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Der leere Spiegel

Erfahrungen in einem japanischen Zen-Kloster

Zen-Geschichten Band 14708

"Ich war allein, 26 Jahre alt, sauber angezogen, gewaschen und rasiert; ich wollte mich um eine Stelle als Mönch oder Laienbruder bewerben. Das Taxi, das mich hergebracht hatte, war abgefahren ..." So cool beginnt und bleibt Janwillem van de Weterings Erfahrungsbericht aus einem japanischen Zen-Kloster. Der Jungholländer liebt Mädchen, Reisen, Motorräder, ist also durchaus von dieser Welt. Aber: "Ich wollte eine Erklärung des Seins, eine Erklärung, die so klar war, daß alle meine Fragen sich erübrigten." Eine plötzliche Erbschaft ermöglicht ihm die Japan-Reise ...
Rezension
Seine oft genug körperlich schmerzhaften Erlebnisse mit der Zen-Meditation, der ernüchternde, auch von Lausbubengehabe durchzogene Alltag im Kloster und die Schlußfolgerungen, die schließlich zum Abbruch seiner Studien führten, sind auf eine Weise geschildert, die so ganz ohne beweihräuchernde Stimmungsmache auskommt.
Portrait
Janwillem van de Wetering, geboren am 12.02.1931 in Rotterdam als Sohn eines wohlhabenden Gewürzkaufmanns. 1952-1957 lebte er in Südafrika, wo er Chemikalienhändler und Immobilienmakler und Mitglied einer Motorradgang war. 1958 studierte er kurze Zeit Philosophie im City College of London und schrieb im Fischerdorf St. Ives, Cornwall, einen ersten «langatmigen und unlesbaren Roman» (van de Wetering). Im selben Jahr ging er für 18 Monate in das zen-buddhistische Kloster Daitoku-ji in Kyoto (Japan), wo er sich unter der Leitung des Zen-Meisters Oda Sesso der Zen-Lehre und Meditation widmete. Ab 1960 arbeitete er wieder als Großhändler in Kolumbien und Peru, später mit seiner zweiten Frau Juanita, die er in Kolumbien kennengelernt hatte, in Australien. 1966 kehrte er nach Amsterdam zurück, wo er die Firma seines Vaters übernahm., setzte seine Zen-Studien fort und war eine bekannte Kontaktadresse für Zen-Adepten. In seiner Freizeit arbeitete er sieben Jahre lang abends und an den Wochenenden als Aushilfspolizist, wobei er die Prüfungen zum Seargent und Lieutenant ablegte. In Amerika setzte er bei dem bekannten Zen-Meister Walter Nowick und in Schottland bei dem Tibeter Chögyam Trungpa Rinpoche seine spirituelle Suche fort. 1974 begann er mit seine Krimireihe um die Polizeibeamten Grijpstra, de Gier und den namenlosen Commissaris, die in Amsterdam, teilweise auch in Amerika, Japan und Übersee spielen. Van de Wetering siedelte 1975 mit seiner Frau nach Amerika über, wo er seitdem in Surry an der Küste von Maine, in der Nähe der kanadischen Grenze, als Schriftsteller, Skulpturenkünstler und Übersetzer lebte. Sein Werk erschien bisher in 23 Sprachen. Auszeichnungen: Boekenweekgeschenk (1980); Grand Prix de la Litérature Policière (1984).Janwillem van de Wetering verstarb am 4. Juli 2008.
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  • Deutsch von Herbert Graf
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 152
Erscheinungsdatum 01.04.1981
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-14708-1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/11,5/2 cm
Gewicht 172 g
Originaltitel De lege Spiegel
Auflage 32. Auflage
Übersetzer Herbert Graf
Verkaufsrang 74326
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Sinnsuche
von Mag. Miriam Mairgünther aus Salzburg am 16.05.2012

Die Lehre des Zen-Buddhismus fasziniert viele Menschen im Westen, so auch Janwillem van de Wetering. Mit 26 Jahren klopft er an die Pforte eines Zen-Klosters in Japan, motiviert, aber mit äußerst dürftigen Japanisch-Kenntnissen, und erklärt dem Vorsteher, mindestens zwei Jahre bleiben zu wollen. Dieser handelt ihn erst einmal au... Die Lehre des Zen-Buddhismus fasziniert viele Menschen im Westen, so auch Janwillem van de Wetering. Mit 26 Jahren klopft er an die Pforte eines Zen-Klosters in Japan, motiviert, aber mit äußerst dürftigen Japanisch-Kenntnissen, und erklärt dem Vorsteher, mindestens zwei Jahre bleiben zu wollen. Dieser handelt ihn erst einmal auf sechs Monate, die er sich fix vornehmen soll, herunter, behandelt den Anwärter aber mit Geduld und Respekt und er wird in gesamten Alltag der japanischen Mönche miteinbezogen. Vieles an seinem neuen Leben ist anstrengend, manches auch komisch - zumindest im Rückblick -, und auf jeden Fall muss er sich mit vielen Dingen auseinandersetzen, mit denen er vorher nicht gerechnet hätte. Spannend und mit viel Selbstironie, aber mit Respekt für den Menschen auf der Suche beschreibt der Autor seine Monate im Zen-Kloster. Mit Idylle und Wellness hat das wahrhaftig nichts zu tun, dafür erhält er umso interessantere Einblicke in die japanische Kultur, und seine Beschäftigung mit dem Thema dürfte sich, wenn man sich die Bücher ansieht, die er danach zu dem Thema veröffentlicht hat, weiter vertieft haben. Inzwischen sind sicher noch weit mehr Bücher über Klosteraufenthalte beziehungsweise Buddhismus und westliche Menschen erschienen, dieses ist aber meiner Meinung nach eines der lesenswertesten.

Erfrischend Ehrlich
von Tobias aus Heidelberg am 07.06.2005

So beschreibt der Autor seine Zeit in einem japanischen Zen-Kloster, das er im Alter von 26 Jahren besucht. Dabei bekommt der Leser einen Eindruck vom harten Alltag in einem Zen-Kloster, von Buddhismus und dem beschwerlichen Weg zur Erleuchtung. Dass Van De Wetering dabei am Ende scheitert verrät hier nicht zu viel, da man mi... So beschreibt der Autor seine Zeit in einem japanischen Zen-Kloster, das er im Alter von 26 Jahren besucht. Dabei bekommt der Leser einen Eindruck vom harten Alltag in einem Zen-Kloster, von Buddhismus und dem beschwerlichen Weg zur Erleuchtung. Dass Van De Wetering dabei am Ende scheitert verrät hier nicht zu viel, da man mit diesem Buch keine euphorische Lobpreisung des Zen-Buddhismus bekommt, sondern die Erlebnisse und Gedanken des Autors, was dieses Buch besonders macht.