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Der Sommer ohne Männer

(62)
Die New Yorker Dichterin Mia und der Neurowissenschaftler Boris haben eine Ehekrise. Boris möchte eine «Pause». Mia stellt fest, dass die Pause viel jünger als sie und überdies Boris’ Laborassistentin ist.
Nach einer klinischen Depression braucht sie eine Pause, fährt allein in ihre Geburtsstadt in Minnesota und verbringt den Sommer in der Nähe ihrer Mutter, die, mit neunzig noch ziemlich munter, im Heim lebt.
Ansonsten brütet Mia über den untreuen Boris und die Männer im Allgemeinen. Mit Wut im Bauch und dem Herzen auf der Zunge notiert sie zum Thema Liebe, Ehe und Sex, was ihr einfällt. Und das ist, neben Gedichten und einem erotischen Tagebuch, eine Menge!
Die Kur schlägt an, und siehe da, langsam entdeckt sie sich und das Leben neu. Was für ein Genuss, was für eine Befreiung! Selbst Boris merkt das in der Ferne und schickt zerknirschte Mails.
Siri Hustvedts neuer Roman ist ein hinreißendes, blitzgescheites Buch über das Leben von Frauen heute. Von der Geburt über den Sexus bis zum Tod, die scharfzüngige Mia nimmt kein Blatt vor den Mund. So erfrischend, so komisch kann Beziehungsanalyse sein – und das ganz ohne Männer!
Rezension
Ein exzellentes Frauenbuch ... Federleicht, gefühlssicher und verblüffend.
Portrait
Siri Hustvedt

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sechs Romane publiziert. Mit "Was ich liebte" hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen "Der Sommer ohne Männer" und "Die gleißende Welt". Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen von ihr die Essaybände "Leben, Denken, Schauen", "Nicht hier, nicht dort", "Being a Man" und "Die Illusion der Gewissheit" vor.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783644011915
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 2495 KB
Übersetzer Uli Aumüller
Verkaufsrang 33.140
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Hier ist alles vorhanden, was Siri Hustvedt ausmacht: Ein klarer und geschliffener Stil, der viele ihrer Gedanken zu kleinen Juwelen macht. Und ihre Mia ist eine Wucht! Hier ist alles vorhanden, was Siri Hustvedt ausmacht: Ein klarer und geschliffener Stil, der viele ihrer Gedanken zu kleinen Juwelen macht. Und ihre Mia ist eine Wucht!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Geschichte über die New Yorkerin Mia, die in einer Krise steckt. Selbstironisch und absolut direkt wie man es von Siri Hustvedt gewohnt ist. Geschichte über die New Yorkerin Mia, die in einer Krise steckt. Selbstironisch und absolut direkt wie man es von Siri Hustvedt gewohnt ist.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Zum Nachdenken und sich selber finden. Nicht nur für Frauen. Zum Nachdenken und sich selber finden. Nicht nur für Frauen.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Selbstfindung einer Frau in der Krise. Hat mich nicht so angesprochen. Selbstfindung einer Frau in der Krise. Hat mich nicht so angesprochen.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Natürlich wieder literarisch bravourös. Allein, die Geschichte kommt doch gar zu ruhig daher... Natürlich wieder literarisch bravourös. Allein, die Geschichte kommt doch gar zu ruhig daher...

„Der Sommer ohne Männer“

Ulrike Seine, Thalia-Buchhandlung Lingen

Siri Hustvedt zählt seit langem zu meinen Lieblingsautoren. In diesem Buch läuft sie wieder einmal zur Höchstform auf und schafft es uns Frauen aus der Seele zu sprechen.
Ich liebe dieses Buch.
Siri Hustvedt zählt seit langem zu meinen Lieblingsautoren. In diesem Buch läuft sie wieder einmal zur Höchstform auf und schafft es uns Frauen aus der Seele zu sprechen.
Ich liebe dieses Buch.

