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Ein Ort für die Ewigkeit

Ausgezeichnet mit dem Anthony Award 2001. Roman. Aus d. Engl. v. Doris Styron

Winter 1963. An einem frostigen Dezembertag verschwindet ein dreizehnjähriges Mädchen spurlos aus dem abgeschiedenen Dorf Scardale in Derbyshire: Ahson Carter, die Stieftochter des Gutsherrn. Der junge Inspector George Bennett erhofft sich den ersten spektakulären Ermittlungserfolg seiner Laufbahn. Doch im Dorf Scardale, wo die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, herrscht Mißtrauen - und tiefes Schweigen.
Von Stunde zu Stunde, von Woche zu Woche mehren sich die Zeichen, daß Alison brutal ermordet wurde. Doch erst nach Monaten hartnäckigen Suchens und einem aufwühlenden Prozeß wird George Bennett den Fall zu den Akten legen - mit mehr offenen Fragen auf der Seele, als ihm lieb ist.
Jahrzehnte später, im Jahre 1998, entschließt sich die junge Journalistin Catherine Heathcote, die Geschichte des berühmten "Mordfalls ohne Leiche" in einem Buch aufzuzeichnen. Kaum aber hat sie ihr Manuskript abgeschlossen, geschieht etwas völlig Unerwartetes: George Bennett verbietet die Veröffentlichung. Catherine wird von jetzt an selbst ermitteln und auf eine Wahrheit stoßen, die zerstörerisch ist - eine Wahrheit, die Leben vernichten oder aber retten kann. Die Entscheidung hegt bei ihr...
Val McDermid, die zu den erfolgreichsten britischen Autorinnen von Spannungsliteratur zählt, stellt in ihrem atemberaubenden Roman die Gesetze des Kriminalgenres auf den Kopf. In zwei Akten erzählt sie die Geschichte einer tragischen Täuschung - und treibt dabei das raffinierteste Spiel mit der Leichtgläubigkeit der Leser.
Portrait
Val McDermid wuchs in einem schottischen Bergbaugebiet auf und studierte dann Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste. Sie gilt als eine der interessantesten Autorinnen im Spannungsgenre - und ist außerdem als Krimikritikerin der BBC, der "Times", des "Express" und der Krimi-Website Tangled Web sowie als Jurymitglied mehrerer Krimipreise eine zentrale Figur in der Krimiszene ihres Landes. Val McDermids Romane "Das Lied der Sirenen" und "Schlussblende", zwei spannende Psychothriller um den Profiler Tony Hill und die Kommissarin Carol Jordan, verschafften ihr den Durchbruch. "Das Lied der Sirenen" gewann den Gold Dagger Award für den besten Kriminalroman des Jahres 1995. Ihre beiden Krimiserien mit der Detektivin Kate Brannigan aus Manchester bzw. der amerikanischen Journalistin und Detektivin Lindsay Gordon werden ständig fortgeführt. Val McDermids Bücher wurden nach USA und Kanada verkauft und außerdem ins Deutsche, Französische, Holländische, Schwedische, Norwegische, Dänische, Finnische, Japanische, Hebräische, Kroatische, Tschechische und Bulgarische übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 588
Erscheinungsdatum 01.05.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-61911-7
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18/11,6/4,5 cm
Gewicht 386 g
Originaltitel A Place of Execution
Auflage 17. Auflage
Übersetzer Doris Styron
Verkaufsrang 67152
Buch (Taschenbuch)
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10,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Abgründe tun sich auf!

Theresa Frenker, Thalia-Buchhandlung Höxter

Scardale ist tatsächlich eine Art "Ort für die Ewigkeit". Ob in den frühen 60ern oder den späten 90ern, die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. Ein Verbrechen ist geschehen, aber die Leiche nicht aufzufinden. Was verbergen die schweigsamen Dörfler? Val McDermid schafft es in zwei Akten die Abgründe eines kleinen Dorfes aufzuzeigen und den Leser mehr als einmal auf die falsche Fährte zu locken.

