Sommer wie Winter

Roman

Judith W. Taschler

(27)
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Beschreibung

Ein dramatischer Autounfall, bei dem die Geschwister Manu und Alexander schwer verletzt werden, bietet für sechs Familienmitglieder den Anlass, sich mit ihrer Vergangenheit und den traumatisierenden Ereignissen der letzten Monate vor dem Unglück auseinanderzusetzen. Geschehnisse, die beinahe fünfzehn Jahre zurückliegen, kommen ans Tageslicht, woran die Familie zu zerbrechen droht. Mit vier Geschwistern wächst Alexander Sommer als Pflegekind in einem Tiroler Fremdenverkehrsort auf. Der Tourismus boomt, viele Bauernfamilien stellen ihre Höfe auf die Gäste ein, bauen Zimmer aus, errichten Speisesäle. Alexanders Kindheit ist erlebnisreich, aber lieblos; das Leben der Töchter und Söhne ist geprägt von viel Arbeit auf dem Hof, der allgegenwärtigen Kirche, dem Gehorsam den strengen Eltern gegenüber, aber auch von den Gästen, die Familienanschluss suchen. Alexander glaubt, seine leibliche Mutter sei bei einem Autounfall gestorben, bis er im Alter von fünfzehn Jahren auf Hinweise stößt, dass sie ausgewandert sein könnte und ihn zurückgelassen hat. Die Fantasien über die Mutter und ihr Verschwinden werden zu einer jahrelangen Obsession. Kaum ist Alexander volljährig, macht er sich auf die Suche und entdeckt dabei Dinge, die für ihn und seine Pflegefamilie alles verändern ... Aus den wechselnden Perspektiven der einzelnen Familienmitglieder entsteht in Judith W. Taschlers Debütroman - wie in einem Puzzle - ein packendes Drama eines jungen Mannes auf der Suche nach seiner Herkunft und damit seiner Identität vor der Kulisse einer brüchigen Idylle des Landlebens.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783711750129
Verlag Picus
Dateigröße 1093 KB
Verkaufsrang 17219

Buchhändler-Empfehlungen

Sommer wie Winter

Claudia Hüllmann, Thalia-Buchhandlung Magdeburg (Allee-Center)

Was geschieht, wenn der gute Eindruck das Wichtigste ist, was zählt? Anhand von Protokollen, die nach einem nicht näher erläuterteten Unfall, bei der 2 Menschen verunglückten und einer verschwand, von einem Psychologenteam aufgezeichnet werden, werden wir Zeugen einer Familientragödie, die schon vor vielen Jahren ihren Anfang nahm. Angesiedelt in einem kleinen Tiroler Bergdorf vor idyllischer Kulisse ist die Lektüre vollständig desillusionierend und hat mich nicht losgelassen. Für Leserinnen und Leser von Ferdinand von Schirach.

