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Reise zwischen Nacht und Morgen

Roman

Rafik Schami

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Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Hoffnung im Angesicht der Vergänglichkeit

Ein alter Circus reist von Deutschland in den Orient, ein alter Mann in seine Vergangenheit, und wir, die Leser, werden Zeugen eines märchenhaften Verjüngungsprozesses. Wir sehen zwei Männer, die im Alter wieder wie die Kinder werden und erkennen, was ihnen auf dem Weg ins Erwachsenenleben alles verlorenging. Und wir hören, wie könnte es bei Rafik Schami anders sein, Geschichten über Geschichten. Was sie aber zusammenhält, ist ein Roman über ein großes Thema: die Hoffnung im Angesicht der Vergänglichkeit.

"Was für ein Buch, was für ein Witz, welcher Humor! Was für eine Erzählkunst! Ganz vorsichtig nimmt dieses Kleinod Platz auf dem Nachttisch."
Main-Echo

Rafik Schami wurde 1946 in Damaskus geboren. 1971 kam er nach Deutschland, studierte Chemie und schloss das Studium 1979 mit der Promotion ab. Heute lebt er in Marnheim (Pfalz). Schami zählt zu den bedeutendsten Autoren deutscher Sprache. Sein Werk wurde in bislang 33 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur 2015 sowie dem Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis und dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2018. Seit 2002 ist Rafik Schami Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Im Sommersemester 2010 hatte er die Brüder-Grimm-Professur der Universität Kassel inne.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 01.05.1999
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12635-9
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/2,7 cm
Gewicht 319 g
Auflage 7. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Bezaubernd...

Melina Nußhag, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Rafik Schami gelingt es - in all seinen Büchern - den Leser in fremde Welten zu entführen! Nach wenigen Sätzen taucht man in den Orient ab... Durch Schamis Sprache kann man beinahe die orientalischen Märkte riechen und schmecken. Das perfekte Buch zum Abschalten!

Kundenbewertungen

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Zauberhaft.
von Teresa Kopp aus Pforzheim am 06.04.2010

Valentin ist nicht mehr ganz jung und auch sein Circus zeigt schon die ersten Anzeichen von Altersschwäche, als er einen Brief von einem alten Freund bekommt, der todkrank ist und ihn bittet, mit seinem Circus zu ihm zu kommen und auf Tournée zu gehen... Valentin trommelt also seine Mannschaft zusammen und bald darauf machen sie... Valentin ist nicht mehr ganz jung und auch sein Circus zeigt schon die ersten Anzeichen von Altersschwäche, als er einen Brief von einem alten Freund bekommt, der todkrank ist und ihn bittet, mit seinem Circus zu ihm zu kommen und auf Tournée zu gehen... Valentin trommelt also seine Mannschaft zusammen und bald darauf machen sie sich auf den Weg in den Orient, wo sich Valentin außerdem auf die Suche nach Spuren seines Vaters begibt, der von dort stammt. So lernt er nicht nur eine ganz andere, neue Welt kennen, sondern taucht auch immer tiefer in "seine eigene" Geschichte ein... Schami erzählt und der Leser versinkt in seinen Geschichten, taucht immer weiter hinab in 1001 Nacht und findet nur schwer wieder in "unsere" Welt zurück...

Reise in den Orient
von sabatayn76 aus Deutschland am 06.01.2010

Inhalt: Der Circusdirektor Valentin Samani bekommt eines Tages einen Brief von Nabil Schahin, einem Freund aus Kindheitstagen. Nabil Schahin ist schwer erkrankt und sein größter Wunsch ist es, dass Valentin mit seinem Circus nach Ulania kommt und er seine Vorstellung sehen kann, bevor er stirbt. Valentin entschließt sich, der V... Inhalt: Der Circusdirektor Valentin Samani bekommt eines Tages einen Brief von Nabil Schahin, einem Freund aus Kindheitstagen. Nabil Schahin ist schwer erkrankt und sein größter Wunsch ist es, dass Valentin mit seinem Circus nach Ulania kommt und er seine Vorstellung sehen kann, bevor er stirbt. Valentin entschließt sich, der Versuchung nachzugeben, denn er braucht dringend die angebotenen Millionen und er hat zudem noch ganz persönliche Gründe, warum er nach Ulania reisen möchte. Mein Eindruck: Die Geschichte um Valentin und Nabil ist sprachlich bisweilen recht einfach und naiv. Ich mag Märchen und ich liebe den Orient, doch ich werde - trotz mehrmaliger Versuche - nicht recht warm mit Rafik Schami. Auch 'Reise zwischen Nacht und Morgen' bietet zwar nette Geschichten, doch vermittelt der Autor eine sehr simple Moral und zieht zu einfache und oft kindliche Schlussfolgerungen. Der Zauber orientalischer Märchenerzähler hat mich nicht ergriffen. Hierfür finde ich die Schilderungen zu belanglos und die Protagonisten zu langweilig. Mein Resümee: Kann man lesen, muss man aber nicht. Empfehlungen: 'Die dunkle Seite der Liebe' von Rafik Schami hat mir um einiges besser gefallen und behandelt auch ein weniger naives Thema. Sehr gut gefällt mir der Stil von Salim Alafenisch, der es immer wieder mühelos schafft, mich in die Negev-Wüste zu versetzen und dem Leser das Beduinenleben sehr gut nahebringen kann.


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