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Amerikanisches Idyll

Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize 1998

Die amerikanische Trilogie Band 1

Philip Roth

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Beschreibung

Für «Amerikanisches Idyll» erhielt Philip Roth den Pulitzer-Preis.

Philip Roth legt hier einen unvergleichlichen Roman vor, eine Klage über die in diesem Jahrhundert gegebenen und gebrochenen Versprechen von Wohlstand, öffentlicher Ordnung und häuslichem Glück. Die Hauptfigur ist Swede Levov, ein legendärer Sportler an der Highschool in Newark, der in den boomenden Nachkriegsjahren aufwächst, eine ehemalige Miss New Jersey heiratet, die Handschuhfabrik seines Vaters erbt und in ein Haus im idyllischen Dörfchen Old Rimrock zieht. Und dann verlässt ihn eines Tages im Jahr 1968 sein amerikanisches Glück. Über Nacht wird Swede aus dem ersehnten Idyll gerissen und in eine uramerikanische Raserei geworfen.

«Ein Meisterwerk: der psychologisch grandios ausgefeilte Roman von Philip Roth – ein Buch, das nach der Lektüre noch lange nachbebt.» BRIGITTE

"Ein Buch von komischer und melancholischer Konsequenz, das mit einer kleinen, beschwörenden Geste zu einem Ende führt, das der Leser nicht erwartet." (The New York Times Review of Books)

"Sein wahrscheinlich differenziertestes Buch. Er war nie so gut." (Die Welt)

Philip Roth war Träger der wichtigsten US-amerikanischen Literaturpreise und hoch geehrt von der internationalen Schriftstellervereinigung P.E.N. 1998 erhielt Philip Roth für ‹Amerikanisches Idyll› den Pulitzerpreis. Im gleichen Jahr wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Der 1933 in Newark, New Jersey, geborene Autor mit europäisch-jüdischem Hintergrund schrieb unermüdlich, schonungslos und in drastischer Sprache über seine Landsleute. Das erste Buch mit Short Storys erschien 1959. Die folgenden Romane und Erzählungen über die jüdische Mittelklasse der Nachkriegszeit, über ihre Beziehungen, Zwänge und Neurosen, lösten oft Skandale aus. Bis 1992 unterrichtete Roth an verschiedenen Universitäten. Liebe, Sexualität und Tod waren bis zuletzt die Themen seines Werks. Philip Roth ist 2018 gestorben..
Werner Schmitz ist seit 1981 als Übersetzer tätig, u. a. von Malcom Lowry, John le Carré, Ernest Hemingway, Philip Roth und Paul Auster. 2011 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis. Er lebt in der Lüneburger Heide.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 574
Erscheinungsdatum 01.09.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-22433-1
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/11,3/3,5 cm
Gewicht 390 g
Originaltitel American Pastoral
Auflage 21. Auflage
Übersetzer Werner Schmitz
Verkaufsrang 93420

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Lesenswertes Familienportrait, deren Harmonie bröckelt
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 04.10.2020

Merry Levov entstammt einer Familie aus der Oberschicht. Nachsichtig und liebevoll wird sie aufgezogen, doch eines Tages zerbricht die Familienidylle: Alles beginnt damit, dass die kleine Merry Levovs im Fernsehen Bilder von Mönchen sieht, die sich in Vietnam als Protest gegen Diktator Diem selbst anzünden. – Diese Ereignisse un... Merry Levov entstammt einer Familie aus der Oberschicht. Nachsichtig und liebevoll wird sie aufgezogen, doch eines Tages zerbricht die Familienidylle: Alles beginnt damit, dass die kleine Merry Levovs im Fernsehen Bilder von Mönchen sieht, die sich in Vietnam als Protest gegen Diktator Diem selbst anzünden. – Diese Ereignisse und noch viele kleine andere Faktoren verwandeln die stotternde, aber aufgeweckte Tochter von Seymour und Dwan Levov, in ein Kind, das voller Hass gegen das eigene Land ist. Sie, die eigentlich aus dem guten Hause einer Oberschicht-Familie stammt, preist plötzlich totalitäre kommunistische Diktaturen. Mehr noch: Sie beginnt ihren eigenen Eltern Hass und Verachtung entgegenzuschreien und dann passiert das Unfassbare. Roths Roman brilliert mit einer detaillierten Ausarbeitung seiner Charaktere und der dichten Beschreibung ihrer Lebensumstände. Im Mittelpunkt dieses Romans steht die psychische Analyse von Merrys Vater, ein jüdischer Einwanderer der 2. Generation. Er versucht mit allen Mitteln, sich der amerikanischen Realität anzupassen. Der "Schwede" steht wohl für unzählige Amerikaner, die einem anderen Kulturkreis entstammen, sich jedoch völlig kompromisslos ihrer neuen Lebenswelt assimilieren. Roth zeigt meisterhaft die Brüche in den Lebensläufen der Familienmitglieder. Hier ist es die Tochter Merry, die während der 60er Jahren gegen diese Assimilierung revoltiert: aus ihr wird eine Terroristin und Aussteigerin. Letztendlich geht das Buch aber nicht über diese junge Frau. Ganz im Gegenteil ist sie nur der Spiegel, in dem sich der assimilierte Vater neu erkennen muss. Empfehlenswert!

Schön häßlich
von Polar aus Aachen am 16.06.2007

In ihrer Verzweiflung merken deutsche Kritiker gerne an, daß der wahre Familienroman, der sich als Epos seiner Zeit versteht, aus Amerika stammt. Wer Amerikanisches Idyll gelesen hat, wird dem zustimmen und hinzufügen, daß er sich alle Jahrzehnte neu erfindet. Sitte und Anstand sind die Leitmotive vieler Familien. Hinzu kommt, d... In ihrer Verzweiflung merken deutsche Kritiker gerne an, daß der wahre Familienroman, der sich als Epos seiner Zeit versteht, aus Amerika stammt. Wer Amerikanisches Idyll gelesen hat, wird dem zustimmen und hinzufügen, daß er sich alle Jahrzehnte neu erfindet. Sitte und Anstand sind die Leitmotive vieler Familien. Hinzu kommt, daß die Kinder einen anständigen Beruf lernen sollen und die Eltern im Alter niemandem zur Last fallen wollen. Irgendwo dazwischen dreht sich dann alles um Politik und Religion. Nur läuft's meisten schief. Selbst bei denen, die mit blauen Augen und blonden Haaren ausgestattet sind, die erfolgreich ein Familienunternehmen leiten, die eine Schönheitskönigin geheiratet haben - selbst bei denen. Wie Roth das Schicksal der Familie Levov beschreibt, bedarf all der Fähigkeiten, die sich der Autor mit den Jahren zugelegt hat. Seine Ton spiegelt sich sowohl in der abtrünnigen Tochter wie in der Suche des verzweifelten Vaters wieder. Eine Ehe versinkt im Elend der eigenen Unzulänglichkeit und gleichzeitig setzt sich Roth mit Terrorismus, Sekten und dem Judentum auseinander, als wäre es nichts. Viele Autoren scheitern daran, sich wenigstens einem dieser Themen zu widmen. Ein Philip Roth nicht.

Genial!!!
von Julchen23 aus Braunschweig am 28.01.2007

Philip Roth seziert in seinem Roman das "Amerikanische Idyll". Eine Psychoanalyse über das Amerika wie es wirklich ist.


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