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Geschichte des Saarlandes

Beck Reihe Band 2612

Gabriele Clemens, Wolfgang Behringer

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Beschreibung

Seit dem Beitritt der Bundesrepublik am 1.1.1957 ist das Saarland das jüngste der «alten» Bundesländer. Das Land an der mittleren Saar gehört seit der Eisenzeit zu den dicht besiedelsten Gebieten Europas: hier wurde Eisen, Kohle und Edelsteine abgebaut und verarbeitet, Holzkohle, Glas und Keramik hergestellt. Im 19. und 20. Jahrhundert war es ein Zentrum der Schwerindustrie. Aufgrund seiner Grenzlage und der hervorragenden gewerblichen Entwicklung wurde es immer wieder Ziel französischer Annexionspolitik und Aufmarschgebiet für deutsche Angriffe auf das Nachbarland. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gilt das Saarland als Musterbeispiel der guten Beziehungen zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg.

Wolfgang Behringer ist Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität des Saarlandes. Von ihm sind bei C.H.Beck lieferbar: «Hexen. Glaube, Verfolgung, Vermarktung», bsr 2082, und «Kulturgeschichte des Klimas. Von der Eiszeit bis zur globalen Erwärmung».
Gabriele Clemens ist Professorin für Neuere Geschichte und Landesgeschichte an der Universität des Saarlandes. Von ihr ist bei C.H.Beck lieferbar: «Geschichte der Stadt Trier».

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.07.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783406625206
Verlag C. H. Beck
Dateigröße 2723 KB

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Geschichtsklitterung in Reinkultur
von Sylvie Becker am 20.01.2015
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Können Sie sich die Geschichte der DDR ohne Erwähnung von STASI-Terror und Maueropfer vorstellen? Nein, ich auch nicht! Aber bei der vorliegenden „Geschichte des Saarlandes“ werden alle Merkmale der Unrechtsregierungen, die während der Besatzungszeiten im Saargebiet (1919-1935 und 1945-1955) zu beklagen waren, einfach igno... Können Sie sich die Geschichte der DDR ohne Erwähnung von STASI-Terror und Maueropfer vorstellen? Nein, ich auch nicht! Aber bei der vorliegenden „Geschichte des Saarlandes“ werden alle Merkmale der Unrechtsregierungen, die während der Besatzungszeiten im Saargebiet (1919-1935 und 1945-1955) zu beklagen waren, einfach ignoriert oder ganz bewusst unter den ideologisch gefärbten Teppich gekehrt! Kein Wort ist z. B. zu lesen über den unschuldig von der französischen Besatzungsmacht abgeurteilten und erschossenen Eisenbahner Jakob Johannes oder die etwa ein Dutzend weiteren Männer und Frauen, die erschossen oder abgestochen wurden. Die rigoros zuschlagende Geheimpolizei und Sûreté (gut mit der STASI zu vergleichen!) sind in den Erzählungen der Zeitzeugen heute noch bekannt, werden aber ebenfalls nicht erwähnt. Auch all die anderen Einschüchterungsmethoden wie Unterdrückung von politischer Opposition durch Verbote, Hausdurchsuchungen, Inhaftierungen, Zeitungsverbote, Versammlungsverbote, Verbote von Liedern oder Schließung von Gastwirtschaften hat es in der „Geschichte“ der beiden Autoren nicht gegeben. Und die Tatsache, dass in beiden Besatzungszeiten Hunderte von Menschen (darunter Journalisten, Lehrer, Beamte, Ärzte und sogar Pfarrer!) aus dem Saarland ausgewiesen wurden, sie also von heute auf morgen vor dem Nichts standen und keine Hoffnung mehr für die Zukunft ihrer Familie sahen, ist zwar in der westeuropäischen Geschichte einzigartig, den Autoren allerdings keine (!) Zeile wert. Hingegen kann man seitenlang nachlesen, welche Kulturbereicherung durch die Besatzungsregierungen erzielt wurden (z. B. Eröffnung von Museen oder Gründung von Theatervereinen). Das Infame an der Sache ist, dass in dem Buch zwar keine falschen Tatsachen stehen, aber dafür schlicht und ergreifend all das, was nicht in das Geschichtsbild der Autoren passt, weggelassen wird! Mir wird schlecht, wenn ich diese Ungerechtigkeit denke und dann lese, dass beide Autoren als Geschichtsprofessoren arbeiten... Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen über die sogenannte „Lügenpresse“ ärgern – in der Geschichtsschreibung stehen wir mittlerweile vor ähnlichen Problemen! Auch hier scheint Ideologie über Wahrheitsliebe zu stehen – leider ein immer wiederkehrendes Phänomen in der deutschen Geschichte...


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