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Tagebuch

Autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel. Die weltweit gültige und verbindliche Ausgabe mit umfangreichem Zusatzmaterial

Die weltweit gültige und verbindliche Fassung des Tagebuchs der Anne Frank, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel.

Das Tagebuch von Anne Frank ist Symbol und Dokument zugleich. Symbol für den Völkermord an den Juden durch die Nazi-Verbrecher und Dokument der Lebenswelt einer einzigartig begabten jungen Schriftstellerin.

Die vorliegende Ausgabe ist die weltweit verbindliche und einzige vom Anne Frank Fonds autorisierte Fassung des Tagebuchs, von dem es eine erste und eine zweite, spätere Version gibt, die beide von Anne Frank selbst stammen. Sie hatte das von ihr über mehr als zwei Jahre geführte Tagebuch zu einem späteren Zeitpunkt überarbeitet, weil die erste Fassung ihren schriftstellerischen Ansprüchen nicht mehr genügte.

Diese Ausgabe enthält den von Anne Frank überarbeiteten Tagebuchtext samt den unverändert aus der ersten Fassung übernommenen Teilen, ohne jene Auslassungen, die Annes Vater Otto Frank aus Diskretion vorgenommen hatte. Mirjam Pressler hat dafür eine neue, dem ungekünstelten Stil des Originals adäquate Übersetzung erarbeitet.

Dieser vollständige Text, dessen Authentizität seit der kompletten Wiedergabe aller Werkfassungen in der kritischen Ausgabe der ›Tagebücher der Anne Frank‹ (S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1988) unbestritten ist, vermittelt ein eindrucksvolles Bild von Anne Franks Gefühls- und Gedankenwelt und nicht zuletzt von ihren Fortschritten als Schriftstellerin.

Mit kenntnisreichen Einführungen in die Lebens- und Familiengeschichte Anne Franks (Mirjam Pressler), in den historischen Kontext (Gerhard Hirschfeld) sowie in die Wirkungsgeschichte des Tagebuchs (Francine Prose).

»…werde ich jemals Journalistin und Schriftstellerin werden? Ich hoffe es, ich hoffe es so sehr! Mit Schreiben kann ich alles ausdrücken, meine Gedanken, meine Ideale und meine Phantasien.« Anne Frank, 5. April 1944
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 28.12.09
Das Tagebuch der Anne Frank wird als eines der bewegendsten Dokumente der Judenverfolgung im Nationalsozialismus angesehen. Und wer dieses Hörbuch eindringlich gehört hat, der wird wissen, warum das so ist. Man lebt mit Anne Frank in ihrem kleinen Versteck, spürt ihre Ängste, ihre Sehnsüchte, Ihr Leid, ist unheimlich traurig und verbittert. Und plötzlich ist es dann zu Ende. Wenn man könnte, würde man auch jetzt noch helfen wollen wo es nur geht.
Portrait
Anne Frank, am 12. Juni 1929 als Kind jüdischer Eltern in Frankfurt am Main geboren, flüchtete 1933 mit ihren Eltern nach Amsterdam. Nachdem die deutsche Wehrmacht 1940 die Niederlande überfiel und besetzte, 1942 außerdem Maßnahmen gegen die jüdische Bevölkerung in Kraft traten, versteckte sich die Familie Frank in einem Hinterhaus an der Prinsengracht. Die Familie und ihre Mitbewohner wurden im August 1944 verraten und nach Auschwitz verschleppt. Anne Frank und ihre Schwester Margot starben infolge von Entkräftung und Typhus im März 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Ihr genauer Todestag ist nicht bekannt.

Mirjam Pressler, geboren 1940 in Darmstadt, besuchte die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt am Main und lebt heute als Übersetzerin und Schriftstellerin in der Nähe von München. Sie ist die Übersetzerin des Tagebuchs der Anne Frank, hat eine Biographie Anne Franks veröffentlicht (›Ich sehne mich so. Die Lebensgeschichte der Anne Frank‹) und mit großem Erfolg insgesamt fast vierzig Bücher publiziert. Mirjam Pressler ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, so u.a. 1995 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis für ›Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen‹, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache, 2002 mit dem Deutschen Bücherpreis (Kinderbuch) für ›Malka Mai‹, 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk, 2010 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis Sonderpreis Gesamtwerk und 2015 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse sowie dem Internationalen Literaturpreis in der Kategorie Übersetzung.

Literaturpreise:

Shortlist Hans Christian-Andersen-Preis 2016

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 14.05.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-15277-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,3/3,2 cm
Gewicht 338 g
Originaltitel De Dagboeken van Anne Frank
Abbildungen mit Abbildungen 19 cm
Auflage 28. Auflage
Übersetzer Mirjam Pressler
Verkaufsrang 155
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Ein Leben im Hinterhaus

Laura Pittig, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Anne Frank war noch sehr jung, aber ihre Worte unfassbar klug. Ihr Tagebuch ist so beeindruckend, aber gleichzeitig auch so erschreckend. Einfach eine unverzichtbare Geschichte. Für einen kurzen aber intensiven Einblick in ihr Leben, unbedingt das Anne Frank Haus in Amsterdam besuchen. Wenn man das Hinterhaus durch das Bücherregal betritt, werden die Worte aus ihrem Tagebuch plötzlich so realistisch.