Zerwürfnisse

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Am Anfang wissen wie Leser nichts - wir werden reingeworfen, reingezogen in die Geschichte der Familie Winter. Wir lesen Protokolle von Befragungen, erfahren so die Hintergründe, erfahren mehr über diese Familie und auch die Abgründe. Die Sympathien erreichen sofort das Pflegekind Alexander ... Für mich ist dieses Buch ein Plädoyer gegen Ignoranz, Stillhalten, Schweigen, Lügen - und somit ist es beruhigend und erstaunlich zudem, dass Alexander am Ende immer noch den Mut hat, in sein Leben zu gehen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Eine tiefgreifende familiäre Offenbarung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hannover am 16.07.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman „Sommer wie Winter“ von Judith W. Taschler erschien am 01.07.2021 im Droemer Verlag. Das Buch ist der Umwelt zuliebe auf klimaneutralem Papier gedruckt worden. Zum Inhalt: In einem Krankenhaus in der Provinz wird eine Familie behandelt, sechs Menschen, zwei von Ihnen schwer verletzt. Sie alle erzählen einem T... Der Roman „Sommer wie Winter“ von Judith W. Taschler erschien am 01.07.2021 im Droemer Verlag. Das Buch ist der Umwelt zuliebe auf klimaneutralem Papier gedruckt worden. Zum Inhalt: In einem Krankenhaus in der Provinz wird eine Familie behandelt, sechs Menschen, zwei von Ihnen schwer verletzt. Sie alle erzählen einem Therapeuten ihre Geschichte. In einem Bergdorf führten sie einen Hof mit einer Pension für Touristen, die sie beneideten um ihr einfaches, naturverbundenes Leben. Doch unter der scheinbaren Idylle brodelte es. Zorn, Neid und Eifersucht herrschten, auch wenn niemand darüber sprach. Bis es zu spät war und etwas Schreckliches passierte.... Der Klappentext gibt meiner Meinung nach nicht annähernd den tiefergreifenden Inhalt des Romans wieder. Die Kapitel sind oft sehr kurz gehalten und am Anfang wird immer kurz dargestellt, wer wann gerade mit dem Therapeuten spricht. Dies trug dazu bei, dass ich immer wußte um wen es gerade geht und aus welcher Perspektive erzählt wird. Es ist überhaupt nicht verwirrend, dass doch recht viele Charaktere zur familären Offenbarung beitragen. Alexander ist der Protagonist dieses Dramas und nein, er dramatisiert nicht, sondern er beschreibt und teilweise so subtil, dass ich erst mit dem Roman aufhören konnte, als ich die letzte Zeile gelesen hatte. Die Autorin, von der ich bis dato (leider) noch nie zuvor etwas gelesen habe, hat einen besonderen Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Keine Landschaftsbeschreibungen, kein Schnörkel, sondern klare präzise aussagekräftige Sätze, in denen die jeweiligen Situationen und Gemütszustände beschrieben werden. Spannend und unterhaltsam kann sie schreiben und ja, ich werde noch mehr von ihr lesen. Da ich gerade aus meinem Österreich Urlaub zurückkehrte und dieser Roman von einer Österreicherin geschrieben wurde und zudem auch noch in Tirol spielt, kannte ich einige Orte (Steinbach am Brenner / Innsbruck). Das Buch empfehle ich nicht nur als Urlaubslektüre (aufgrund der Örtlichkeiten), sondern auch, weil es zum Nachdenken anregt und auch bei mir noch einige Zeit nachgewirkt hat. Sehr gerne bewerte ich das Buch mit 5 Sternen und spreche meine ausdrückliche Leseempfehlung aus.

Schmerzhaft nachdenklich
von Barbara Sitter aus Wien am 01.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alex wächst als Pflegesohn einer hart arbeitenden Bauernfamilie in Tirol auf. Wie so viele stellen auch sie in den 80er Jahren von der Vollerwerbslandwirtschaft auf einen Tourismusbetrieb um und alle müssen mitanpacken. Als Alex beginnt, Nachforschungen zu seiner Herkunft anzustellen, geraten die Dinge aus dem Ruder. Schon bei ... Alex wächst als Pflegesohn einer hart arbeitenden Bauernfamilie in Tirol auf. Wie so viele stellen auch sie in den 80er Jahren von der Vollerwerbslandwirtschaft auf einen Tourismusbetrieb um und alle müssen mitanpacken. Als Alex beginnt, Nachforschungen zu seiner Herkunft anzustellen, geraten die Dinge aus dem Ruder. Schon bei ihrem ersten Roman stellt Judith Taschler ihr außergewöhnliches Erzähltalent unter Beweis. Fünf verschiedene Personen lässt sie zu Wort kommen, und jeder erzählt seine eigene Geschichte, mit seiner eigenen Motivation und seiner eigenen Sicht der Dinge. Nur eine Stimme fehlt, die die zentral in der Geschichte steht und der Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist. Ein spannendes und nachdenklich machendes Buch, das mich lange nicht losgelassen hat.

von einer Kundin/einem Kunden aus Oberhausen am 29.04.2018
Bewertet: anderes Format

Fünf Personen erzählen Ihre Versionen einer Geschichte. Was passierte wirklich auf dem idyllischen Hof der Familie? Für Fans von Nele Neuhaus!

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