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Der amerikanische Bürgerkrieg

Beck'sche Reihe

(2)
Der Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 war der vielleicht wichtigste Einschnitt der amerikanischen Geschichte. Er hat sich tief in das historische Gedächtnis der Vereinigten Staaten eingegraben. Während im Norden der USA Mitte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung voranschritt, blieb im Süden eine Form der Plantagenwirtschaft vorherrschend, die auf einer speziellen Institution beruhte: der Sklaverei. In ihr wurzelten die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegensätze, die schließlich zur Sezession der Südstaaten führten. Anschaulich und auf dem neuesten Stand der Forschung schildert Michael Hochgeschwender die Ursachen, den Verlauf und die Folgen dieses äußerst verlustreichen Krieges, um den sich bis heute zahlreiche Mythen ranken.
Portrait
Michael Hochgeschwender, geboren 1961, ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 144 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783406623875
Verlag C.H.Beck
Verkaufsrang 47.236
eBook
7,99
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Kundenbewertungen

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Gute, informative Zusammenfassung
von einer Kundin/einem Kunden aus Beinwil am see am 14.03.2017

Das Buch ist - meiner Meinung nach - eine sehr gute, kompakte Zusammenfassung der Ereignisse. Es holt zeitlich weit genug aus und beleuchtet auch die Folgen des Bürgerkriegs ausreichend. Für historisch Interessierte kann ich es nur empfehlen.

Old Glory
von Susanne Pichler aus Linz Lentia am 30.10.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Amerikanische Bürgerkrieg: kaum ein Krieg der Weltgeschichte wird wohl verklärter oder romantischer betrachtet als dieser. Im vorliegenden Buch hat Michael Hochgeschwender eine hervorragende Betrachtung abgeliefert; gegliedert in die Abschnitte: Vorgeschichte,Frühphase und Hochphase/Ende des Bürgerkrieges. Am spannendsten fand ich seine Erläuterungen zur Vorgeschichte dieses Krieges. Sehr rasch beendet er alle... Der Amerikanische Bürgerkrieg: kaum ein Krieg der Weltgeschichte wird wohl verklärter oder romantischer betrachtet als dieser. Im vorliegenden Buch hat Michael Hochgeschwender eine hervorragende Betrachtung abgeliefert; gegliedert in die Abschnitte: Vorgeschichte,Frühphase und Hochphase/Ende des Bürgerkrieges. Am spannendsten fand ich seine Erläuterungen zur Vorgeschichte dieses Krieges. Sehr rasch beendet er alle romantischen und blauäugigen Vorstellungen von den edlen Nordstaatlern, die auszogen, die Sklaven im Süden zu befreien. Vielmehr erläutert er, wie sich Norden und Süden in den Jahrzehnten vor dem Bürgerkrieg in zwei vollkommen gegensätzliche Richtungen entwickelten. Sowohl die Wert- und Moralvorstellungen als auch die Wirtschaft entwickelten sich völlig diametral. Die Sklavenfrage war über viele Jahre bestenfalls ein populistisches Wahlkampfthema. Kaum ein gemäßigter Nordstaatler, egal ob Politiker, General oder Bürger, wäre deswegen in den Kampf gezogen. Am ehesten war es ein langsames Hochschaukeln verschiedenster Standpunkte und Meinungen, der Stolz des Südens, allen voran wie so oft South Carolina, und die wirtschaftliche Entwicklung, die Nord- und Südstaaten immer weiter auseinandertrieb, die schlussendlich zum Krieg führten. Die Kriegsjahre, die sich durch extrem blutige Schlachten und große Not ins Gedächtnis aller, egal ob Angehöriger der Union oder der Konföderation, einbrannten, brachten aber auch die großen Generäle/Helden Stonewall Jackson, Robert E. Lee und Ulysses S. Grant hervor. Abraham Lincoln, der geborene Zauderer, verdankt seinen heldenhaften Platz in der Geschichte wohl nicht zuletzt seiner Ermordung kurz nach Ende des Krieges. Die schwierige Phase nach Beendigung der Kampfhandlungen blieb somit ein Problem seines Nachfolgers. Das Kaiserreich Österreich lieferte während des Krieges übrigens Waffen an den Süden. Dieses Buch eignet sich hervorragend als Einstieg in eine weitverzweigte Thematik. Es verschafft einen sehr guten Überblick und liefert genügend Querverweise auf weiterführende Literatur.