« ist Band 10 der Tabor Süden - Reihe und gleichzeitig bereits mein 11. Buch von Friedrich Ani. Mit seinen nur 190 Seiten war es recht flott gelesen und durch Anis unverwechselbaren Stil kam der Lesegenuss auch nicht zu kurz. Von Luftgitarristen habe ich bisher noch kaum etwas gehört - also viel vorstellen konnte ich mir unter diesem Begriff nicht. Ich fand es also interessant zu lesen, was man beim Luftgitarrespielen macht, wie es dazu kommen kann und ja ... spannend war auch die Tatsache, dass zu diesem Hobby sogar Meisterschaften stattfinden. Nun ist es so, dass Süden und seine Kollegen Sonja Feyerabend und Martin Heuer den plötzlich verschwundenen Final-Luftgitarren-Kontrahenten von Martin Heuer suchen, da dieser aus unerfindlichen Gründen einfach nicht mehr auftaucht. Was ich an diesem Teil der Reihe besonders hervorheben kann: Martin ist sehr involviert, was die Befragungen des Umfelds vom untergetauchten Edward Loos betrifft. Normalerweise ist Südens Kollege und bester Freund nämlich eher am Rande präsent, aber da es sich hier um einen seiner Luftgitarristen-Kollegen handelt, ist seine Aktivität nur allzu verständlich. ~ Nichts fiel mir in meinem Beruf schwerer, als Fragen zu stellen, und seien sie noch so schlicht, ich hörte lieber zu. Zuhören war ergiebiger, das hatte ich in meinen mehr als zwanzig Jahren bei der Kriminalpolizei gelernt. ~ (S. 16) Die drei machen sich also an die Arbeit, laufen von Person zu Person, befragen und vernehmen und schnell wird klar: da ist ja noch jemand verschwunden - und zwar schon viel länger als Edward Loos: dessen Halbbruder. Südens und Martins Befragungsmethoden sind immer wieder eine Wucht für mich: gänzlich ungewöhnlich, zum Grinsen, zum Wundern, aber scheinbar sehr effektiv. Dass Fragenstellen nicht wirklich zu Südens Lieblingsbeschäftigungen zählt, wusste ich schon, aber dass man durchs einfache Zuhören wirklich so viel aus den Menschen herausbekommt bzw. herauslesen kann, finde ich bemerkenswert. Und so führt eben eines zum anderen, allein durch die Besuche und durch das Anhören der Leute geht was weiter in der Suche. Das ist so typisch für Anis Charaktere! ~ Letztendlich reduzierte sich unsere Arbeit in vielen Fällen auf das Gespür für die Vibrationen am Rande eines Schweigens und die leisen Echos der Lügen, mit denen wir täglich konfrontiert wurden. ~ (S. 12) Geschrieben ist das Ganze wie immer mit einer melancholischen Poesie, die begeistern kann, und am Ende wurde es für mich sogar noch sehr traurig, aber mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Punkten können hier wieder eindeutig die Charaktere, die nicht nur anders, nein, sogar recht speziell und unverwechselbar sind. Die Handlung an sich ist gar nicht unbedingt das Interessante an diesem Roman, es sind mehr die selbstverlorenen Figuren und ihre spannenden Leben, die fesseln können, je mehr man davon erfährt. Kaum ein Autor schafft es besser, einem seine Charaktere so nah zu bringen, wie Ani. Finde ich toll!