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Moby-Dick

Herman Melville

(41)
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Beschreibung

"Moby-Dick", einer der größten Romane der Weltliteratur, in einer Neuübersetzung, die Maßstäbe setzt: Die Geschichte des weißen Wals und seines von Haß getriebenen Jägers Kapitän Ahab wird in ihrer unendlichen Vielstimmigkeit, in ihrem Pathos und ihrer Präzision erzählt. Mit einem Anhang, der zu immer neuen Entdeckungen in diesem aus den tiefsten Quellen von Mythos und Philosophie schöpfenden Meisterwerk einlädt.

Herman Melville wurde 1819 in New York geboren und starb dort 1891. Bei Hanser erscheinen Neuübersetzungen Moby-Dick  (2001) und Pierre oder die Doppeldeutigkeiten (2002). Zuletzt erschien Ein Leben (Briefe und Tagebücher, 2004).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Daniel Göske
Seitenzahl 1040
Erscheinungsdatum 17.09.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-20079-1
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 19,4/12,3/3 cm
Gewicht 507 g
Originaltitel Moby Dick
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Matthias Jendis
Verkaufsrang 23224

Buchhändler-Empfehlungen

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Ein zeitloser Klassiker, Mensch gegen die Natur, Wille gegen Kraft, der immer noch unter die Haut geht. Jedes Mal aufs Neue ein Leseerlebnis!

Friedhelm Rathjen: beste Übersetzung!

Jürgen Schmitte, Thalia-Buchhandlung Jülich

Zum "Moby-Dick" muss man eigentlich nichts mehr schreiben. Ein gewaltiges Buch, viel mehr als eine blosse Abenteuergeschichte (was wohl auch den Mißerfolg zu Melvilles Lebzeiten erklärt). Inhaltlich und sprachlich außergewöhnlich, ausufernd, experimentell. Was für ein Glück, dass wir endlich eine dem Werk gerecht werdende deutsche Übersetzung haben: die von Friedhelm Rathjen! Nachdem es Jahrzehnte lang nur verstümmelte Übersetzungen gab, solche, die sich nur ungefähr an den Originaltext hielten oder das Buch einfach "nacherzählt" haben, gibt es einen Text, der dem Original so nahe kommt, wie es nur geht. Ähnlich schwierig lesbar wie die englische Ausgabe, ist das nur etwas für Fans. Wer eine brauchbare, lesbare Übersetzung mag, der soll zu der von Mathias Jendis greifen. Aber dem entgeht etwas! (Dieser Text bezieht sich auf die Übersetzung von Friedhelm Rathjen im Verlag Jung und Jung!)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
41 Bewertungen
Übersicht
26
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0
2
1

Eine erste Reise mit Kapitän Ahab
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Arena-Kinderbuch Klassiker machen Moby Dick mit dieser Ausgabe auch jüngeren Leser zugänglich - natürlich in einer stark gekürzten Fassung. Allerdings gehen auch hier die wichtigsten Aspekte und Wendungen der Geschichte nicht verloren, ebenso wenig wie die Lesefreude. Ein toller Start in die Welt der Literaturklassiker!

Bewertung betrifft NICHT den Buchinhalt, sondern die schlampige Ausführung!
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Leider strotzt der Text vor haarsträubenden, wirklich störenden Schreibfehlern, obwohl in der Beschreibung etwas von "sorgfältig korrekturgelesen" steht. Schade ....

von einer Kundin/einem Kunden aus Fulda am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Der Klassiker Moby Dick als Manga. Sehr schöne Illustrationen sind mit eingearbeitet worden, die das gesamte Werk abrunden.


