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Staubige Hölle

Thriller

Kapstadt 3

(26)
Robert Dell ist auf der Flucht. Seine Frau und Kinder sind auf grausame Weise umgebracht worden, er selbst steht plötzlich unter Mordverdacht.Dells einziger Verbündeter ist sein verhasster Vater, ein ehemaliger CIA-Killer und überzeugter Rassist, der gerade aus dem Gefängnis entlassen ist. Auf einem blutigen Roadtrip, der sie tief ins Landesinnere führt, machen Dell und sein Vater Jagd auf den wirklichen Mörder – und decken dabei eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Regierungskreise reicht. Immer weiter eskalieren Gewalt und Vergeltung, denn im Zeitalter der Post-Apartheid scheint ein Menschenleben nicht mehr viel wert zu sein.
Portrait
Roger Smith, 1960 in Johannesburg geboren, ist Drehbuchautor, Regisseur und Produzent. Während der südafrikanischen Apartheidjahre hat er das erste hautfarbenübergreifende Filmkollektiv gegründet. Daraus ist eine Reihe von wichtigen, international erfolgreichen Protestfilmen hervorgegangen.
Sein Debüt »Kap der Finsternis« aus dem Jahr 2009 war ein großer internationaler Erfolg und wird in Hollywood verfilmt. 2010 erschien »Blutiges Erwachen«, beide Bücher standen wochenlang auf Platz 1 der KrimiWelt-Bestenliste.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 331 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.06.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783608101799
Verlag Tropen
Originaltitel Dust Devils
Dateigröße 2634 KB
Übersetzer Jürgen Bürger, Peter Torberg
Verkaufsrang 8.703
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Maschinengewehr in einer Welt aus Knallerbsen!“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Rosie, die Geliebte, war in der Nacht bei Baker, als er umgelegt wurde. Einer der reichsten Unternehmer des Landes, der wendig nach den Trommeln der Korruption tanzte. Sie hat gesehen, wer es getan hat. Ist irgendwie entkommen. Wenig später wird sie und ihre Kinder getötet.
Inja, der Killer, hat seine Arbeit allerdings schlampig erledigt und Dell, den gehörnten Ehemann versehentlich am Leben gelassen. Die unschuldigen Kinder lediglich Kollateralschaden. Seine Befehle erhält er vom ehrenwerten Justizminister. In wenigen Tagen wird Inja seine vierte Frau Sunday heiraten.
Sunday führt kitschige Stammesriten für zahlende Touristen in einem Museumsdorf auf. Sie, als sechzehnjährige Jungfrau, spielt die wesentliche Rolle für das Heilverfahren um Inja vom AIDS zu heilen.
Zondi hat es trotz seiner Hautfarbe zu etwas gebracht und will diese Hochzeit mit allen Mitteln verhindern.
Dell, Inja, Sunday, Zondi, Variablen im unbarmherzigen Spiel Jäger und Gejagter.

"Er drehte das Wasser an ... und ... spritzte das Blut des Mädchens von Vordersitz und Boden, vertrieb die Schmeißfliegen."

Roger Smith gibt Gewalt und Barbarei ein Gesicht. Seine Themen sind Kriminalität und Korruption, Geld, politische Macht, die Sitten der Wilden, implodierende Armut und Verbrechen und Verfall.

Dieses Buch ist ein Maschinengewehr in einer Welt aus Knallerbsen. Besonders schnell, radikal, mit fast halluzinogener Wucht. Übertourig an Testosteron und Blutrünstigkeit. Kehlig knurrend. In seiner unbarmherzigen Grausamkeit fast biblischer Dimension.
Was bleibt ist ein ruiniertes Nervenkostüm, staubig und blutbefleckt.

