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Klein und Wagner

Erzählung

Hermann Hesse

(2)
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Beschreibung


Friedrich Klein, der ehrbare Beamte, treusorgende Ehegatte und Familienvater, durchbricht plötzlich, belastet mit einem imaginären Verbrechen, dem vierfachen Mord an Frau und Kindern, mit falschem Paß, einem Revolver und unterschlagenem Geld in der Tasche, seine hausbackene Respektabilität.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 94
Erscheinungsdatum 01.05.1973
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-36616-5
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,5/10,8/1,1 cm
Gewicht 83 g
Auflage 23. Auflage
Verkaufsrang 27693

Kundenbewertungen

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Klein & Wagner
von Patrick Nagl aus Wien am 11.05.2012

Klein und Wagner beschreibt die Geschchte einer Lebensflucht eines deutschen Paradespiessers. Es gibt kein zurück in seine alte Welt - es gilt nur nach vorne zu denken, zu gehen wohin auch immer. Eine Flucht die letztendlich sehr interessante Züge annimmt. Ein psychologisch betrachtet äusserst origineller Roman.

Weg nach Innen
von einer Kundin/einem Kunden aus Castrop-Rauxel am 29.05.2005

Hermann Hesses Novelle "Klein und Wagner" ist durchtränkt von psychologischer Sensibilität, die jeden fühlenden Menschen tief im Innersten seiner Seele trifft und diese dauerhaft in Schwingung versetzt. Die dreifache Gestaltung des eigenen Ich dringt in die Unergründlichkeit der menschlichen Seele ein, erkennt Zusammenhänge von ... Hermann Hesses Novelle "Klein und Wagner" ist durchtränkt von psychologischer Sensibilität, die jeden fühlenden Menschen tief im Innersten seiner Seele trifft und diese dauerhaft in Schwingung versetzt. Die dreifache Gestaltung des eigenen Ich dringt in die Unergründlichkeit der menschlichen Seele ein, erkennt Zusammenhänge von großer Bedeutsamkeit und erlangt eine Quintessenz höchster Lebensweisheit. Der Dichter ersinnt Linien, auf denen die Noten des Lebens frei von materieller Last und bürgerlichen Pflichten mit göttlichem Rhythmus klingen. Dem Helden Klein gelingt es auf strafwürdiger Weise jene Fesseln der Vernunft und Sachlichkeit zu sprengen und sein befreites Herz in die Gefühlswelt einer von allen Missständen befreiten Landschaft zu tauchen. Am Ende bleibt eine Hommage an das eigene Gefühl und das jedem Menschen inne wohnende Urvertrauen, an das sich Fallenlassen ins Leben oder in den Tod. Klein entscheidet sich im Zustand höchster Erkenntnis, nach der Auffindung des einen Gottes, nämlich dem im inneren des Herzens, für den letzteren Weg. Die Novelle weist auf die Unerträglichkeit des durch Vernunft und Pflichten beschränkten Gefühls hin, ist Anklage und Heilmittel zugleich. Hermann Hesses Naturinnigkeit und psychologische Einfühlung in das menschliche Wesen geht dabei, wie so oft, eine meisterhafte Symbiose ein.


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