Der Besuch der alten Dame

Eine tragische Komödie

detebe Band 23045

Friedrich Dürrenmatt

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  • Der Besuch der alten Dame

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Beschreibung

Claire Zachanassian kehrt als steinreiche Frau in ihr Heimatdorf Güllen zurück, wo ihr einst das Herz gebrochen und die Ehre geraubt wurde. Nun will sie sich rächen und bietet der Güllener Bevölkerung eine Milliarde dafür, dass ihr damaliger Liebhaber Ill für sein Vergehen mit dem Tod bestraft wird. Ein Angebot, das die Bürger entrüstet zurückweisen. Zunächst.

"Eines der anregendesten und fesselndsten aller Stücke, die seit dem Zweiten Weltkrieg geschrieben worden sind." The New York Times

Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern als Sohn eines Pfarrers geboren. Er studierte Philosophie in Bern und Zürich und lebte als Dramatiker, Erzähler, Essayist, Zeichner und Maler in Neuchâtel. Bekannt wurde er mit seinen Kriminalromanen und Erzählungen ›Der Richter und sein Henker‹, ›Der Verdacht‹, ›Die Panne‹ und ›Das Versprechen‹, weltberühmt mit den Komödien ›Der Besuch der alten Dame‹ und ›Die Physiker‹. Den Abschluss seines umfassenden Werks schuf er mit den ›Stoffen‹, worin er Autobiographisches mit Essayistischem verband. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 30.09.1998
Verlag Diogenes
Seitenzahl 160
Maße (L/B/H) 18/11,4/2 cm
Gewicht 165 g
Auflage 53. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23045-1

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Buchhändler-Empfehlungen

Leseempfehlung!!!

L. Brunner, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

"Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt ist ein Roman, der sich auch als Schullektüre gut einsetzen lässt... Es ist relativ spannend geschrieben und es kommen viele Dinge zum Vorscheinen, sobald Claire Zachanassian sich in der Stadt blicken lässt. Viel Drama auf wenig Seiten!!!

Wie Theater sein soll!

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Immer beliebt in den Schulen. Dürrenmatts klassisches Theaterstück über Reichtum, Gier und Korruption wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben. Eine enorm wohlhabende ältere Frau kehrt mit einem fürchterlichen Handel in ihre frühere Heimatstadt zurück: Sie will, dass die Stadtbewohner den Mann töten, der sie geschwängert hat, und sie dann verließ. Im Gegenzug wird sie genug Geld bereitstellen, um die heruntergekommene Stadt wiederzubeleben. Dürrenmatt zeigt mit seinem Stück, wie leicht die Bürger vom Geldangebot überzeugt werden. Das Stück steigert sich zu einem unglaublichen Höhepunkt auf, der mich bis heute so sehr schockiert, zu dem Zeitpunkt, als ich dieses Meisterwerk das erste Mal las.

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Die Sünden der Vergangenheit
von Libertine Literatur am 16.08.2021

Wer sich nicht unbedingt freut, dem Ex-Freund oder der Ex-Freundin über den Weg zu laufen, der wird mit Alfred Ill in ›Der Besuch der alten Dame‹ mitfühlen können. Vor allem, wenn der oder die Ex in der Zwischenzeit steinreich geworden ist und man selbst keinen so luxuriösen Werdegang vorweisen kann. Der Ort Güllen, in dem A... Wer sich nicht unbedingt freut, dem Ex-Freund oder der Ex-Freundin über den Weg zu laufen, der wird mit Alfred Ill in ›Der Besuch der alten Dame‹ mitfühlen können. Vor allem, wenn der oder die Ex in der Zwischenzeit steinreich geworden ist und man selbst keinen so luxuriösen Werdegang vorweisen kann. Der Ort Güllen, in dem Alfred Ill lebt, ist wirtschaftlich am Ende. Doch die Bewohner sind überzeugt, dass finanzielle Hilfe von Alfreds Ex-Freundin, die in ihren jungen Jahren ebenfalls im Ort gelebt hat, ausreichen würde, um wieder in Schwung zu kommen. Und klingt es dabei nicht nach einer guten Idee, dass Alfred seine ehemalige Verbundenheit zu Claire nutzt – immerhin ist die Trennung lange her –, um die Möglichkeit auf das Geld zu steigern? »Vom Städtchen her der Bürgermeister, der Lehrer, der Pfarrer und Ill, ein Mann von fast fünfundsechzig Jahren, alle schäbig gekleidet.« Bei ihren Plänen scheinen die Damen und Herren von Güllen jedoch nicht bedacht zu haben, dass die nun reiche Claire Zachanassian ihren Geburtsort damals nicht ohne Grund verlassen hat. Und währen die Bewohner von Güllen sich durch Claire finanzielle Mittel erhoffen, hat Claire eigene Vorstellungen davon, wie der Ort wieder blühen könnte. Die Bewohner von Güllen müssen sich in ›Der Besuch der alten Dame‹ der Entscheidung stellen, wie weit sie bereit sind zu gehen. »Du wolltest, daß die Zeit aufgehoben würde, eben, im Wald unserer Jugend, voll von Vergänglichkeit. Nun habe ich sie aufgehoben, und nun will ich Gerechtigkeit, Gerechtigkeit für eine Milliarde.« Als Dürrenmatt 1956 ›Der Besuch der alten Dame‹ veröffentlichte, selbst noch in seinen 30ern, war das Stück überaus erfolgreich. Mit dem Untertitel ›Tragische Komödie‹ versehen, verfügt es über beide Elemente. Die Tragik, die sich in der Gestalt von Claires und Ills gemeinsamer Vergangenheit über die Stadt legt, und nur für die beiden wirklich begreifbar scheint. Eine Komik, da die anderen Bewohner Güllens, sich schon an den Gedanken einer Milliarde zu gewöhnen scheinen, bevor die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Während die Lösung für Güllen zu Beginn des Dramas ›Der Besuch der alten Dame‹ auf der Hand zu liegen scheint, wird bald deutlich, dass der Ort nicht nur wirtschaftliche Probleme hat. Dürrenmatt denkt seine Stücke und Geschichten strikt zu Ende. Die Wunden und die Schuld seiner Charaktere sitzen tief. Dürrenmatts Dramen zeichnen sich durch originelle Ideen, Tiefe und Kürze aus. Kaum ein Wort scheint belanglos, alles arbeitet auf den Höhepunkt zu. Auch 30 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers überzeugen seine Stücke und sollten unbedingt gelesen werden. Mehr zu Klassikern findet sich in meinem Post ›Klassiker, die mich wirklich überrascht haben‹.

Schulbestellung
von einer Kundin/einem Kunden aus Dortmund am 03.04.2021

für meinen Sohn zu schnell geliefert. ansonsten wie immer zügig und praktisch und problemlos gut. weiter so. in zeiten von corona einfach

Ein amüsantes kleines Buch ..
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 16.02.2021

Dürrenmatts Werke sind zumeist ziemlich zynisch geschrieben, was mir persönlich sehr gut gefällt. Auch den Besuch der alten Dame kann (und sollte man) nicht zu ernst nehmen, sondern einfach genießen.


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