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A Horrible Way To Die - Liebe tut weh

Sarah beginnt ein neues Leben. Ihre letzte Beziehung endete mit einer grauenvollen Entdeckung, die ihren Freund Garrick lebenslang hinter Gitter gebracht hat. Jetzt ist sie gezwungen mit einer neuen Identität in einer Kleinstadt neu anzufangen. Aber die Vergangenheit lässt sie nicht los. Garrick entkommt aus dem Hochsicherheitsgefängnis und findet heraus wo Sarah lebt. Er will sie aufspüren und zieht eine blutige Spur quer durch das Land. Während die Details von Sarahs und Garricks dunkler Vergangenheit langsam ans Licht kommen, rückt Garrick auf seiner besessenen Menschenjagd immer näher...
RezensionBild
Das Bild (1,78:1; anamorph) des Low-Budget-Streifens ist aufgrund seiner Natur recht rau und hat viele Ecken und Kanten. Der ganze Film wurde mit der Handkamera gedreht, spielt viel mit Unschärfen und aufgrund des Gewackels liegt auch der Focus Puller schon mal daneben. Dazu wirkt der Film, wohl wegen des Filmmaterials, recht körnig. Das führt zu einem omnipräsenten Bildrauschen und hat auch Auswirkungen auf die Schärfe, die zwischen gut und mäßig schwankt. Der Kontrast ist ein wenig steil, so dass besonders in dunklen Szenen einiges an Details verschluckt wird. Der Schwarzwert ist dabei aber satt. Die Farben wurden bearbeitet und sehen je nach Ebene und Szene mal kräftig und warm oder mal entsättigt und kühl aus. Die Kompression könnte besser sein, fällt sie doch wiederholt durch Unruhen und Blockbildung auf.
RezensionBonus
Die Extras bestehen aus Interviews mit Regisseur & Cast (ca. 15 min) und einem Originaltrailer. Die Interviews liegen in Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln vor.

Zum Vergleich: Die UK-DVD enthält einen Audiokommentar und eine Behind The Scenes-Featurette.
RezensionTon
Der Ton liegt in Deutsch in Dolby Digital 5.1 und in DD 2.0, in Englisch in DD 2.0 Stereo vor. Die deutsche Synchronfassung in DD 5.1 ist ziemlich frontlastig und das nicht nur, weil der Film an sich sehr dialogorientiert ist. Die Musik, Umgebungsgeräusche und Soundeffekte kommen einfach zu leise und verhalten aus den hinteren Boxen, um vernommen zu werden und einen Raumklang zu erzeugen. Die englische OF macht für eine Stereospur eine gute Figur, denn sie besticht durch eine gewisse Dynamik und Kraft, die durchaus Freude verbreitet. Gut zu hören anhand des Beginns des dritten Kapitels in der 16. Minute: Der Subwoofer der OF hämmert hier kraftvoll, während die beiden deutschen Versionen flacher und kraftloser daherkommen. Alle Versionen sind aber in den Dialogen klar, sauber und verständlich. Die zusätzliche deutsche Spur in DD 2.0 ist solide, verliert aber im Vergleich zur OF noch mehr.

Es gibt optionale deutsche Untertitel.
Zitat
A HORRIBLE WAY TO DIE (USA, 2010) ist ein ungewöhnlicher Indie-Film, der ein wenig in der Tradition von HENRY - PORTRAIT OF A SERIAL KILLER (1986) daherkommt.

Das Thriller-Drama bietet einen verstörenden Trip, der es dem Zuschauer aufgrund der gewählten Erzählstruktur nicht immer leicht macht. Der Film ist anfangs fragmentarisch und springt von Episode zu Episode, bevor sich langsam ein Muster aufzeigt und all die Puzzleteile am Ende tatsächlich ein zusammenhängendes Bild ergeben.

Der Normalzuschauer, der am liebsten eine lineare Struktur mit Anfang, Mitte und Ende sucht und dazu ganz gerne ein paar Antworten hätte, ist hier fehl am Platze. Die drei Zeitebenen springen munter durcheinander und steuern doch auf ein Ziel zu. Einige dürften sich auch an der zum Teil sehr ruhigen Erzählweise stören, die einen langen, expositorischen Vorlauf hat, der die Charaktere langsam aufbaut, gerade auch um den Twist am Ende vorzubereiten.

Der Film besitzt einen rauen Look, mit vielen nervösen, ständig wackelnden Bildern, da der ganze Film mit einer Handkamera gedreht wurde. Ästhetisch ist das nicht gerade ein Hochgenuss, weshalb das Ganze manchmal auch anstrengend zu verfolgen ist.

Die Filmemacher verfolgten einen rauen, realistisch anmutenden, semi-dokumentarischen Ansatz, der dazu ohne Spaß und Humor auskommt, was zu einem düsteren, dreckigen und depressiv wirkenden Ergebnis führt. Auch das kalte, triste, winterliche Setting trägt dazu bei. Dazu passt auch, dass es keine Erklärungsmuster für weite Teile des Filmes gibt, es geschieht einfach.

A HORRIBLE WAY TO DIE ist sicher ein ungewöhnlicher, ambitionierter Film, der aus der Masse der üblichen Horrorfilme und Thriller herausragt, es aber aufgrund seiner Machart trotzdem schwierig haben wird, ein breiteres Publikum für sich zu gewinnen. Gegönnt sei es ihm aber.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 18 Jahren
Erscheinungsdatum 30.09.2011
Regisseur Adam Wingard
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4260267330012
Genre Drama
Studio Donau Film
Originaltitel A Horrible Way to Die
Spieldauer 84 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Deutsch: DD 2.0, Englisch: DD 2.0
Produktionsjahr 2010
Film (DVD)
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13,89
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