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Schlaf

Erzählung (illustrierte Ausgabe)

Haruki Murakami

(24)
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Beschreibung

Bildschön - mit Murakami durch die Nacht

»Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf.« So beginnt Haruki Murakamis Erzählung von einer Frau, die nachts kein Auge mehr zumacht. Aber es fühlt sich anders an als die quälende Schlaflosigkeit, die sie als Studentin erlebt hat: Jetzt ist sie auf zauberhafte Weise nicht mehr müde. »Ich kann einfach nicht schlafen. Noch nicht einmal ein Nickerchen.«
Spätabends, wenn ihr Mann und ihr Sohn im Bett liegen, beginnt sie ein zweites Leben, und die Nächte sind bei Weitem aufregender als ihre gleichförmigen Tage - aber auch gefährlicher.
Die Illustratorin Kat Menschik hat den Zauber von Murakamis Erzählung in traumgleiche Bilder gebracht. Auch deshalb ist dieser durchgehend in Duotone (Nachtblau/Silber) gedruckte Band ein guter Grund, nachts wach zu bleiben.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 80 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.08.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783832185985
Verlag DuMont Buchverlag
Abbildungen 20 farbige Abbildungen
Dateigröße 10180 KB
Übersetzer Nora Bierich
Verkaufsrang 81726

Portrait

Haruki Murakami

Haruki Murakami wurde 1949 in Kyoto, Japan geboren und wuchs in Kobe auf. Seine Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Nach abgeschlossenem Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens verließ er 1975 die Waseda-Universität in Tokio und entdeckte sein aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. Im Jahr 1974 gründete er den Jazzclub "Peter Cat", den er sieben Jahre lang betrieb.
Sein erster Roman, "Hear the Wind sing" (1979), brachte ihm den Gunzou-Förderpreis ein. Zusammen mit "Pinball", 1973 (1980, beide wurden nur ins Englische übersetzt) und "Wilde Schafsjagd" (1982, dt. 1991), für den er mit dem Norma-Förderpreis ausgezeichnet wurde, bildet dieser Roman die sogenannte "Trilogie der Ratte".
Zu Murakamis weiteren Veröffentlichungen zählen "Hard-Boiled Wonderland und das Ende der Welt" (1984, dt. 1995), "Naokos Lächeln" (1987, dt. 2001), "Tanz mit dem Schafsmann" (1988, dt. 2002), "Gefährliche Geliebte" (1992, dt. 2000), "Der Elefant verschwindet" (1993, dt. 1995) und "Als ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah" (dt. 1996).
In den 80er Jahren war er dauerhaft in Europa ansässig (u. a. in Frankreich, Italien und Griechenland), bevor er von 1991 an mit seiner Ehefrau vier Jahre lang in den USA lebte, wo er in Princeton lehrte und den Roman "Mister Aufziehvogel" verfasste (1994–95, dt. 1998), für den er den Yomiuri-Literaturpreis erhielt. Nach dem Erdbeben von Hanshin und dem Gas-Attentat auf die Tokioter U-Bahn von 1995 kehrte Murakami nach Japan zurück, wo er zunächst Opfer des Attentats und schließlich auch Mitglieder der Aum-Shinrikyo-Sekte interviewte. Die Interviews erschienen in Japan in zwei Bänden; der zweite, "The Place that was promised" (1998), wurde mit dem Preis der Kuwabara Takeo-Akademie ausgezeichnet. Eine Auswahl aus beiden Büchern wurde 2002 als deutschsprachige Ausgabe unter dem Titel "Untergrundkrieg" veröffentlicht.
Von Haruki Murakami erschienen seitdem "Sputnik Sweetheart" (1999, dt. 2002), "Nach dem Beben" (1997, dt. 2003), "Kafka am Strand" (2002, dt. 2004), die Kurzgeschichtensammlung "Blinde Weide, schlafende Frau" (dt. 2006), der Roman "Afterdark" (dt. 2005) und das Sachbuch "Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede" (dt. 2007). Zu den jüngsten Veröffentlichungen zählen "1Q84, Buch 1&2" (dt. 2010) und Buch 3 (dt. 2011) sowie die von Kat Menschik illustrierten Erzählungen "Schlaf" und "Die Bäckereiüberfälle". Die Neuübersetzung von Murakamis literarischem Durchbruch "Gefährliche Geliebte" (mit dem neuen Titel "Südlich der Grenze, westlich der Sonne") erschien 2013.
Zu den Preisen, die Murakami in jüngerer Zeit erhielt, gehören der Frank O’Connor Internationale Kurzgeschichtenpreis (Irland, 2006) der Franz-Kafka-Preis (Tschechien, 2006) und der Asahi-Preis (Japan, 2006).
Zudem hat Murakami Werke diverser amerikanischer Autoren ins Japanische übertragen, darunter Bücher von F. Scott Fitzgerald, Raymond Carver, John Irving und Raymond Chandler. Seine eigenen Werke wurden bislang in mehr als vierzig Sprachen übersetzt.