Nach diesem Buch wünsche ich mir, nur einmal, neunzehn Uhr neunundfünfzig DAS ERSTE Programm einzuschalten, um zu erfahren, dass DIE TAGESSCHAU ausfalle, da es nichts zu berichten gäbe. Schöne heile Welt.
Rosie, die Geliebte, war in der Nacht bei Baker, als er umgelegt wurde. Einer der reichsten Unternehmer des Landes, der wendig nach den Trommeln der Korruption tanzte. Sie hat gesehen, wer es getan hat. Ist irgendwie entkommen. Wenig später wird sie und ihre Kinder getötet.
Inja, der Killer, hat seine Arbeit allerdings schlampig erledigt und Dell, den gehörnten Ehemann versehentlich am Leben gelassen. Die unschuldigen Kinder lediglich Kollateralschaden. Seine Befehle erhält er vom ehrenwerten Justizminister. In wenigen Tagen wird Inja seine vierte Frau Sunday heiraten.
Sunday führt kitschige Stammesriten für zahlende Touristen in einem Museumsdorf auf. Sie, als sechzehnjährige Jungfrau, spielt die wesentliche Rolle für das Heilverfahren um Inja vom AIDS zu heilen.
Zondi hat es trotz seiner Hautfarbe zu etwas gebracht und will diese Hochzeit mit allen Mitteln verhindern.
Dell, Inja, Sunday, Zondi, Variablen im unbarmherzigen Spiel Jäger und Gejagter.

"Er drehte das Wasser an ... und ... spritzte das Blut des Mädchens von Vordersitz und Boden, vertrieb die Schmeißfliegen."

Roger Smith gibt Gewalt und Barbarei ein Gesicht. Seine Themen sind Kriminalität und Korruption, Geld, politische Macht, die Sitten der Wilden, implodierende Armut und Verbrechen und Verfall.

Dieses Buch ist ein Maschinengewehr in einer Welt aus Knallerbsen. Besonders schnell, radikal, mit fast halluzinogener Wucht. Übertourig an Testosteron und Blutrünstigkeit. Kehlig knurrend. In seiner unbarmherzigen Grausamkeit fast biblischer Dimension.
Was bleibt ist ein ruiniertes Nervenkostüm, staubig und blutbefleckt.

Nach diesem Buch wünsche ich mir, nur einmal, neunzehn Uhr neunundfünfzig DAS ERSTE Programm einzuschalten, um zu erfahren, dass DIE TAGESSCHAU ausfalle, da es nichts zu berichten gäbe. Schöne heile Welt.

„Staubige Hölle“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein neuer Südafrika-Thriller von Roger Smith!
Der Autor entführt den Leser in eine Welt, in der ein Menschenleben nicht allzuviel zählt, in der HIV-infizierte Männer glauben, die Hochzeit mit einer Jungfrau könne sie heilen, in der weiße Rassisten der Apartheid nachtrauern und in der die Polizei schon lange keine Autorität mehr ist. Außerdem begegnen wir einem alten Bekannten: Disaster Zondi ist auch wieder mit von der Partie.
"Staubige Hölle" ist knallhart und sehr ernüchternd - aber dabei sehr beeindruckend!
Ein neuer Südafrika-Thriller von Roger Smith!
Der Autor entführt den Leser in eine Welt, in der ein Menschenleben nicht allzuviel zählt, in der HIV-infizierte Männer glauben, die Hochzeit mit einer Jungfrau könne sie heilen, in der weiße Rassisten der Apartheid nachtrauern und in der die Polizei schon lange keine Autorität mehr ist. Außerdem begegnen wir einem alten Bekannten: Disaster Zondi ist auch wieder mit von der Partie.
"Staubige Hölle" ist knallhart und sehr ernüchternd - aber dabei sehr beeindruckend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
17
7
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Knallharter Südafrika-Thriller, hochspannend, brutal - legt man nicht aus der Hand.

