Picknick auf dem Eis

Roman.

detebe Band 23255

Andrej Kurkow

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Beschreibung

Als Tagträumer hat es Viktor schwer im Kiew der Neureichen und der Mafia: Ohne Geld und ohne Freundin lebt er mit dem Pinguin Mischa und schreibt unvollendete Romane für die Schublade. Zum Überleben verfasst er für eine große Tageszeitung Nekrologe über Berühmtheiten, die allerdings noch gar nicht gestorben sind. Wie jeder Autor möchte Viktor seine Texte auch veröffentlicht sehen. Ein Wunsch, der beängstigend schnell in Erfüllung geht.

"Kurkow treibt nicht nur ein witziges Spiel mit den Klischees des Mafia-Thrillers. Er liefert zudem eine gut gebaute und absurde Komödie über das Verhältnis von Geld und Geist in Zeiten, da auch die Wahrheit käuflich ist." (tz)
"Kurkow beweist, daß man auch in Rußland wieder frische Geschichten erzählen darf: intelligent, witzig, weder die Realität verkleisternd noch sie ausblendend, nicht angestrengt antirealistisch, aber auch nicht wirklich traditionell." (Neue Zürcher Zeitung)

Andrej Kurkow, geboren 1961 in St. Petersburg, lebt seit seiner Kindheit in Kiew und schreibt in russischer Sprache. Er studierte Fremdsprachen (er spricht insgesamt elf Sprachen), war Zeitungsredakteur und während des Militärdienstes Gefängniswärter. Danach wurde er Kameramann und schrieb zahlreiche Drehbücher. Sein Roman ›Picknick auf dem Eis‹ ist ein Welterfolg. Kurkow lebt als freier Schriftsteller in Kiew und arbeitet auch für Radio und Fernsehen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 27.10.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23255-4
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,1/2 cm
Gewicht 246 g
Originaltitel Smert' postoronnego (Death and the Penguin)
Auflage 22. Auflage
Übersetzer Christa Vogel

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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Lieblingsbücher zum 2.Mal gelesen: Auch über zwanzig Jahre nach seinem Erscheinen empfehle ich dieses Buch sehr gern! Die skurrile Geschichte von Viktor, welcher mit Pinguin Mischa zusammenlebt und bestellte Nachrufe schreibt, ist unterhaltsam bis zur letzten Seite.

Stephanie Potthoff, Thalia-Buchhandlung Berlin

Was macht man, wenn man mit einem depressiven Pinguin zusammen wohnt? Man schreibt Todesanzeigen. Ein sarkastischer Roman über das Leben. Einfach herrlich geschrieben!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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1
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Welterfolg?
von einer Kundin/einem Kunden aus Arosa am 21.05.2021

So wird das Buch im Umschlagtext bezeichnet. Habe „Graue Bienen“ geschenkt erhalten, gelesen und war angenehm überrascht von der Qualität. Das machte mich neugierig auf den erwähnten Erfolgstitel. Am Ende ist es eine eher mässige Geschichte, sowohl inhaltlich als auch literarisch, wie viele andere eben auch. Schade.

Seinem Schicksal sehr ergeben
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 19.04.2020

Ein sehr schräger Roman, aber doch fesselnd. Wie Victor sich in seinem Leben treiben lässt, und ihm alle Entscheidungen abgenommen werden - manchmal tut es sogar weh. Der Tod passiert, ohne in Frage gestellt zu werden. Das System ist korrupt, und wird in dieser Form auch nicht in Frage gestellt. Und nebenbei ein Pinguin in der W... Ein sehr schräger Roman, aber doch fesselnd. Wie Victor sich in seinem Leben treiben lässt, und ihm alle Entscheidungen abgenommen werden - manchmal tut es sogar weh. Der Tod passiert, ohne in Frage gestellt zu werden. Das System ist korrupt, und wird in dieser Form auch nicht in Frage gestellt. Und nebenbei ein Pinguin in der Wohnung, so sehr das auch aus der Luft gegriffen ist, man muss ihn trotzdem gern haben. Und am Ende, da passiert es doch nocht, und Victor trifft eine Entscheidung - es ist wie die Erösung dies endlich lesen zu dürfen! Ich wünsche jedenfalls viel Freude beim Lesen!

Wie das Leben so spielen kann
von Sikal am 21.02.2019

Viktor, ein Möchtegern-Schriftsteller, der von Romanen und Kurzgeschichten träumt, führt ein einsames Leben. Ohne Freunde und Geld lebt er gemeinsam mit seinem Pinguin Mischa, den er aus einem Zoo holte. Als er vom Chefredakteur einer großen Zeitung die Chance bekommt, Nekrologe für Menschen, die noch nicht gestorben sind zu... Viktor, ein Möchtegern-Schriftsteller, der von Romanen und Kurzgeschichten träumt, führt ein einsames Leben. Ohne Freunde und Geld lebt er gemeinsam mit seinem Pinguin Mischa, den er aus einem Zoo holte. Als er vom Chefredakteur einer großen Zeitung die Chance bekommt, Nekrologe für Menschen, die noch nicht gestorben sind zu verfassen, nutzt er diese. Doch auch diese Nachrufe scheinen erst nur für die Schublade zu sein, was sich plötzlich ändert – sein Wunsch nach einer Veröffentlichung geht auf einmal in Erfüllung und Viktor liest eine seiner Anzeigen in der Zeitung. Nach und nach merkt Viktor, welches Spiel hier gespielt wird. Durch einige Zufälle in seinem Leben wird seine Zweierbeziehung mit Mischa durch das kleine Mädchen Sonja sowie das Kindermädchen Nina erweitert. Andrej Kurkow gelingt mit seinem Roman „Picknick auf dem Eis“ eine berührende Geschichte rund um den Pinguin Mischa, der sich immer mehr zur Hauptperson entwickelt. Kurkow beschreibt mit dem ihm eigenen leichten Stil über einen möglichen Lebensentwurf – satirisch, skurril. Wie durch Zufall ergeben sich so manche Dinge. Durch die zum Teil naiven Handlungen (oder auch Nicht-Handlungen) des Protagonisten Viktor wird dieser in einen Weg gedrängt, dem er sich nicht gewachsen fühlt. Doch Viktor kehrt die unangenehmen Dinge beiseite und schaut stoisch auf das Positive in seinem Leben. Dem Leser wird bald klar in welche Situation sich Viktor manövriert, doch er scheint es nicht zu merken. Man wartet auf seine Erkenntnis, die dann letztendlich zu einer überraschenden Lösung führt. Kurkows Stil zu schreiben begeistert mich, seine ruhige und gelassene Art überträgt sich auf seine Charaktere. Es scheint, dass hier niemals zu viel Adrenalin zum Einsatz kommt und doch folgt man mit Spannung der Geschichte. Zum Glück habe ich noch einige ungelesene Bücher Kurkows, von den Pinguinen gibt es sogar einen 2. Teil. Für dieses Picknick auf dem Eis gibt es von mir 4 Sterne.

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