Rote Ernte

Roman

detebe Band 20292

Dashiell Hammett

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Beschreibung

In Peaceville, einem häßlichen und trostlosen Bergwerksstädtchen, ist der Teufel los: Donald Willson, Sohn des einflußreichsten Mannes der Stadt, wird tot aufgefunden. Und nicht nur er. Ein Roman mit 28 Leichen.

Dashiell Hammett, geboren 1894 in St. Mary's County (Maryland), verließ die Schule mit vierzehn Jahren, um mit Gelegenheitsarbeiten die Familie zu unterstützen. Danach arbeitete er acht Jahre lang in der berühmten Pinkerton National Detective Agency. Im Ersten Weltkrieg diente er in einem Sanitätskorps und erkrankte an Tuberkulose. Ab 1922 freier Schriftsteller und erfolgreicher Drehbuchschreiber. Dashiell Hammett starb 1961 in New York.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 23.01.2007
Verlag Diogenes
Seitenzahl 256
Maße (L/B/H) 18,1/11,4/1,7 cm
Gewicht 219 g
Auflage 21. Auflage
Originaltitel Red Harvest
Übersetzer Gunar Ortlepp
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-20292-2

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Ein Klassiker des Hardboiled-Thrillers

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Auch wenn Dashiell Hammett gemeinhin als der Begründer der sogenannten „Hardboiled“- Kriminalgeschichten gilt, gebührt diese Ehre doch eigentlich einem Autor namens Carroll John Daly, welcher, wie auch Hammett, im Magazin „Black Mask“ veröffentlichte. Es ist allerdings zweifelsohne Hammetts Verdienst, dieser neuen Spielart des Kriminalromans die literarische Nachhaltigkeit zu verschaffen, die das Genre bis heute – und über die USA hinaus – einflussreich und populär macht.  -- „Hammett gab den Mord den Leuten zurück, die Grund haben zu morden, und nicht nur da sind, um eine Leiche zu liefern.“  --- (Raymond Chandler)      Und Hammett kannte die Gründe, nicht nur fürs Morden. Er war sieben Jahre lang – von 1915 bis 1922 – Angestellter bei Pinkertons.  Diese Erfahrungen verschafften seinen Büchern eine ungeheure Authentizität, nicht nur was die Schilderung von Verbrechen – und deren Aufklärung – angeht, sondern auch seine Wiedergabe des Jargon der Straße, des Slang der Kneipen und Hinterhöfe.    War auch das Wertesystem seines Ermittlers dem seiner Umgebung auf jeden Fall moralisch überlegen, so skrupellos konnte er durchaus bei der Durchsetzung seiner Ziele sein. Der Zweck heiligt hier die Mittel.   Der kleine Ort,  in welchen ihn sein Auftrag führt, beherbergt neben einigen rivalisierenden Gangs einen korrupten Polizeiapparat und einen alten Patriarchen, der  gerne „seine“ Stadt wiedergehabt hätte.   Und genau darin sieht der namenlose Erzähler seine Aufgabe. Geschickt spielt er die verschiedenen Interessengruppen gegeneinander aus – selbst dann noch, als er selbst unter Mordverdacht gerät.  Hier handelt es sich mitnichten um den Kampf Gut gegen Böse/David vs. Goliath, die uns so vertraute und bequeme Trennung zwischen Gut und Böse entfällt hier komplett; es sei denn man ist ein konsequenter Anhänger der Aussage, das der Zweck die Mittel heiligt.  Der Detektiv geht hier genauso eiskalt und rücksichtslos vor wie seine Gegner, ist dabei aber wesentlich effektiver und geht dabei mit einer Kaltblütigkeit vor, die seine Gegner schlichtweg überrascht, da man den unscheinbaren Großstädter immer wieder unterschätzt. Immer wieder haben Kritiker eine politische Komponente in dieses Werk hereingelesen, welches es – und seinen Autor – zumindest in die Nähe des Kommunismus rückte. Und als dann die McCarthy-Mühlen zu mahlen begannen endete Hammett, wie viele andere Künstler dieser Zeit, im Gefängnis. In einer Zeit, in welcher das organisierte Verbrechen zu bisher nie dagewesener Macht gelangte und durch Erpressung und Korruption auch Einfluss auf die Politik nehmen konnte, war diese Geflecht natürlich auch ein oft gewähltes Thema in der Populärkultur, vornehmlich im Hardboiled-Roman, dessen Protagonist sich zwischen den verschiedenen Machtgefügen bewegen mußte, ohne einer der Parteien trauen zu können. Dazu musste er sich zwangsläufig. zumindest vorübergehend, mit einer der Parteien verbünden, um die andere nachhaltig schwächen zu können. Nichts anderes schildert Hammett in „Rote Ernte“, er komprimiert die Geschichte nur in die Grenzen einer Kleinstadt. Er entfernt sich ebenfalls von der bereits etablierten Handlung der reinen Verbrechensaufklärung zu der Bekämpfung des zugrunde liegenden Systems, etwas, das man später als Thriller klassifizierte und Agenten, Spione und zuweilen Söldner in die Kriminalliteratur einführte. Hammetts Konstrukt wurde zur Basis und Inspiration für zahllose Bücher und Filme, was „Rote Ernte ohne Zweifel zu einem der wichtigsten - weil richtungsweisenden – Klassiker der Kriminalliteratur macht.

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