Staubige Hölle
von HK1951/trucks am 29.07.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Roger Smith beschreibt in seinem Roman „Staubige Hölle“ die Geschichte des Robert Dell, 48, der durch einen Autounfall seine gesamte Familie – Frau und Zwillinge im Alter von 5 Jahren – verliert. Zu der Trauer muss er sich dann auch noch mit seinem Vater auseinandersetzen, der ihm vermeintlich helfen soll,... Roger Smith beschreibt in seinem Roman „Staubige Hölle“ die Geschichte des Robert Dell, 48, der durch einen Autounfall seine gesamte Familie – Frau und Zwillinge im Alter von 5 Jahren – verliert. Zu der Trauer muss er sich dann auch noch mit seinem Vater auseinandersetzen, der ihm vermeintlich helfen soll, als er selbst verhaftet wird wegen dem Mord an seiner Familie und mit dem er aufgrund des Rassismusses des Vaters so gar nicht zurechtkommt. Behörden scheinen verwickelt zu sein... Menschen sind nicht das, für das man sie gehalten hat... Dass Roger Smith selbst vor Ort lebt, merkt man dem Buch meiner Meinung nach auch deutlich an. Stammesfehden, Hetzjagden, Aids, Korruption – nichts lässt Smith in seinem packenden dritten Buch aus. Er schreibt so rasant, dass man sich als Leser fast festhalten möchte/muss und schont ihn auch nicht mit den brutalsten/blutigsten Details, um die Verzweiflung und Wut genauer zu beleuchten und aufzuzeigen. Nicht immer schön, aber immer ehrlich wie ich denke. Das Leben ist nunmal nicht immer rosarot und gerade diese Härte machte für mich die Grundstimmung des Buches aus. Der Leser erfährt viel über Afrika, die Menschen und die (politische und auch sehr persönliche) Stimmung in dem Land - viel mehr als es aus einem Bildband oder einer Dokumentation möglich wäre. Ich denke, dass Roger Smith diverse eigene Erfahrungen mitverarbeitet hat. Dies ermöglichte ihm diesen interessanten, spannenden und beeindruckenden Roman, der mich dazu veranlasst hat, nicht immer nur am festgefahrenen Genre festzuhalten und auch mal solche Bücher zu lesen, über Themen, bei denen man zuerst vielleicht oft denkt „Das geht mich nichts an, ist zu weit weg“ oder Ähnliches, denn das lohnt sich..!

Treffer
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 10.03.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Nicht ohne Grund ist dieses Buch bei "vorablesen" unter Literatur eingeordnet. Als solche habe ich auch empfunden, auch wenn vordergründig ein Thriller erwartet wird. Mich hat das Buch in seiner kühlen und schonungslosen Art an die Bücher von McCarthy erinnert (Kein Land für alte Männer). Vor allem Inja... Nicht ohne Grund ist dieses Buch bei "vorablesen" unter Literatur eingeordnet. Als solche habe ich auch empfunden, auch wenn vordergründig ein Thriller erwartet wird. Mich hat das Buch in seiner kühlen und schonungslosen Art an die Bücher von McCarthy erinnert (Kein Land für alte Männer). Vor allem Inja mit seiner gnadenlosen und emotionslosen Art zu töten. Gründlich und ohne zu zögern. Diese Gewalt prägt das Buch und wie ich aus Erzählungen von Freunden weiß, auch heute noch Südafrika und seine Menschen. Ja, es hat sich wohl tatsächlich noch nicht so viel getan im Verhältnis und Verständnis zwischen Schwarz und Weiß und dieses Buch fühlt dem Ganzen so deutlich auf den Zahn, dass es beim Lesen schmerzt. Wie schon nach der Leseprobe vermutet, fesselte mich die Geschichte von Anfang an und auch wenn nicht alles so lief, wie ich es mir gewünscht hätte, so war ich doch sehr zufrieden, da ich gut unterhalten wurde und keine Langeweile aufkam. Außerdem gab das Buch Stoff zum Nachdenken und hat mich dazu animiert, mich gleich nach den anderen Büchern des Autors umzusehen. Der Titel ist gut gewählt und der Sprachstil spiegelt sich darin wieder. Man fühlte sich manchmal wie in der menschlichen Hölle und die Hitze des Landes und des Hasses brennen in den Seiten und machen Staubige Hölle zu einem spannenden Stück Literatur, das aber gerne auch als Thriller genossen werden darf.