„Großartig und tiefgehend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorübergehend aufs Land, in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch wieder neuen Lebensmut. Klasse geschrieben! Der ideale Download! Mit großem Einfühlungsvermögen beschreibt Siri Hustvedt die Krise der dreißigjährigen Ehe zwischen der New Yorker Dichterin Mia und dem Neurowissenschaftler Boris. Mia zieht vorübergehend aufs Land, in die Nähe ihrer alten Mutter, die dort in einem Heim lebt. Dort leuchtet Mia alle Tiefen ihrer verletzten Seele aus und gewinnt dadurch wieder neuen Lebensmut. Klasse geschrieben! Der ideale Download!

„Nachdenklich und zugleich humorvoll“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dies ist mein zweiter Versuch mit der sehr anerkannten amerikanischen Autorin Siri Hustvedt. Als ich „Was ich liebte“ versucht hatte, war ich offensichtlich noch nicht bereit für diese Autorin. Aber, ich muss auch gestehen, ich empfinde ihre Bücher nach wie vor nicht als leicht zu lesen. Dabei soll dieses Buch laut Rezensionen ihr humorvollstes und leichtestes sein!

Siri Hustvedt erzählt die Geschichte der Lyriker Mia. Mia ist Mitte fünfzig und dachte, sie sei glücklich mit Boris, einem Neurowissenschaftler verheiratet. Doch plötzlich will ihr Mann eine Pause von der Ehe, und diese Pause ist auch noch weiblich! Die sehr sensible Mia fällt erst einmal in eine so schlimme Depression, dass sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Hieraus entlassen flieht sie alleine zurück in ihren Geburtsort Bonden in Minnesota, wo auch ihre Mutter in einem Seniorenheim lebt. In Bonden gibt Mia einen Poesiekurs für Jugendliche, lernt die Freundinnen ihrer Mutter (die Schwäne) und ihre junge Nachbarin mit ihren beiden Kindern näher kennen. Es wird ein ereignisreicher Sommer, denn die Mädchen in ihrem Poesiekurs sind nicht so unschuldig, wie sie anfangs erscheinen. Und auch bei den Schwänen kann sie noch einiges über Frauen lernen.

„Der Sommer ohne Männer“ ist ein sehr interessantes Buch über Frauen und ihre Beziehungen zu Männern. Siri Hustvedt beschreibt die Situation ihrer Hauptperson zum Teil sehr selbstironisch. Sie reißt einige aktuelle Themen wie Mobbing unter Jugendlichen und die Situation alter Menschen in der Gesellschaft auf. Dazu kommen noch eine Menge Selbstreflexionen, Ausflüge in die Philosophie und Neurowissenschaften. Daraus entsteht ein zum Teil nachdenklich stimmendes zum Teil witziges Buch über das Dauerthema Männer und Frauen. Ich persönlich hatte Schwierigkeiten mit dem steten Wechsel zwischen den einzelnen Themen, denn der Stoff, den die Autorin angerissen hat, hätte für drei Bücher gereicht. Aber ich habe es nicht bedauert, dieses Buch gelesen zu haben.
Dies ist mein zweiter Versuch mit der sehr anerkannten amerikanischen Autorin Siri Hustvedt. Als ich „Was ich liebte“ versucht hatte, war ich offensichtlich noch nicht bereit für diese Autorin. Aber, ich muss auch gestehen, ich empfinde ihre Bücher nach wie vor nicht als leicht zu lesen. Dabei soll dieses Buch laut Rezensionen ihr humorvollstes und leichtestes sein!