Kundenbewertungen

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Zeitloses Zeitdokument
von NiWa aus Euratsfeld am 05.10.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Anne Frank hat dieses Tagebuch im Hinterhaus - dem Versteck ihrer jüdischen Familie - in den nationalsozialistisch besetzten Niederlande geführt. Damit ermöglicht sie der Nachwelt einen Einblick in Hoffnungen, Ängste und den Alltag dieser Schreckenszeit. Anne Frank ist wohl jedem ein Begriff. Das Mädchen ist Ende der 1920er-J... Anne Frank hat dieses Tagebuch im Hinterhaus - dem Versteck ihrer jüdischen Familie - in den nationalsozialistisch besetzten Niederlande geführt. Damit ermöglicht sie der Nachwelt einen Einblick in Hoffnungen, Ängste und den Alltag dieser Schreckenszeit. Anne Frank ist wohl jedem ein Begriff. Das Mädchen ist Ende der 1920er-Jahre geboren. Ihre jüdische Familie ist in den 1930er-Jahren aus Deutschland nach Amsterdam geflohen, wo sie sich vor dem Nationalsozialismus in Sicherheit wähnten. Als die Nationalsozialisten weiter ihre Macht ausbreiteten, hat sich Annes Familie mit anderen Juden ab 1942 im sogenannten Hinterhaus versteckt. Anne hat im Alter von 13 Jahren mit ihren Aufzeichnungen in ihr Tagebuch begonnen. 1944 reißen ihre Einträge ab, als das Versteck ausgehoben und die Untergetauchten in Konzentrationslager verfrachtet werden. Anne Franks Tagebuch ist, was es ist. Ein Tagebuch. In erster Linie erzählt das Mädchen von Begebenheiten, ihren Gedanken und Gefühlen. Ich denke, viele Passagen würden heutzutage von Mädchen in diesem Alter genauso geschrieben werden. Sie streitet mit ihrer Mutter, verachtet die Schwester, vergöttert den Vater und die anderen Untergetauchten nerven sie mal mehr, mal weniger. Hier zeigt sich meiner Meinung nach das typische Gefühlschaos, in dem Pubertierende nun mal stecken. Bei manchen Stellen habe ich mich beim Lesen unwohl gefühlt, weil Anne diese Gefühle ihrem Tagebuch, und damit nicht mir, anvertraut. Gleichzeitig steckt Anne in einer erschütternden Situation. Ihre Familie ist in diesem Amsterdamer Hinterhaus untergetaucht. Sie halten sich vor den Nazis versteckt, werden von Unterstützern mit lebensnotwendigen Gütern versorgt, und bangen Tag für Tag dem Kriegsende entgegen. Anne skizziert die Räumlichkeiten, beschreibt den Alltag, die täglichen Pflichten und geht auf das enge Leben ein. Obwohl sich sämtliche Personen bemühen, reibt der Mangel an Privatsphäre die Untergetauchten nervlich auf. Es kommt zu Gezänk, Unvorsichtigkeit, Gezeter und Streitereien, die Anne meiner Meinung nach gekonnt beschreibt. Zudem kommt die Angst vor Entdeckung, den Fliegerbomben, und, dass sie auf ewig im Hinterhaus eingepfercht sein könnten. All das beschreibt das Mädchen nachvollziehbar, obwohl ich mir dieses Leben - die Zeit während des Zweiten Weltkriegs allgemein - kaum vorstellen kann. Ich las die Einträge mit aufrichtiger Beklemmung in der Brust, weil man von vornherein weiß, wie Annes Geschichte ausgehen wird. Da hat sie aufgrund einer ersten, zarten Liebe Herzchen in den Augen, und gleichzeitig hatte ich Bilder von zu Tode gehungerten, ausgezehrten Juden im Kopf. Meiner Meinung nach ist Anne Franks Tagebuch ein wichtiges Zeitdokument, das jeder gelesen haben sollte. Dank Anne Frank bekommen die tausenden jungen Mädchen, ihre Eltern und Großeltern, ihre Freunde und Bekannten ein Gesicht. Sie steht als Sinnbild für all die Verfolgten, denen dieses Unrecht widerfahren ist. Sie zeigt, dass die Opfer des Nationalsozialismus in erster Linie Menschen sind. Ich bedaure, dass Anne Frank nie erwachsen geworden ist. Es tut mir leid, dass sie sich nie richtig verlieben durfte, keine eigene Familie gegründet, kein Buch geschrieben und das Gute nach dem Zweiten Weltkrieg nicht gesehen hat. Aber ich bin froh, dass der Welt ihr Tagebuch bleibt, damit wir nie (wieder) vergessen, dass jeder Mensch ein Recht auf sein Menschsein hat.

Tagebuch
von Timo Funken am 28.06.2019

Immer wieder zutiefst berührend und erschütternd. So traurig es klingen mag, ist es fast schon ein Klassiker, ein geschichtliches Dokument mit noch immer aktueller Bedeutung. Liebe Grüße Timo Funken

Tolles Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 10.05.2019

Gekauft für meine Tochter, schulische Zwecke. Meine Tochter sagt sie liest es gerne (trotz trauriger Geschichte) und ist gut geschrieben.