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Rashomon

Erzählungen

Sammlung Luchterhand Band 2012

Ryunosuke Akutagawa

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Beschreibung

Mit dem Sammelband »Rashomon«, 1917 veröffentlicht, setzte sich Akutagawa als Schriftsteller durch. Bis zu seinem Freitod 1927 verfaßte er neben Essays und Lyrik etwa 150 Kurzgeschichten, Erzählungen und Novellen, mit denen er die japanische Literatur nachhaltig beeinflußt hat; die besten sind in diesem Band versammelt. Vielfalt der Themen, Motive und Techniken, stilistische Brillanz und psychologische Vertiefung kennzeichnen die Prosa des inzwischen weltberühmten Schriftstellers.

"Von den Erzählungen Akutagawas geht ebenso eine große Faszination wie Irritation aus. Der bedeutendste japanische Literaturpreis trägt zu Recht Akutagawas Namen."

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 457
Erscheinungsdatum 27.08.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-62012-1
Verlag Sammlung Luchterhand
Maße (L/B/H) 18,5/11,6/3,5 cm
Gewicht 362 g
Originaltitel NN
Abbildungen mit Abbildung
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Jürgen Berndt
Verkaufsrang 48193

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Eine auf zweifache Art interessante Kurzgeschichtensammlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Brandenburg am 12.01.2017

Der Sammelband umfasst 26 Kurzgeschichten variierender Länge von nur vier bis über 50 Seiten Länge, darunter viele Geschichten, die interessante kurze Begebenheiten, wie auch längere Handlungen umfassen. Viele von ihnen besitzen eine melancholische, gedrückte oder zynische Atmosphäre, während andere recht heitere Umstände schild... Der Sammelband umfasst 26 Kurzgeschichten variierender Länge von nur vier bis über 50 Seiten Länge, darunter viele Geschichten, die interessante kurze Begebenheiten, wie auch längere Handlungen umfassen. Viele von ihnen besitzen eine melancholische, gedrückte oder zynische Atmosphäre, während andere recht heitere Umstände schildern. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen hier unter anderem "Das Taschentuch", "Biseis Glaube", "Herbst" oder "Kappa". Neben den Geschichten selbst ist das Buch aber noch auf eine zweite Art und Weise bemerkenswert. Die Geschichten sind chronologisch geordnet, und zeichnen somit auch ein Stimmungsbild des Autors über die Jahre hinweg. Beginnend mit "Rashomon", dem Werk, welches wohl seinen Durchbruch bedeutete, aus dem Jahre 1915 setzt sich die Sammlung bis in das Jahr 1927 fort, in welchem "Zahnräder" in seinem Nachlass entdeckt wurde. So wie sich Stimmung und Lebenseinstellung eines Menschen über die Jahre wandeln, ändert sich auch die Atmosphäre: mal nachdenklich, mal heiter, mal zynisch und kurz vor seinem Freitod sichtlich erdrückend. Rashomon erzählt nicht nur Kurzgeschichten, sondern gibt auch großen Einblick in das Leben des Autors selbst. Natürlich handelt es sich nicht bei jeder Geschichte um ein Meisterwerk, doch die meisten sind es definitiv wert, gelesen werden.


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