Siri Hustvedt erzählt die Geschichte der Lyriker Mia. Mia ist Mitte fünfzig und dachte, sie sei glücklich mit Boris, einem Neurowissenschaftler verheiratet. Doch plötzlich will ihr Mann eine Pause von der Ehe, und diese Pause ist auch noch weiblich! Die sehr sensible Mia fällt erst einmal in eine so schlimme Depression, dass sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Hieraus entlassen flieht sie alleine zurück in ihren Geburtsort Bonden in Minnesota, wo auch ihre Mutter in einem Seniorenheim lebt. In Bonden gibt Mia einen Poesiekurs für Jugendliche, lernt die Freundinnen ihrer Mutter (die Schwäne) und ihre junge Nachbarin mit ihren beiden Kindern näher kennen. Es wird ein ereignisreicher Sommer, denn die Mädchen in ihrem Poesiekurs sind nicht so unschuldig, wie sie anfangs erscheinen. Und auch bei den Schwänen kann sie noch einiges über Frauen lernen.

„Der Sommer ohne Männer“ ist ein sehr interessantes Buch über Frauen und ihre Beziehungen zu Männern. Siri Hustvedt beschreibt die Situation ihrer Hauptperson zum Teil sehr selbstironisch. Sie reißt einige aktuelle Themen wie Mobbing unter Jugendlichen und die Situation alter Menschen in der Gesellschaft auf. Dazu kommen noch eine Menge Selbstreflexionen, Ausflüge in die Philosophie und Neurowissenschaften. Daraus entsteht ein zum Teil nachdenklich stimmendes zum Teil witziges Buch über das Dauerthema Männer und Frauen. Ich persönlich hatte Schwierigkeiten mit dem steten Wechsel zwischen den einzelnen Themen, denn der Stoff, den die Autorin angerissen hat, hätte für drei Bücher gereicht. Aber ich habe es nicht bedauert, dieses Buch gelesen zu haben.

„Philosophisches und selbstreflektierendes Buch“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt.
Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese „Auszeit“ von Mia beschreibt, ist immer hochintelligent, sensibel und sehr lesenswert.
Philosophisches und selbstreflektierendes Buch aus der Sicht einer Frau in mittleren Jahren (Mia), die nach vielen Ehejahren wegen einer jüngeren Frau (genannt die ‚Pause’) von ihrem Mann Boris verlassen wird und einen ‚Sommer ohne Männer’ zur Selbstfindung nutzt.
Wie Siri Hustvedt nachdenklich, auch komisch, witzig oder wütend diese „Auszeit“ von Mia beschreibt, ist immer hochintelligent, sensibel und sehr lesenswert.

„Ein Sommer ganz ohne Mann“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Ahrensfelde

Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau.
Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs,
freundet sich mit den Freundinnen ihrer Mutter an,
beginnt das Leben zu genießen. Und um so besser es ihr geht, um so mehr bemüht sich Boris wieder um sie. Wird sie Boris eine 2.Chance geben?
Ein witziges, kluges und lesenswertes Buch nicht nur für Frauen.
Nach dreißig Ehejahren braucht Boris, Mias Mann, eine Auszeit. Wie sollte es anders sein, der Grund dafür ist eine jüngere Frau.
Mia stürzt in eine tiefe Depression und fährt zu ihrer Mutter nach Minnesota. Dort beginnt sie langsam wieder neue Kraft zu schöpfen, gibt jungen Mädchen einen Lyrikkurs,
freundet sich mit den Freundinnen ihrer Mutter an,
beginnt das Leben zu genießen. Und um so besser es ihr geht, um so mehr bemüht sich Boris wieder um sie. Wird sie Boris eine 2.Chance geben?
Ein witziges, kluges und lesenswertes Buch nicht nur für Frauen.

