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Fahrenheit 451

Roman

detebe Band 20862

Ray Bradbury

(18)
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Beschreibung

›Fahrenheit 451‹ ist die Temperatur, bei der »Bücherpapier Feuer fängt und verbrennt«. In Ray Bradburys Zukunftsvision ist die Feuerwehr nicht mehr mit Wasserspritzen ausgerüstet, sondern mit Flammenwerfern, die genau diesen Hitzegrad erzeugen, um die letzten Zeugnisse individualistischen Denkens – die Bücher – zu vernichten. Da beginnt der Feuerwehrmann Guy Montag, sich Fragen zu stellen… Die beängstigende Geschichte von einer Welt, in der das Bücherlesen mit Gefängnis und Tod bestraft wird, ist ein zeitloses Plädoyer für das freie Denken.

"Die Unterdrückung der Phantasie oder aller Bücher ist ein Aspekt der konformistischen Gesellschaft, der auch von anderen Autoren erwähnt wird, aber für Bradbury ist es eine Spezialität. Von allen Höllen des Konformismus, die in der Science-fiction vorkommen, ist keine mit so viel Können beschrieben wie bei Bradbury." (Kingsley Amis)

"Eines der überzeugendsten Beispiele jener Romanform, in der ein Zeitgenosse im Besitze jener Darstellungskraft erscheint, mit welcher die visionäre Kulturkritik in den Bereich der literarischen Kunst erhoben wird." (Neue Zürcher Zeitung)

Ray Bradbury, geboren 1920 in Waukegan (Illinois), wurde gleich mit seinem ersten Roman, ›Fahrenheit 451‹, berühmt, den François Truffaut verfilmte. Bekannt für seine Science-Fiction schrieb Bradbury auch Kinderbücher, Gedichte und Drehbücher wie jenes zu ›Moby Dick‹ von John Huston. Ray Bradbury starb 2012 in Los Angeles.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 27.05.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20862-7
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,6/1,9 cm
Gewicht 216 g
Auflage 34. Auflage
Übersetzer Fritz Güttinger
Verkaufsrang 26918

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Ziemlich brilliant

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Von den drei einflussreichsten Dystopien (zumindest vor "Der Report der Magd") war "Schöne neue Welt" lang das einzige, das ich gelesen hatte. "1984" ist immer noch auf der Agenda, aber immerhin kenne ich nun "Fahrenheit 451", Ray Bradburys brillianten Roman über einen Feuerwehrmann, der aufhört an eine Gesellschaft zu glauben, in der Bücher verbrannt werden, damit niemand eigene Gedanken hat. Es gibt hier einiges zu loben. Schon allein ist das Konzept, Feuerwehrmänner auf links zu drehen, so schlau, weil es so einfach wirkt. Auch geht es Bradbury normalerweise nicht um wilde Überraschung. Ja, einige Momente sind schockierend, aber sie ergeben sich immer ziemlich logisch. Die Handlung fließt sehr organisch. Das hält Bradbury aber nicht davon ab, in dieser verrückten Welt einige starke lyrische Momente zu finden. Und letztendlich, obwohl die Gesellschaft, die er präsentiert, so verkommen ist, schenkt uns Bradbury einen Hauch von Optimismus - das mag naiv sein, aber zu glauben, dass noch nicht alles auf ewig verloren ist, ist eine Einstellung, die mich einfach anspricht. Mir scheint, dass ich "Fahrenheit 451" lieber mag als "Schöne neue Welt" - vielleicht weil es so viel wahrscheinlicher wirkt.

Sollte man gelesen haben!

Darline Baatz, Thalia-Buchhandlung den Wilmersdorfer Arcaden in Berlin Charlottenburg

Seiner Zeit weit voraus erzählt Bradbury von Feuerwehrleuten, die Bücher verbrennen und einem System, das den Menschen verbietet nachzudenken und alles und jeden überwacht. Ein Klassiker, der beängstigend realistisch und bizarr schön zugleich ist. Absolut lesenswert!

Kundenbewertungen

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451 Fahrenheit
von einer Kundin/einem Kunden aus Möhlin am 06.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch ist sehr gut geschrieben, an machen stellen muste ich mich zwingen weiter zu lesen, es hat sich aber definitiv gelohnt. Im ganzen war das Buch sehr gelungen, ein Klassiker halt.

Fahrenheit 451
von einer Kundin/einem Kunden aus Vösendorf am 25.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Äusserst gelungen. Vor allem der Zeit so voraus gewesen zu sein....Ein Spitzenbuch das sehr anregt...

Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte
von PMelittaM aus Köln am 05.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer – da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher verboten sind – ei... Guy Montag ist Feuerwehrmann. Allerdings löscht er keine Feuer – da in seiner Welt der Besitz von Büchern verboten ist, ist die Aufgabe der Feuerwehr, das Verbrennen von Büchern geworden. Erst als Guy die 17jährige Clarisse McClellan kennen lernt, stellt er dieses Vorgehen in Frage. Eine Welt, in der Bücher verboten sind – ein Alptraum für jeden Bücherfreund. Guys Vorgesetzter behauptet, die Menschen seien selbst schuld daran, hätten sich immer mehr anderen Medien zugewandt und immer weniger gelesen. Man könnte den Roman also als Kritiker des Medienkonsums sehen, im Roman ist der größte Wunsch Mildreds, Guys Ehefrau, vier Fernsehwände zu besitzen, also einen Raum, der sie rundum beschallt. Heute gibt es massenhaft Fernsehsender, mit oft sehr fragwürdigen Programmen, jeder besitzt PC und Handy und verbringt viel Freizeit mit beiden – aber es gibt immer noch eine ganze Menge Menschen, die gerne lesen, auch wenn dazu immer öfter ein Reader benutzt wird. Immerhin hätten die Menschen im Roman auch einfach mit dem Lesen aufhören können, warum hat es das Regime für notwendig gehalten Bücher trotzdem zu verbieten? Mit Büchern wird auch das Denken angeregt, es vermittelt Wissen und lässt den Leser reflektieren. Wer Bücher verbietet, will also freies Denken verhindern. Dass das nicht immer gelingt, sieht man an Clarisse, aber auch an Guy selbst. Für mich ist dieser Roman daher im wesentlichen ein Plädoyer dafür, sich das Denken nicht verbieten zu lassen. Und alleine dafür ist der Roman bereits lesenswert. Lesenswert wird er aber auch durch seine fast schon poetische Sprache. Es ist ein Genuss, ihn zu lesen, Ray Bradbury hat wunderbare Sätze gebildet, die zusätzlich zeigen, wie schade es wäre, ohne Bücher leben zu müssen. Aber der Autor verließ sich nicht nur auf seine Sprache, er hat auch einen spannenden Roman geschrieben, den man stellenweise fast atemlos liest – auch wenn man vielleicht zunächst ein paar Seiten benötigt, um sich einzulesen. Für mich ist Fahrenheit 451 ein Klassiker (das Original stammt von 1953), der von jedem einmal gelesen werden sollte, ich empfehle ihn sehr gerne weiter und vergebe volle Punktzahl.

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