Ilias

Übertr. v. Wolfgang Schadewaldt

(14)

Die Ilias behandelt das Gedicht vom Troischen Krieg, und zwar Kriege und Kämpfe in fast ununterbrochener Folge. Sie ist aber kein kriegerisches Epos. Die Ilias handelt von Helden und ihren Schicksalen, ist aber kein heldisches Epos.

Portrait
Homer wurde vermutlich im 8. Jahrhundert v. Chr. geboren, um seinen Geburtsort herrscht allerdings Uneinigkeit, so beanspruchen Smyrna, Athen, Ithaka und andere Städte Herkunftsort des legendenumwobenen Dichters zu sein. Über das Leben und Wirken den großen Epiker gibt es aber keine gesicherten Angaben, verlässliche Quellen sind nicht überliefert. Die großen Epen Ilias und Odyssee werden ihm zugeschrieben, es wird jedoch auch immer wieder angezweifelt, ob diese tatsächlich von einer einzigen Person verfaßt wurden. Sein Einfluß und Ruhm waren im Gegensatz dazu schon in der Antike unangefochten. Homers Epen spielten in der Literaturgeschichte immer wieder eine große Rolle für Schriftsteller aller Epochen, die bekanntesten darunter sind sicherlich Shakespeare und James Joyce, der den mythischen Stoff im Ulysses aufgriff. Homer starb wahrscheinlich auf Ios.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.12.1975
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-31853-8
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 17,7/11/1,5 cm
Gewicht 245 g
Abbildungen 12 antike Vasenbildern auf Taf.
Auflage 15. Auflage
Übersetzer Wolfgang Schadewaldt
Verkaufsrang 90.143
Buch (Taschenbuch)
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Der Schauspieler versteht es exzellent, von Rolle zu Rolle zu wechseln, vom Erzähler zum Handelnden, ob Grieche oder den Troer, zu werden – oder auch zu einem der Götter, die dem Schauspiel menschlicher Selbstzerstörung zusehen und dieses manchmal gar vorantreiben. Man meint förmlich die Feindschaft zu spüren, die Wut, aber auch die Hilflosigkeit. All dies vermittelt Zapatka mit seiner Stimme. Gleichzeitig wird die Dramatik durch die akustische Untermalung noch gesteigert.

Berührtsein, Mitgefühl und Entsetzen löst dieses Epos - hier in seiner ursprünglichsten, der mündlichen Darreichungsform - beim Hörer aus. Hier verbinden sich eine bemerkenswerte Neufassung des Stoffs und ein hervorragender Vortrag zu einem einmaligen Hörerlebnis. Man sollte sich viel Zeit nehmen zum Zuhören, aber diese Zeit ist nicht verschwendet!
Das unsterbliche Epos über den Untergang Troias, über gekränkte Ehre und verletzten Stolz, Rache und Vergeltung, über kleinliche Gefühle und große Taten der Menschen trägt Manfred Zapatka uns hier – quasi von der Quelle der westeuropäischen Kultur her - in der hochgelobten Neufassung von Raoul Schrott vor.

Der Schauspieler versteht es exzellent, von Rolle zu Rolle zu wechseln, vom Erzähler zum Handelnden, ob Grieche oder den Troer, zu werden – oder auch zu einem der Götter, die dem Schauspiel menschlicher Selbstzerstörung zusehen und dieses manchmal gar vorantreiben. Man meint förmlich die Feindschaft zu spüren, die Wut, aber auch die Hilflosigkeit. All dies vermittelt Zapatka mit seiner Stimme. Gleichzeitig wird die Dramatik durch die akustische Untermalung noch gesteigert.

Berührtsein, Mitgefühl und Entsetzen löst dieses Epos - hier in seiner ursprünglichsten, der mündlichen Darreichungsform - beim Hörer aus. Hier verbinden sich eine bemerkenswerte Neufassung des Stoffs und ein hervorragender Vortrag zu einem einmaligen Hörerlebnis. Man sollte sich viel Zeit nehmen zum Zuhören, aber diese Zeit ist nicht verschwendet!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Bewertet: anderes Format

Der Klassiker - etwas lang aber ein absolutes Muss!

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... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war... ... braust dieses Herz doch genug aus sich selbst; ich brauche Wiegengesang und den habe ich in seiner Fülle gefunden in meinem Homer." Goethe in "Die Leiden des jungen Werther" ----- Kein Wort von mir über das Werk, das wäre Anmaßung. Auf der Suche nach einer für mich geeigneten Übersetzung war ich; in Versform sollte sie sein; welche nehmen? Ich wollte es lesen, genußvoll, mich nicht "durchquälen" (so ehrlich bin ich). In dieser Fassung hab ich sie gefunden. In Versform, poetisch, ein Gesang und doch eingängig und, auch für mich, lesbar. Dankeschön!

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Ja, ich weiß, daß es um diese Übertragung heftigste Auseinandersetzungen auf allen Literaturseiten in Zeitungen gab. Und ich kann auch keinerlei Einschätzung über die Richtigkeit der Übersetzung abgeben. Ich weiß nur, daß ich diese Fassung mit großer Freude und Vergnügen gelesen habe! Daß ich... Ja, ich weiß, daß es um diese Übertragung heftigste Auseinandersetzungen auf allen Literaturseiten in Zeitungen gab. Und ich kann auch keinerlei Einschätzung über die Richtigkeit der Übersetzung abgeben. Ich weiß nur, daß ich diese Fassung mit großer Freude und Vergnügen gelesen habe! Daß ich mich gleich in die Geschichte hereingezogen fühlte. Probieren Sie es doch auch mal aus.