„...und was ist mit Frühling, Herbst und Winter ?“

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

Mia, Mitte 50, 30 Jahre verheiratet, durchlebt eine Ehekrise. Ihr Mann Boris braucht "eine Pause" und die ist jünger und hat mehr Busen als sie. Mia bricht zusammen und kommt mit Depressionen in die Klinik. Aber so etwas überlebt man. Mia ist eine gebildete Frau - eine Schriftstellerin mit Lehrtätigkeit an der Universität. Sie zerschlägt keine Teller und färbt sich nicht die Haare grün. Mia kehrt zurück nach Minnesota in die Nähe ihrer Mutter, zurück an den Ort ihrer Kindheit. Dort gibt sie Lyrikkurse für pubertierende Mädchen und reflektiert nebenbei ihre Situation. Mit Neugierde und neuer Lebenslust, aber auch mit Ironie und Distanz erobert sie sich die Welt zurück. In ihre Reflexionen zum Leben, zur Partnerschaft und Sexualität schließt sie die verschiedenen Generationen mit ein. Mia kommt in diesem Sommer gut ohne Männer aus. Und trotzdem gibt sie ihrer Ehe eine 2. Chance ... Mia, Mitte 50, 30 Jahre verheiratet, durchlebt eine Ehekrise. Ihr Mann Boris braucht "eine Pause" und die ist jünger und hat mehr Busen als sie. Mia bricht zusammen und kommt mit Depressionen in die Klinik. Aber so etwas überlebt man. Mia ist eine gebildete Frau - eine Schriftstellerin mit Lehrtätigkeit an der Universität. Sie zerschlägt keine Teller und färbt sich nicht die Haare grün. Mia kehrt zurück nach Minnesota in die Nähe ihrer Mutter, zurück an den Ort ihrer Kindheit. Dort gibt sie Lyrikkurse für pubertierende Mädchen und reflektiert nebenbei ihre Situation. Mit Neugierde und neuer Lebenslust, aber auch mit Ironie und Distanz erobert sie sich die Welt zurück. In ihre Reflexionen zum Leben, zur Partnerschaft und Sexualität schließt sie die verschiedenen Generationen mit ein. Mia kommt in diesem Sommer gut ohne Männer aus. Und trotzdem gibt sie ihrer Ehe eine 2. Chance ...

„Ein spannender Sommer“

A. Fröhlich, Thalia-Buchhandlung Zeitz

Die Umstände für diesen "Sommer ohne Männer" waren alles andere als wünschenswert. Was aus einer Notsituation heraus begann, wird dann zu einem tollen Erlebnis.
Die Umstände für diesen "Sommer ohne Männer" waren alles andere als wünschenswert. Was aus einer Notsituation heraus begann, wird dann zu einem tollen Erlebnis.

„Manchmal gehts auch ohne Männer“

Gisela Beuthner, Thalia-Buchhandlung Wittmund

Schriftstellerin Mia hat(verständlicherweise) ein Problem, nachdem ihr seit 30 Jahren angetrauter Ehemann Boris erklärt hat, er benötige eine Pause. Schnell stellt sie fest, dass diese "Pause" personifiziert weiblich und deutlich jünger als sie selbst ist. Mia bricht zusammen und landet vorübergehend in der Psychiatrie. Im Anschluss an die klinische Phase ihrer Depression verbringt Mia den Sommer in Minnesota, Ort ihrer Kindheit und Jugend und Heimat ihrer alten Mutter, die dort noch recht fit in einem Altenheim lebt. "Es sollte die Auszeit zwischen einem durchgeknallten Winter und einem geistig gesunden Herbst sein", so Mia.
Im Verlauf dieser Auszeit reflektiert und philosophiert Mia über ihr Leben, ihre Partnerschaft, Sexualität und die Geschlechterrollen. Aber sie macht auch ungeahnte Erfahrungen mit Menschen, von denen sie solches gar nicht erwartet hätte! Und Männer werden dabei nicht wirklich vermisst..... !
Siri Hustvedts neues Buch ist unbedingt lesenswert und bietet viele Facetten: mal kommt es philosophisch gehaltvoll, mal leicht und beschwingt und irgendwie auch ein wenig selbstironisch daher.
Schriftstellerin Mia hat(verständlicherweise) ein Problem, nachdem ihr seit 30 Jahren angetrauter Ehemann Boris erklärt hat, er benötige eine Pause. Schnell stellt sie fest, dass diese "Pause" personifiziert weiblich und deutlich jünger als sie selbst ist. Mia bricht zusammen und landet vorübergehend in der Psychiatrie. Im Anschluss an die klinische Phase ihrer Depression verbringt Mia den Sommer in Minnesota, Ort ihrer Kindheit und Jugend und Heimat ihrer alten Mutter, die dort noch recht fit in einem Altenheim lebt. "Es sollte die Auszeit zwischen einem durchgeknallten Winter und einem geistig gesunden Herbst sein", so Mia.
Im Verlauf dieser Auszeit reflektiert und philosophiert Mia über ihr Leben, ihre Partnerschaft, Sexualität und die Geschlechterrollen. Aber sie macht auch ungeahnte Erfahrungen mit Menschen, von denen sie solches gar nicht erwartet hätte! Und Männer werden dabei nicht wirklich vermisst..... !
Siri Hustvedts neues Buch ist unbedingt lesenswert und bietet viele Facetten: mal kommt es philosophisch gehaltvoll, mal leicht und beschwingt und irgendwie auch ein wenig selbstironisch daher.