Artikelbild Schlaf von Haruki Murakami

Buchhändler-Empfehlungen

Laura Treffer, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein Drittel des Lebens, das Drittel, das normalerweise verschlafen wird, dazugewinnen. Darum und um die Auswirkungen davon auf das Denken und das Leben geht es in "Schlaf". Ein sehr interessantes, kurzweiliges Werk mit wunderschönen Illustrationen.

"Es ist der siebzehnte Tag ohne Schlaf..."

Naomi Heublein, Thalia-Buchhandlung Hof

Der Mann geht Arbeiten, der Sohn in die Schule. Der Alltag der namenlosen Protagonistin ist eher simpel und eintönig, komplett an den Alltag ihrer Familie angepasst. Doch eines Nachts erlebt die Frau einen furchtbaren Albtraum und die 30-jährige Hausfrau kann nicht mehr schlafen, aber anstatt unendliche Erschöpfung und Müdigkeit zu empfinden, fühlt sie sich besser denn je. Denn Nachts kann sie endlich dem Hobby nachgehen, das sie schon lange vermisste: Lesen. Mit Tolstoi und Dostojewski verbringt sie ihre neugewonnen persönliche Zeit. Doch warum kann sie nicht schlafen? Und warum beeinträchtigt sie ihre Insomnie nicht? Ein kurzes und doch sehr schönes Buch von Murakami. Das Ende ist nicht eindeutig und wirft viele Fragen auf, dennoch ist diese Kurzgeschichte, untermalt von beeindruckenden Illustrationen von Kat Menschik, eine tiefgründige Geschichte über eine Hausfrau, die durch ihre Unzufriedenheit über den Alltag mit ihrer Familie, sich nur Nachts endlich Zeit für sich nehmen kann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
9
10
4
1
0

Ein Jammer
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vor allem in den letzten Monaten habe ich mich intensiv mir Murakami beschäftigt. Schlaf war darunter meine erste Enttäuschung.Vor allem zu kritisieren ist die plumpe Übersetzung, gefolgt von den nicht zum Kontext passenden Bildern. Gute Idee, dürftige Umsetzung!

Schlaf
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

noch nicht gelesen - erwerbe aber sämtliche Bücher von Murakami - die von Ursula Gräfe übersetzten am liebsten - allein aus Noistalgie wegen der zig Jahre, die ich in Japan verbrachte -

Viel Zeit für sich - wenn man nicht schlafen kann
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 06.10.2013
Bewertet: Taschenbuch

Sie ist 30 Jahre alt, mit einem erfolgreichen Zahnarzt verheiratet und hat einen Sohn, der bereits die Grundschule besucht. Sie selbst geht nicht arbeiten, versorgt aber Haushalt und Familie und: Sie kann nicht schlafen. Seit sie aus einem Alptraum aufgewacht ist, kann sie seit 17 Tagen nicht mehr schlafen. Dafür liest sie, n... Sie ist 30 Jahre alt, mit einem erfolgreichen Zahnarzt verheiratet und hat einen Sohn, der bereits die Grundschule besucht. Sie selbst geht nicht arbeiten, versorgt aber Haushalt und Familie und: Sie kann nicht schlafen. Seit sie aus einem Alptraum aufgewacht ist, kann sie seit 17 Tagen nicht mehr schlafen. Dafür liest sie, nachts und tagsüber. Sie hatte schon einmal Schlafstörungen, zu Zeiten, als sie noch Studentin war, aber im Gegensatz zu damals, hat sie keine Erschöpfungs- oder Ermüdungserscheinungen, sie fühlt sich gut und voller Energie und verschlingt ein Buch nach dem anderen. Viel Zeit für sich - wenn man nicht schlafen kann! Der Plot wurde recht oberflächlich gestaltet. Okay, es ist eine Kurzgeschichte und dennoch, gefühlt wiederholen sich die Tage der jungen Frau, die nicht schlafen kann, hier wird wenig Abwechslung geboten. Die Protagonistin bleibt recht farblos, ja man erfährt noch nicht einmal ihren Namen, sondern nur Teile ihrer Vergangenheit und wie sie ihre Tage ohne Schlaf rumbringt. Den Schreibstil empfand ich als recht angenehm zu lesen, wobei ich Murakamis Schreibstil ehr sehr schön finde. Ein Highlight in dem Buch sind die Zeichnungen, die den jeweiligen Szenen angepasst sind.

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