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Grundlegung zur Metaphysik der Sitten

Hrsg. u. eingef. v. Theodor Valentiner

Reclams Universal-Bibliothek Band 4507

Kant verfolgt mit seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten zwei Ziele: Er will den obersten Grundsatz moralischen Handelns - den kategorischen Imperativ - ermitteln und begründen. Obwohl er den Anspruch erhebt, seine Theorie sei radikal anders als die seiner Vorgänger, gelangt er zu ihr durch die Analyse allgemeiner moralischer Vorstellungen. Denn moralisches Handeln kann sich nur auf praktische Vernunft gründen, die sich stets bei allen Menschen als vernünftigen Wesen mit ihren Anweisungen bemerkbar macht. Wir alle, so Kant, erkennen seit jeher den kategorischen Imperativ als oberste Norm all unserer Handlungen an. Nur eine Ethik der Vernunft kann kategorische moralische Gebote sichern - und damit die Verantwortung des Menschen für sein Handeln sich selbst wie anderen Menschen gegenüber. Die Diskussion der Frage, warum und wie weit unser Selbstverständnis eine solche Ethik begründen kann, beschließt das Buch.
Portrait
Immanuel Kant (22.4.1724 in Königsberg, Preußen – 12.4.1804 Königsberg, Preußen) revolutionierte mit seiner »Kritik der reinen Vernunft« die abendländische Philosophie. Populär wurde seine Maxime der »Aufklärung«, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Seine Erkenntnistheorie betont die Subjektivität des Menschen in seinem Streben nach objektiver Wahrheit. In seiner »Kritik der praktischen Vernunft« proklamiert er ein uneingeschränktes Gesetz moralisch-ethischen Zusammenlebens. Diese Pflichtethik lässt sich in seinem als »Kategorischer Imperativ« bekannten Prinzip zusammenfassen. »Die Kritik der Urteilskraft« vereint die Disziplinen der Ästhetik und Naturphilosophie. Aus der Prämisse, dass die Natur aus einem schöpferischen genialen Akt entstanden ist, erhebt er die Natur zum Vorbild jeglicher Kunst.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 130
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-004507-7
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/1,5 cm
Gewicht 74 g
Verkaufsrang 1834
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Kundenbewertungen

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Gutes Werk
von einer Kundin/einem Kunden aus Worms am 21.07.2016
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für den geneigten Philosophen ein sicherlich interessantes Werk, in dem Kant seine Ausführungen über die Vernunft, die Pflicht und letztlich auch den Kategorischen Imperativ darlegt, der bis heute noch eine große Wirkung auf die Normativität ausübt. Das Buch ist eine Hardcover-Version mit einem schicken Profil des Autors und... Für den geneigten Philosophen ein sicherlich interessantes Werk, in dem Kant seine Ausführungen über die Vernunft, die Pflicht und letztlich auch den Kategorischen Imperativ darlegt, der bis heute noch eine große Wirkung auf die Normativität ausübt. Das Buch ist eine Hardcover-Version mit einem schicken Profil des Autors und dem Titel, hinten steht kurz etwas über die Bedeutung des Werkes. Zur Ausgabe lässt sich positiv sagen, dass die Seitenangaben der Akademieausgabe vorhanden sind, somit lässt sie sich auch für etwaige Arbeiten verwenden. Leider fehlt ein Kommentar oder eine sonstige Einführung in das Werk. Wer also keine Ahnung von dem Thema hat, könnte durchaus überfordert sein.