„Komik, Offenheit, Berührtheit“

Annett Fobbe, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Siri Hustvedt gehört mit Sicherheit zu den versiertesten Schriftstellerin unserer Zeit, die sich dem Thema "Mann-Frau-Beziehung" widmen.
In ihrem neuesten Roman zeigt sie ihr Können auf diesem Gebiet:
Protagonistin Mia erfährt, dass ihr Mann Boris eine Geliebte hat und gerät daraufhin in eine Depression.
Nach einem Klinikaufenthalt zieht sie sich zurück an ihren Geburtsort Minnesota, verweilt bei ihrer alten Mutter und startet eine "innere Reise". Sie reflektiert über alle zwischenmenschlichen Themen und gewährt dem Leser dadurch tiefe Einblicke in ihre Seele. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen, denn Hustvedt vermag die Stimmungen zu wechseln: Als Leser schwankt man zwischen Berührtheit, Heiterkeit, Beschämtheit (vor so viel Offenheit). Eine wahre Wonne!!!
Siri Hustvedt gehört mit Sicherheit zu den versiertesten Schriftstellerin unserer Zeit, die sich dem Thema "Mann-Frau-Beziehung" widmen.
In ihrem neuesten Roman zeigt sie ihr Können auf diesem Gebiet:
Protagonistin Mia erfährt, dass ihr Mann Boris eine Geliebte hat und gerät daraufhin in eine Depression.
Nach einem Klinikaufenthalt zieht sie sich zurück an ihren Geburtsort Minnesota, verweilt bei ihrer alten Mutter und startet eine "innere Reise". Sie reflektiert über alle zwischenmenschlichen Themen und gewährt dem Leser dadurch tiefe Einblicke in ihre Seele. Das Buch ist wirklich wunderbar zu lesen, denn Hustvedt vermag die Stimmungen zu wechseln: Als Leser schwankt man zwischen Berührtheit, Heiterkeit, Beschämtheit (vor so viel Offenheit). Eine wahre Wonne!!!

„Ein wunderbarer neuer Frauenroman“

Ursula Schacht, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Die erzählte Geschichte umfasst drei Generationen Frauenleben, erzählt von der Protagonistin, einer Frau Mitte fünfzig, die nach dreißigjähriger Ehe um einer jüngeren Frau willen von ihrem Mann verlassen wird.
In dieser Situation begibt sie sich in die Nähe ihrer alten Mutter und erzählt viele Lebensgeschichten aus deren Umfeld. Außerdem leitet sie als Literaturdozentin eine Gruppe von Mädchen, die einen Lyrikkurs in den Ferien belegt haben.
Zwischen diesen Polen reflektiert die Lyrikerin Mia ihr Verhältnis zu ihrem Mann.
Es geschieht wenig in diesem Text und dennoch ist er eine spannende Lektüre zum Thema Frauenleben.
Sehr einfühlsam ist das Buch von Eva Mattes vorgelesen, es war ein großer Genuss für mich.
Die erzählte Geschichte umfasst drei Generationen Frauenleben, erzählt von der Protagonistin, einer Frau Mitte fünfzig, die nach dreißigjähriger Ehe um einer jüngeren Frau willen von ihrem Mann verlassen wird.
In dieser Situation begibt sie sich in die Nähe ihrer alten Mutter und erzählt viele Lebensgeschichten aus deren Umfeld. Außerdem leitet sie als Literaturdozentin eine Gruppe von Mädchen, die einen Lyrikkurs in den Ferien belegt haben.
Zwischen diesen Polen reflektiert die Lyrikerin Mia ihr Verhältnis zu ihrem Mann.
Es geschieht wenig in diesem Text und dennoch ist er eine spannende Lektüre zum Thema Frauenleben.
Sehr einfühlsam ist das Buch von Eva Mattes vorgelesen, es war ein großer Genuss für mich.

