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Gewalt ist eine Lösung

Morgens Polizist, abends Hooligan - mein geheimes Doppelleben

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Polizist als Hooligan entlarvt - diese Schockmeldung erschütterte 1996 die ganze Nation. Nach einem Fußballspiel hatten Hooligans in der Bielefelder Innenstadt eine Straßenschlacht mit 55 Verletzten angezettelt - an vorderster Front dabei: Stefan S., Polizist. Acht Jahre lang hatte der Polizeiobermeister in zwei Welten gelebt: Während er unter der Woche in Uniform auf Streife ging, zog er am Wochenende deutschland- und europaweit durch die Stadien. Hart und ehrlich berichtet Stefan Schubert von dem süchtig machenden Rausch der Gewalt und deckt zugleich das Versagen der Polizei auf, die ihn unbehelligt ließ, obwohl sie von seinem blutigen Hobby wusste. Nach einem geheimen Deal zwischen Staatsanwaltschaft, Gericht und Polizeiführung schied er aus dem Polizeidienst aus - jetzt packt er im Buch ***Gewalt ist eine Lösung*** aus.
Portrait
Stefan Schubert, geb. 1970, war Polizeiobermeister bei der Bielefelder Polizei, als er von einem Arbeitskollegen im Fernsehen als Hooligan erkannt wurde. Acht Jahre lang hatte er ein Doppelleben als Polizist und Fußball-Hooligan geführt. Erst längere Zeit nach dem Vorfall - der bundesweit hohe Wellen schlug - wurde er in den Innendienst versetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783864130052
Verlag Riva Verlag
Abbildungen mit farbigen Abbildungen
Dateigröße 8088 KB
Verkaufsrang 12.126
eBook
15,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Erschreckende Parallelwelten
von Mark Müller am 18.12.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch beschreibt den Weg in die Gewalt in einem Strudel aus Alkoholrausch und wilder Männerbündelei. Gewalt als archaisches Mittel, um sich Respekt zu verschaffen und als willkommener Zeitvertreib. Der Fußball-Club Arminia Bielefeld und die Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden zur Kulisse der Gewaltausübungen. Die Lektüre zeigt die gesamte... Das Buch beschreibt den Weg in die Gewalt in einem Strudel aus Alkoholrausch und wilder Männerbündelei. Gewalt als archaisches Mittel, um sich Respekt zu verschaffen und als willkommener Zeitvertreib. Der Fußball-Club Arminia Bielefeld und die Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden zur Kulisse der Gewaltausübungen. Die Lektüre zeigt die gesamte Entstehung seiner beiden "Karrieren" und seine Zerrissenheit. Gleichzeitig versucht der Autor immer wieder beide Seiten seines Lebensweges aufzuzeigen, was ihm auch gut gelingt. Das Buch sticht - gerade bei einem Vergleich mit den eher schlicht verfassten Hooliganbüchern aus England heraus - sowohl bei der Rhetorik, dem sprachlichem Aufbau und dem roten Faden der Geschichte. Der Ausschlaggebende Grund für die mögliche Bestwertung liegt in der spannenden Erzählweise. Dem Buch ist es gelungen mich zu fesseln. Es hat mich gepackt, dass ich es beinahe überflogen habe. Nach einer Pause habe ich es noch mal mit entsprechender Ruhe gelesen. Die Konsequenz die ich oben noch bemängelte, wurde bei den Gewaltdarstellungen bis zum äußersten ausgereizt. Hart, direkt und bildlich erschreckende Schilderungen lassen einen schaudern. Man kann sich hinein versetzen in die Passanten auf Mallorca, die schlicht verstummten beim ungewollten Zeuge werden des Gewaltexzesses. Ich kann immer noch nicht abschließend verdauen, dass dies eine wahre Geschichte ist. Dass jemand mit einem offensichtlich eklatanten Gewaltproblem acht Jahre im Polizeidienst tätig war, sogar Politiker wie Helmut Kohl und US- Außenminister Baker beschützte. Kaum vorstellbar. Den Widerspruch beider Leben in einer Person zu vereinen und ansprechend dem Leser aufgezeigt zu haben ist die Besonderheit des Buches und seine große Stärke.

Spannend und packend geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 06.12.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe schon alles gelesen, was über Fußball und Gewalt auf dem Markt ist, aber noch nie hat mich ein Buch so gefesselt. Authentisch und ansprechend geschrieben, ließ mich das Buch wieder in meine alte, eigene Vergangenheit in der Fußballszene eintauchen. Bei einer meiner wenigen Lesepausen, wurde mir erst... Ich habe schon alles gelesen, was über Fußball und Gewalt auf dem Markt ist, aber noch nie hat mich ein Buch so gefesselt. Authentisch und ansprechend geschrieben, ließ mich das Buch wieder in meine alte, eigene Vergangenheit in der Fußballszene eintauchen. Bei einer meiner wenigen Lesepausen, wurde mir erst wieder bewußt, dass hier eine wahre Geschichte geschrieben wird. Fußballherz, was willst du mehr!? Ich wurde hin und her gerissen zwischen lustigen, leichtem Kopfschütteln auslösenden Anektoten, bis schockierend brutal geschilderten Schlägereien. Das ganze wird von der Spannung dieses unglaublichen Doppellebens überspannt. Nach den Kapiteln, besonders ab der Mitte, kann man nicht mehr fassen, dass er auch aus diesem Mist wieder rausgekommen ist. Da hat mal jemand - der Schreiber- wirklich ein Leben gelebt, was aufgeschrieben werden mußte. Mich würde nicht wundern, wenn mir das Cover bald in den DVD Regalen wieder begegnet. So, genug gefaselt. Unbedingt Lesen!

Zum Gähnen...
von einer Kundin/einem Kunden aus Basel am 19.08.2010
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Habe viel erwartet von diesem Buch, wurde aber massiv enttäuscht. Wer bereits Hooligan-Literatur aus England gelesen hat, braucht dieses Buch nicht aufzuschlagen, er wird enttäuscht sein. Sprachlich sowieso äusserst bescheiden, geht es hier vor allem um Provinzpossen, wobei Schlägereien gegen Rocker und Soldaten und das Ausrauben von alten Omas... Habe viel erwartet von diesem Buch, wurde aber massiv enttäuscht. Wer bereits Hooligan-Literatur aus England gelesen hat, braucht dieses Buch nicht aufzuschlagen, er wird enttäuscht sein. Sprachlich sowieso äusserst bescheiden, geht es hier vor allem um Provinzpossen, wobei Schlägereien gegen Rocker und Soldaten und das Ausrauben von alten Omas im Mittelpunkt stehen. Besonders peinlich ist eine Aktion als die Firm von einer Sondereinheit der Polizei aufs übelste vermöbelt wird und dann Strafanzeige stellt - lächerlich. Alles in allem fällt mir nur ein Prädikat ein: lächerlich und zwar hochgradig.