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Große, kleine Schwester

Roman

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Das Schicksal zweier Schwestern, in dem sich die Geschichte spiegelt: Lea und Ruth stammen aus einem Ort, der einmal Brünn hieß und in dem Deutsche und Tschechen, Juden und Christen zusammenlebten. Der Faschismus und die Folgen haben dieses Leben zerstört, die Schwestern aus ihrer bürgerlichen Welt gerissen und nach Schwaben verschlagen.

»Härtling hält Zeitgeschichte und individuelles Familienschicksal in bewundernswerter Schwebe, Privates und Politisches verschmilzt zu einem exemplarischen Zeitbild ... Ein großer Roman, der durch seine Unaufdringlichkeit um so nachdrücklicher auf den Leser einwirkt.«
Martina Gollhardt in der ›Welt am Sonntag‹.

»Ein lesenswertes, gut gelungenes Zeitporträt mit zarten Zwischentönen.«

Hildegard Lorenz im ›Münchner Merhur‹

»In diesem Buch stimmt alles: derTon, der Larmoyanz nie zuläßt, der Blick auf Figuren und Zeit, die Atmosphäre.«
Klaus Bellin im ›Neuen Deutschland‹
Rezension
"Härtling hält Zeitgeschichte und individuelles Familienschicksal in bewundernswerter Schwebe, Privates und Politisches verschmilzt zu einem exemplarischen Zeitbild ... Ein großer Roman, der durch seine Unaufdringlichkeit um so nachdrücklicher auf denLeser einwirkt." (Martina Gollhardt in der "Welt am Sonntag")
"Ein lesenswertes, gut gelungenes Zeitporträt mit zarten Zwischentönen."(Hildegard Lorenz im "Münchner Merhur")
"In diesem Buch stimmt alles: der Ton, der Larmoyanz nie zulässt, der Blick auf Figuren und Zeit, die Atmosphäre."(Klaus Bellin im "Neuen Deutschland")
Portrait
Peter Härtling, geboren am 13. November 1933 in Chemnitz, Gymnasium in Nürtingen bis 1952. Danach journalistische Tätigkeit; von 1955 bis 1962 Redakteur bei der ›Deutschen Zeitung‹, von 1962 bis 1970 Mitherausgeber der Zeitschrift ›Der Monat‹, von 1967 bis 1968 Cheflektor und danach bis Ende 1973 Geschäftsführer des S. Fischer Verlages. Seit Anfang 1974 freier Schriftsteller. Peter Härtlings gesamtes literarisches Werk, für das er 2003 mit dem Deutschen Bücherpreis ausgezeichnet wurde, ist auch bei dtv lieferbar.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 341
Erscheinungsdatum 01.04.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12770-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12/1,9 cm
Gewicht 290 g
Auflage 6. Auflage
Buch (Taschenbuch)
11,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
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Irgendwo zwischen Liebe und Hass
von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2010

Die Schwestern Ruth und Lea wachsen in gut bürgerlichen Verhältnissen auf. Sie leben in Brünn, das zu dieser Zeit noch zu Österreich gehörte. Ruth ist die ältere und klügere der beiden. Lea tanzt gerne und ist vom Wesen her die fröhlichere. Gemeinsam mit ihrer Familie erleben sie den Ersten... Die Schwestern Ruth und Lea wachsen in gut bürgerlichen Verhältnissen auf. Sie leben in Brünn, das zu dieser Zeit noch zu Österreich gehörte. Ruth ist die ältere und klügere der beiden. Lea tanzt gerne und ist vom Wesen her die fröhlichere. Gemeinsam mit ihrer Familie erleben sie den Ersten Weltkrieg und die Gründung der Tschechoslowakei. Erst der Zweite Weltkrieg trennt die beiden. Lea heiratet einen Tschechen und ist als Deutschstämmige stets skeptischen Blicken ausgesetzt. Ruth flüchtet mit ihrer Mutter zuerst nach Wien und dann weiter nach Schwaben, wohin ihnen Lea nach dem Tod ihres Mannes schließlich folgt. Vierzig Jahre verbringen die beiden Schwestern nun miteinander in Deutschland. Die Vergangenheit eint und trennt sie gleichermaßen. Sie kultivieren eine eigene Art des Streitens, der Boshaftigkeit. Allerdings ist ihnen auch klar, dass sie ohne einander nicht leben können.