  • Artikelbild-0
  • Nennt mich Ismael. Ein paar Jahre ist's her - unwichtig, wie lang genau -, da hatte ich wenig bis gar kein Geld im Beutel, und an Land reizte mich nichts Besonderes, und so dacht ich mir, ich wollt ein wenig herumsegeln und mir den wässerigen Teil der Welt besehen. Das ist so meine Art, mir die Milzsucht zu vertreiben und den Kreislauf in Schwung zu bringen. Immer wenn ich merke, daß ich um den Mund herum grimmig werde; immer wenn in meiner Seele nasser, niesliger November herrscht; immer wenn ich merke, daß ich vor Sarglagern stehenbleibe und jedem Leichenzug hinterhertrotte, der mir begegnet; und besonders immer dann, wenn meine schwarze Galle so sehr überhandnimmt, daß nur starke moralische Grundsätze mich davon abhalten können, mit Vorsatz auf die Straße zu treten und den Leuten mit Bedacht die Hüte vom Kopf zu hauen - dann ist es höchste Zeit für mich, so bald ich kann auf See zu kommen. Das ist mein Ersatz für Pistole und Kugel. Mit einer stoischen Sentenz stürzt Cato sich in sein Schwert; ich gehe still an Bord. Daran ist nichts Überraschendes. Von Zeit zu Zeit hegen fast alle Menschen, ob sie's wissen oder nicht, in etwa dieselben Gefühle für das Weltmeer wie ich.
    Dort liegt nun eure Inselstadt der Manhattos, umgürtet mit Kais wie die Inseln im Indischen Meere mit Korallenriffen - der Handel umgibt sie mit seiner Brandung. Nach rechts und nach links führen euch die Straßen zum Wasser. Ihr südlichster Zipfel ist die Battery, jene stolze Mole, die von Wogen umspült und von Brisen gekühlt wird, welche nur wenige Stunden zuvor kein Land vor sich sahen. Schaut euch die Scharen der Wassergaffer dort an.
    Durchwandert die Stadt an einem verträumten Sabbatnachmittag. Geht von Corlears Hook nach Coenties Slip und von dort über Whitehall nach Norden. Was seht ihr? - Stummen Schildwachen gleich, stehen überall in der Stadt Tausende und Abertausende von Sterblichen, gefangen in ozeanischen Träumereien. Manche lehnen gegen die Duckdalben, manche sitzen auf den Molenköpfen, manche schauen über das Schanzkleid von Schiffen aus China, manche hocken hoch oben im Rigg, als wollten sie einen noch besseren Blick auf die See erhaschen. Freilich sind dies alles Landratten, an Wochentagen zwischen Mauern aus Holz und Stein gepfercht - an Ladentische gefesselt, an Werkbänke genagelt, an Pulte geklemmt. Wie kann das angehen? Sind denn die grünen Gefilde dahin? Was tun sie hier?
    Doch seht! Hier kommen noch mehr Scharen, die geradewegs dem Wasser zustreben und offenbar kopfüber hineinspringen wollen. Sonderbar! Das äußerste Ende des Landes muß es sein; im schattigen Lee der Lagerhäuser dort drüben herumzulungern reicht ihnen nicht. Nein: Sie müssen dem Wasser gerade so nah kommen, wie sie nur können, ohne hineinzufallen. Und da stehen sie - eine, ja viele Meilen weit. Allesamt Binnenländler, strömen sie aus Wegen und Gassen, aus Straßen und Alleen herbei - aus Norden, Osten, Süden und Westen. Und doch, hier vereinen sie sich alle. Sagt mir, ist es vielleicht die magnetische Kraft der Kompaßnadeln all jener Schiffe, die sie dorthin zieht?
    Noch einmal. Sagen wir, ihr seid auf dem Lande, hoch oben zwischen Hügeln und Seen. Nehmt beinah jeden beliebigen Weg, und zehn zu eins, daß er euch in ein Tal hinabgeleitet und dort absetzt, wo sich der Bach zum Weiher weitet. Da ist Magie im Spiel. Laßt den zerstreutesten Menschen in tiefste Träumereien verfallen - stellt diesen Menschen auf seine Füße, setzt ihn in Gang, und er wird euch unfehlbar ans Wasser führen, sofern es in der ganzen Gegend überhaupt Wasser gibt. Solltet ihr in der großen amerikanischen Wüste jema