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Die geschützten Männer

Roman

Seite 2 Eine verheerende Epidemie rafft in den USA die männliche Bevölkerung im zeugungsfähigen Alter dahin. In panischer Angst vor dem Virus lassen viele Männer sich kastrieren. Eine kontrasexuelle Gesellschaft etabliert sich gegen die alte, phallokratische, und fanatisierte Frauenrechtlerinnen reißen die politische wie die ökonomische Macht an sich. Fernab dieser aus den Fugen geratenen Welt, in den Wäldern des Vermont, wird eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern als "protected men" in strenger Isolation gehalten, unter ihnen der Neurologe Ralph Martinelli mit seinem elfjährigen Sohn. Im Auftrag der Konzernherrin Hilda Helsingforth arbeitet er an der Erforschung eines Serums gegen die tödliche Enzephalitis - rechtlos, als "Phallokrat" verachtet, von Milizionärinnen, Laborantinnen, Kastraten bespitzelt und mit Abhörgeräten rund um die Uhr überwacht. Bis er eines Tages erfährt, daß sein Tod programmiert ist und das rettende Serum vernichtet werden soll. Aber auch unter seinen eiskalten Bewacherinnen ist entgegen allem Anschein die Liebe nicht tot. Burage, seine ärgste Kontrahentin, erliegt Martinellis italienischem Charme und versucht ihn zu retten. In souveränem Umgang mit allen Registern des Genres, dazu seiner unnachahmlichen Ironie, hat Robert Merle hier einen seiner geistvollsten und spannendsten Romane geschrieben. Rückseite Ralph Martinelli, ein junger Neurologe, wird in den Wäldern des Vermont unter Arrest gehalten, in einem Forschungszentrum, in dem fieberhaft an der Entdeckung eines Serums gearbeitet wird. Denn eine tödliche Epidemie rafft in den USA die männliche Bevölkerung im zeugungsfähigen Alter dahin, während fanatisierte Frauenrechtlerinnen die Gunst der Stunde nutzen und die politische und ökonomische Macht an sich reißen. Aber auch der "protected man" im Vermont ist vor den machtgeilen Wahnvorstellungen der Konzernherrin Hilda Helsingforth nur noch für einen Augenblick geschützt, sein Tod ist längst programmiert, und die Flucht aus dem schwerbewachten Lager scheint unmöglich. Ein Thriller mit ironischem Augenfunkeln - eben bester Robert Merle. Vorschau Robert Merles hellsichtigster Thriller Eine Epidemie ra8t in den USA die männliche Bevölkerung im zeugungsfähigen Alter dahin. Fanatisierte Damen reißen die politische und ökonomische Macht an sich. Fernab wird eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern als »protected men« in strenger Isolation gehalten, unter ihnen der Neurologe Martinelli. Er arbeitet an der Erforschung eines Serums gegen die mörderische Enzephalitis, bis er erfährt, daß sein Tod bereits programmiert ist und das rettende Serum vernichtet werden soll. »... äußerst fesselnder Lesestoff.« DIE ZEIT
Rezension
"Die Literaturkritik hat Merle oft vorgeworfen, antimodern zu sein - er schrieb unbeirrt weiter realistisch-politische Romane im Stile Stendhals. Doch seine Leser goutieren das Rezept, gleichermaßen politisch wie unterhaltsam zu schreiben." Deutschlandfunk
Portrait
Merle, Robert
Robert Merle wurde 1908 in Tébessa in Algerien geboren. Nach Schule und Studium in Frankreich war er von 1940 bis 1943 in deutscher Kriegsgefangenschaft. 1949 erhielt er den Prix Goncourt für seinen ersten Roman "Wochenende in Zuydcoote", 1952 gelang ihm ein weltweiter Erfolg mit "Der Tod ist mein Beruf". Robert Merle starb im März 2004 in seinem Haus in Montfort-l"Amaury in der Nähe von Paris.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.02.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-1223-2
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 19/11,3/2,7 cm
Gewicht 340 g
Originaltitel Les Hommes Proteges
Auflage 5. Auflage
Übersetzer Anna Mudry
Buch (Taschenbuch)
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14,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Spannend und lesenswert“

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Robert Merle hat es in seinen Werken stets verstanden, den Leser durch eine spannende Handlung und hintergründig gezeichnete Figuren zu fesseln. So auch in diesem Roman. Darin hat er schon im Jahr 1974 ein Thema aufgegriffen, das wir auch heute, wahrscheinlich noch viel ausgeprägter, erleben: ein ins Extreme gesteigerter, absolut überzogener Feminismus. Die zerstörerischen Möglichkeiten spielt der Autor durch, äußerst lesenswert, gerade jetzt, in unserer Zeit! Robert Merle hat es in seinen Werken stets verstanden, den Leser durch eine spannende Handlung und hintergründig gezeichnete Figuren zu fesseln. So auch in diesem Roman. Darin hat er schon im Jahr 1974 ein Thema aufgegriffen, das wir auch heute, wahrscheinlich noch viel ausgeprägter, erleben: ein ins Extreme gesteigerter, absolut überzogener Feminismus. Die zerstörerischen Möglichkeiten spielt der Autor durch, äußerst lesenswert, gerade jetzt, in unserer Zeit!

Kundenbewertungen

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Spannend und witzig
von Fantasy_Brit am 31.10.2013
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Dieses Buch ist aus meiner Sicht eines der besten von Merle. Es hat mir sehr gut gefallen und die männliche Perspektive ist wohltuend erfrischend in der heutigen Zeit. Ich kann das Buch nur empfehlen. Natürlich ist es flüssig und gut geschrieben. Aber das braucht man bei Merle wohl kaum... Dieses Buch ist aus meiner Sicht eines der besten von Merle. Es hat mir sehr gut gefallen und die männliche Perspektive ist wohltuend erfrischend in der heutigen Zeit. Ich kann das Buch nur empfehlen. Natürlich ist es flüssig und gut geschrieben. Aber das braucht man bei Merle wohl kaum erwähnen.

Fesselndes Leseabenteuer - Neuverteilung der Geschlechterrollen
von KK am 28.02.2007

Merle fragte "Was wäre wenn" bereits 1974, doch sein Buch ist auch heute aktuell und fesselnd. Neben der spannungsreichen Handlung gelingt es dem Autor, den Leser zu einer Auseinandersetzung mit eigenen Rollenklischees zu ermuntern, ohne zu langweilen oder zu moralisieren. Die Charaktäre sind lebensnah, es herrscht eine hintergründige Ironie... Merle fragte "Was wäre wenn" bereits 1974, doch sein Buch ist auch heute aktuell und fesselnd. Neben der spannungsreichen Handlung gelingt es dem Autor, den Leser zu einer Auseinandersetzung mit eigenen Rollenklischees zu ermuntern, ohne zu langweilen oder zu moralisieren. Die Charaktäre sind lebensnah, es herrscht eine hintergründige Ironie - einfach lesenswert!