Kundenbewertungen

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der absolute Hammer
von Blacky am 26.01.2015

Inhalt: Winter 1963: Die 13-jährige Alison verschwindet. Alles deutet darauf hin, dass sie ermordet wurde. Die Leiche bleibt unauffindbar. Dennoch überführt Inspektor Bennett den mutmaßlichen Mörder. 35 Jahre später recherchiert die Journalistin Catherine Heathcote für ein Buch über den mysteriösen Mord. Doch Bennett tut alles,... Inhalt: Winter 1963: Die 13-jährige Alison verschwindet. Alles deutet darauf hin, dass sie ermordet wurde. Die Leiche bleibt unauffindbar. Dennoch überführt Inspektor Bennett den mutmaßlichen Mörder. 35 Jahre später recherchiert die Journalistin Catherine Heathcote für ein Buch über den mysteriösen Mord. Doch Bennett tut alles, um die Veröffentlichung zu verhindern ... Ein sehr, sehr spannender Krimi. Schon die Ermittlungen im Jahr 1963 fördern immer neues zutage. Was da alles ans Licht kommt lässt einem teilweise "die Haare zu Berge stehen". Was dann allerdings bei den Recherchen im Jahr 1998 herauskommt ist der absolute Hammer und das in mehr als einer Hinsicht. Ein sehr, sehr spannender Krimi. Schon die Ermittlungen im Jahr 1963 fördern immer neues zutage. Was da alles ans Licht kommt lässt einem teilweise "die Haare zu Berge stehen". Was dann allerdings bei den Recherchen im Jahr 1998 herauskommt ist der absolute Hammer und das in mehr als einer Hinsicht.

Spannung in dichtester Atmosphäre
von Simon Marshall aus Ludwigshafen am 29.12.2009

Abgeschnitten vom Rest der Welt im nördlichen England. Wer schon einmal dort gewesen ist, kann sich die vermeintliche Idylle nur zu gut vorstellen: leicht rollende Hügel, saftiges Gras, kilometerlange Heckenzäune und wenig befahrene Strassen. Mitten in dieses romantische Bild eines ländlichen England, in dem die Zeit irgendwann ... Abgeschnitten vom Rest der Welt im nördlichen England. Wer schon einmal dort gewesen ist, kann sich die vermeintliche Idylle nur zu gut vorstellen: leicht rollende Hügel, saftiges Gras, kilometerlange Heckenzäune und wenig befahrene Strassen. Mitten in dieses romantische Bild eines ländlichen England, in dem die Zeit irgendwann Anfang des 20.Jahrhunderts stehen geblieben zu sein scheint, legt Val McDermid den Schauplatz ihres vielleicht besten Krimis. Es gilt in einem kleinen Weiler ein verschwundenes Mädchen zu finden. Der Fall scheint schnell gelöst, der Täter seiner gerechten Strafe zugeführt. Doch jetzt liegt noch das halbe Buch vor dem geneigten Leser. Denn nichts ist so wie es scheint und Jahrzehnte nach der Tat, beginnt die wahre Aufklärungsarbeit, an der jedoch keiner der damals Beteiligten ein Interesse hat. Ein atmophärisch packender Thriller, der durch seine leisen Töne viel mehr wirkt als so manch bluttriefender Shocker. Ein Glanzstück englischer Krimikunst.

Unter Dörflern
von Polar aus Aachen am 16.06.2007

Der Plot dieses Krimis ist wie das Dorf, das McDermid beschreibt, in sich geschlossen. Und wer Dörfler kennt, weiß, daß man lange mit ihnen zusammen leben muß, um ihres Vertrauen würdig zu sein. Kein Buch für Thillerliebhaber, bei denen sich die Leichen stapeln. Eher ein beschaulicher Krimi im Stile eine Minette Walters, bei der... Der Plot dieses Krimis ist wie das Dorf, das McDermid beschreibt, in sich geschlossen. Und wer Dörfler kennt, weiß, daß man lange mit ihnen zusammen leben muß, um ihres Vertrauen würdig zu sein. Kein Buch für Thillerliebhaber, bei denen sich die Leichen stapeln. Eher ein beschaulicher Krimi im Stile eine Minette Walters, bei der das Ambiente stimmen muß. Es wird viel Zeit auf die richtige Stimmung verwendet, in der ein solches Verbrechen stattfinden konnte, und bei dem sich am Ende herausstellt, daß das eigentliche Verbrechen gar keins ist, vielmehr auf ein verborgenes hinweisen soll. Die private Verstrickung von Inspector George Bennet, die ihren Teil zur Auflösung beiträgt, wirkt hingegen konstruiert und nimmt dem ersten Teil eniges von seinem Charme. Wenn man den Roman gelesen hat, weiß man jedoch zu schätzen, mit viel Bravour McDermid ihn angelegt hat. Es geschieht nichts an der Oberfläche, alles ist längst geschehen, und entzieht sich doch nicht der Gerechtigkeit.