„Nicht nur ein kluges Buch, sondern ein weises!“

Annegret Klingbeil, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Die Dichterin Mia, Protagonistin dieses Romans, schafft es, ihr momentanes Lebens-Chaos rückhaltlos offen vor den Leser/innen auszubreiten. Ihre innere Rebellion, ihre Wut, ihr Fragen und Hadern drängen aus ihr heraus. Sie betrachtet ihr Schicksal in Relation zur Literatur und versucht, in dieser analytischen Auseinandersetzung ihr Dasein zu interpretieren und wieder „in den Griff zu kriegen“.
Aber auch das Romangeschehen selbst ist Reflexion und Interpretation, der Realität haarscharf nachempfunden und von der Autorin treffsicher entfaltet.
Mia kämpft mit im immerwährenden Kampf zwischen den Geschlechtern, ohne sich zu ungerechtem Aburteilen hinreißen zu lassen.
Empathisch und aus bedrohlich geringer werdender Distanz wirft sie einen liebevoll abschätzenden Blick aufs unabwendbare Altern und Alt-Sein, lässt dabei aber den klaren (Rück-)Blick aufs Jung-Sein nicht außer Acht.
Der Roman würdigt das Menschsein, indem Mia bereit ist, nicht nur sich selbst, sondern auch jeden ihrer „Nächsten“ als gleichberechtigtes Individuum wahrzunehmen. Indem sie sich für andere Menschen interessiert und sich auf sie einlässt, erfährt sie Zuneigung und Akzeptanz. Staunend realisiert sie, wieder Vertrauen zu wagen, öffnet vielfältige Lebensoptionen mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, egal wie alt oder jung jemand ist.
Schritt für Schritt taucht Mia aus ihrer Verzweiflung auf und wieder ein ins Leben, das genau wie sie - erstarkt! - ungeahnte Attraktivität gewinnt!
Der Roman ist anspruchsvoll und Nachdenkens wert. Ich nenne ihn weise, weil erlebtes und erlerntes Wissen zu Erkenntnis und zu positiver Lebensausrichtung „transformiert“.
Einfach wohltuend im heutigen Machbarkeits- und Profit-Wahn!
Die Dichterin Mia, Protagonistin dieses Romans, schafft es, ihr momentanes Lebens-Chaos rückhaltlos offen vor den Leser/innen auszubreiten. Ihre innere Rebellion, ihre Wut, ihr Fragen und Hadern drängen aus ihr heraus. Sie betrachtet ihr Schicksal in Relation zur Literatur und versucht, in dieser analytischen Auseinandersetzung ihr Dasein zu interpretieren und wieder „in den Griff zu kriegen“.
Aber auch das Romangeschehen selbst ist Reflexion und Interpretation, der Realität haarscharf nachempfunden und von der Autorin treffsicher entfaltet.
Mia kämpft mit im immerwährenden Kampf zwischen den Geschlechtern, ohne sich zu ungerechtem Aburteilen hinreißen zu lassen.
Empathisch und aus bedrohlich geringer werdender Distanz wirft sie einen liebevoll abschätzenden Blick aufs unabwendbare Altern und Alt-Sein, lässt dabei aber den klaren (Rück-)Blick aufs Jung-Sein nicht außer Acht.
Der Roman würdigt das Menschsein, indem Mia bereit ist, nicht nur sich selbst, sondern auch jeden ihrer „Nächsten“ als gleichberechtigtes Individuum wahrzunehmen. Indem sie sich für andere Menschen interessiert und sich auf sie einlässt, erfährt sie Zuneigung und Akzeptanz. Staunend realisiert sie, wieder Vertrauen zu wagen, öffnet vielfältige Lebensoptionen mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen, egal wie alt oder jung jemand ist.
Schritt für Schritt taucht Mia aus ihrer Verzweiflung auf und wieder ein ins Leben, das genau wie sie - erstarkt! - ungeahnte Attraktivität gewinnt!
Der Roman ist anspruchsvoll und Nachdenkens wert. Ich nenne ihn weise, weil erlebtes und erlerntes Wissen zu Erkenntnis und zu positiver Lebensausrichtung „transformiert“.
Einfach wohltuend im heutigen Machbarkeits- und Profit-Wahn!

