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Wurzeln 'Roots'

Roman

(7)
Diese einzigartige Familiensaga der schwarzen Amerikaner – die Geschichte von Kunta Kinte, der als Sklave aus Afrika verschleppt wurde, und den sechs nachfolgenden afro-amerikanischen Generationen - ging als Buch und Fernsehfilm um die ganze Welt. Doch "Roots" (Wurzeln) - das ist inzwischen mehr als ein Bestseller. Der Roman wurde zum Inbegriff eines Mythos. "Seit "Onkel Toms Hütte" hat kein Buch über die Sklaverei in Amerika solches Aufsehen erregt und so viele Diskussionen ausgelöst wie "Roots"." (Münchner Merkur) Begonnen hatte alles mit den Geschichten, die Großmutter Cynthia dem kleinen Alex Haley in Henning, Tennessee, erzählte, von ihren Großeltern und deren Großeltern - und noch weiter zurück bis hin zu jenem Mann am Anfang der amerikanischen Überlieferung, den man in der Familie nur den "Afrikaner" nannte. Von jenseits des Ozeans stamme er her, aus einem afrikanischen Dorf unweit eines Flusses namens "Kamby Bolongo", und als er eines Tages auf der Suche gewesen sei nach einem geeigneten Stück Holz für seine Trommel, da hätten ihn vier Männer überfallen, in Ketten gelegt und auf ein für die amerikanischen Kolonien bestimmtes Sklavenschiff verschleppt. Diese Erzählungen haben Alex Haley nie losgelassen, und viele Jahre später, nun schon ein renommierter Schriftsteller, begann er, der Sache mit dem Urvater nachzugehen in einer mühsamen und zeitraubenden Suche nach Beweisen für die Erzählungen seiner Großmutter. Nach zwölf Jahren endlich und vielen Reisen in das Gebiet am Gambia-Fluß gelang es ihm, den "Afrikaner" - Kunta Kinte - zu identifizieren und den Ursprung seiner Familie zu finden. Juffure heißt das Dorf im westafrikanischen Gambia, aus dem im Jahre 1767 der siebzehnjährige Kunta auf der "Lord Ligonier" nach Maryland verschleppt und dort an einen Plantagenbesitzer aus Virginia verkauft worden war. Indem Alex Haley als erster schwarzer amerikanischer Schriftsteller seine Abstammung bis zu den Wurzeln zurückverfolgt, erzählt er zugleich den 25 Millionen schwarzer Amerikaner die Geschichte ihrer Herkunft. Ihnen gibt er mit seinem Buch ihre Identität wieder, und uns allen schlägt er eines der düstersten und dramatischsten Kapitel der Menschheitsgeschichte auf.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 01.11.1979
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-22448-7
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,8/4,2 cm
Gewicht 453 g
Originaltitel Roots
Auflage 21
Übersetzer Emil U. Günther
Verkaufsrang 13.174
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von Silke Weßel aus Cloppenburg am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Faszinierende, ergreifende Familiensaga über die Sklaverei. Ein Buch zum Verschlingen!

Ein Meisterwerk
von Fugu am 23.12.2010

Die Geschichte von Kunta Kinte und der Sklaverei in den USA allgemein, ist ungemein fesselnd und traurig. Es ist ein schreckliches Kapitel der Menschheit. Das Buch wirkt um so tragischer, da sehr viele Menschen dieses Schicksal erleiden mussten und die brutale Wahrheit ist, der man hier in's Auge schauen... Die Geschichte von Kunta Kinte und der Sklaverei in den USA allgemein, ist ungemein fesselnd und traurig. Es ist ein schreckliches Kapitel der Menschheit. Das Buch wirkt um so tragischer, da sehr viele Menschen dieses Schicksal erleiden mussten und die brutale Wahrheit ist, der man hier in's Auge schauen muss. Alex Haley hat mit diesem Buch ein Meisterwerk geschaffen, das die Zeit überdauern wird. Es ist einmalig und etwas ganz Besonderes.

Absolut lesenswert!!
von Karin Pölzl aus Wien am 27.01.2010

Alex Haley ist einer der ersten Afro-Amerikaner, der sich auf die Suche nach seinen afrikanischen Wurzeln begibt. Das Ergebnis seiner Suche präsentiert er in dem mehr als eindrucksvollen 718 Seiten starken Buch. Im Laufe der Erzählung lernt der Leser insgesamt sieben Generationen der Familie kennen. Die Geschichte beginnt in... Alex Haley ist einer der ersten Afro-Amerikaner, der sich auf die Suche nach seinen afrikanischen Wurzeln begibt. Das Ergebnis seiner Suche präsentiert er in dem mehr als eindrucksvollen 718 Seiten starken Buch. Im Laufe der Erzählung lernt der Leser insgesamt sieben Generationen der Familie kennen. Die Geschichte beginnt in Gambia, wo der Leser mit viel Witz die Welt des Kunta Kinte kennenlernt, die einer Idylle gleicht. Diese wird jedoch abrupt zerstört als Kunta gewaltsam von Sklavenhändlern - seiner Herkunft sowie seiner Identität beraubt -, nach Amerika als Sklave verschleppt wird. Haley zeigt an Hand der folgenden sechs Generationen die Grausamkeiten des transatlantischen Sklavenhandels auf. Abseits davon erzählt der Autor wie es Sklaven und Sklavinnen gelungen ist sich eine neue Identität aufzubauen und wie sie sich durch das Familienleben eine Gegenwelt zu dem harten und unmenschlichen Sklavenalltag schaffen haben. „Roots“ ist ein Buch, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt und nachdenklich stimmt.