„Sommerpause!“

Silvia Heß, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Was tut man, wenn einem der Ehemann nach Jahren eröffnet, dass er eine Pause braucht und diese Pause nebenbei bemerkt eine andere Frau ist?
Man wird verrückt, begibt sich in Behandlung und verlässt anschließend sein gewohntes Umfeld, um sich bei seiner Mutter und ihren alten Freundinnen gesund zu pflegen.
Langsam erwacht man dann wieder, begibt sich auf eine Reise zu sich selbst und lernt eine Menge über sich.
Es ist eine Geschichte, die sich viel im Inneren der Frau abspielt. Eine Geschichte der Abgründe und Reflexion.
Kann ich nur empfehlen.
Was tut man, wenn einem der Ehemann nach Jahren eröffnet, dass er eine Pause braucht und diese Pause nebenbei bemerkt eine andere Frau ist?
Man wird verrückt, begibt sich in Behandlung und verlässt anschließend sein gewohntes Umfeld, um sich bei seiner Mutter und ihren alten Freundinnen gesund zu pflegen.
Langsam erwacht man dann wieder, begibt sich auf eine Reise zu sich selbst und lernt eine Menge über sich.
Es ist eine Geschichte, die sich viel im Inneren der Frau abspielt. Eine Geschichte der Abgründe und Reflexion.
Kann ich nur empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
62 Bewertungen
Übersicht
29
24
6
2
1

komfortable Lösung, auch auf Reisen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 23.07.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

.....ich konnte meine Buchbestellung abschicken, und als ich mein Reiseziel erreichte, erwartete mich dort meine Lektüre. So wünscht man es sich!!

Ein neuer Anfang!
von Doris Lesebegeistert am 16.07.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Nach 30 Jahren Ehe braucht Mias Ehemann Boris eine Pause. Hinter dieser Pause steckt eine 20 Jahre jüngere Frau. Mia ist am Boden zerstört. Sie verbringt den Sommer bei ihrer Mutter und erlebt dort so einiges. Lesenswert !!!!!

Bisschen anstrengend !!!
von Bani am 03.04.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

In diesem Buch geht es um: eine Ehe die nach 30 Jahre nicht so gut funktioniert, Altenheim und Streit zwischen den Nachbarsehepaar, Mädchen in Pubertätsalter, eigentlich kein besondere Themen und so ist auch das Buch, allerdings durch lustige Art des Schreibens kann man das zu Ende lesen. Siri Hustvedt... In diesem Buch geht es um: eine Ehe die nach 30 Jahre nicht so gut funktioniert, Altenheim und Streit zwischen den Nachbarsehepaar, Mädchen in Pubertätsalter, eigentlich kein besondere Themen und so ist auch das Buch, allerdings durch lustige Art des Schreibens kann man das zu Ende lesen. Siri Hustvedt schreibt angeschwollen und sehr anspruchsvoll, es ist kein Buch für Zwischendurch.