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Ein schöner Ort zum Sterben / Mitchell & Markby Bd.6

Mitchell & Markbys sechster Fall. Dtsch. v. Axel Merz

Mitchell & Markby 6

(2)
Mitchell & Markbys 6. Fall

Inmitten der idyllischen Wälder der Cotswolds wird die Leiche der fünfzehnjährigen Lynne Wills gefunden. Chief Inspektor Markby übernimmt den Fall – und weiß von Anfang an, dass er vor einem der schwierigsten seiner Karriere steht. trotz seiner jahrelangen Erfahrung muss er feststellen, dass er so gut wie nichts über Lynne Wills und ihre Generation weiß. Da kommt ihm die Hilfe von Meredith Mitchell gerade recht, deren diplomatisches Geschick nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch in hohen aristokratischen Kreisen gefragt ist – denn genau dorthin führt die Spur des Mörders.
Portrait
Ann Granger hat lange im diplomatischen Dienst gearbeitet und die ganze Welt bereist. Inzwischen lebt sie mit ihren beiden Söhnen und ihrem Mann in der Nähe von Oxford. Sie schreibt in der Tradition von Agatha Christie und Martha Grimes und hat sich mit ihren Krimis zahlreiche Freunde geschaffen. Bestsellerruhm erlangte sie mit der beliebten Mitchell-und-Markby-Reihe. Mit der Fran-Varady-Reihe eroberte sie sich auch ein jüngeres Publikum.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 26.03.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-14696-3
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 18,6/12,6/3,2 cm
Gewicht 345 g
Originaltitel A Fine Place For Death
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Axel Merz
Verkaufsrang 86.376
Buch (Taschenbuch)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Klassischer Cozy mit viel Flair
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 29.02.2012

Bevor man nun mit der Lektüre beginnt, sollte man sich noch schnell einen Earl Grey aufsetzen und eine Dose Kekse bereit stellen. Nun ab in den Ohrensessel, Füße hoch und los geht’s. Ann Granger bietet mit „Ein schöner Ort zum Sterben“ übliche, aber in diesem Fall sehr gut konstruierte... Bevor man nun mit der Lektüre beginnt, sollte man sich noch schnell einen Earl Grey aufsetzen und eine Dose Kekse bereit stellen. Nun ab in den Ohrensessel, Füße hoch und los geht’s. Ann Granger bietet mit „Ein schöner Ort zum Sterben“ übliche, aber in diesem Fall sehr gut konstruierte Landhaus-Krimi-Kost, welche sich perfekt für den Zeitvertreib an kühlen, verregneten Herbsttagen eignet. Dafür sorgen schon die wieder mal herrlichen Landschaftsbeschreibungen, welche Granger hier mit einer kleinen Portion Grusel versieht. Ganz nach dem Vorbild von John Dickson Carr spielen alte, marode Gemäuer eine nicht unwesentliche Rolle. Ein sternenklarer Nachthimmel, kreischende Eulen und raschelnde Geräusche im düsteren Gebüsch dürfen da natürlich ebenfalls nicht fehlen. Alles insgesamt billige und altbekannte Tricks, die aber gut funktionieren und dafür sorgen, dass sich sogleich die gewünschte „Cozy“-Atmosphäre einstellt. Im Gegensatz zu den Vorgängern bleibt die auch durchgängig erhalten, denn Granger hält sich mit den zuletzt so arg nervigen Tändeleien zwischen Alan und Meredith (Wie lange diese sinnfreie Balz der beiden noch weitergeht, ist nicht abzusehen) zurück und rückt stattdessen die Krimihandlung mehr in den Mittelpunkt. Die Autorin gibt sich dabei alle Mühe, das klassische Gefüge des „Whodunits“ auf dem Land in die Neuzeit zu holen, was ihr nicht immer reibungslos glücken will. Bestes Beispiel ist das Motiv der Morde, das in der modernen Welt leider alltäglich, vor dem Hintergrund dieser erzkonservativen Bamforder Gemeinde irgendwie nicht in die Geschichte hineinpassen will. Besonders die Familie Devaux ist ein Experiment Grangers, das, aufgrund der Gegensätze, scheitern muss. Auf der einen Seite die auf Tradition bedachte Adeline mit treuer Haushaltsjungfer und der letzten Generation der Schweinehirtenfamilie. Auf der anderen Seite der Self-Made-Man Matthew Conway und seine aufgetakelte Sekretärin Marla Lewis. Das lässt sich kaum in Einklang bringen und macht den Plot leider nicht realistischer, zumal nicht immer ersichtlich ist, wann der Realismus endet und die Parodie beginnt. Warum also das Buch lesen? Ann Granger ist keine Meisterin des Plottens, weiß aber mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln geschickt zu spielen. „Ein schöner Ort zum Sterben“ überzeugt mit geradliniger Handlung und schaurig-kuscheliger Rätsel-Stimmung, weshalb man über manch logisches Schlagloch hinwegsieht und dennoch seine Freude an der Lektüre haben kann. Auch wenn sich in Punkto Charakterentwicklung so gut wie gar nichts tut, lohnt das Buch, nicht zuletzt wegen einer gut durchdachten und für den ein oder anderen überraschenden Auflösung. Den völlig unpassenden Showdown mit offenen Ende hätte sich die gute Granger allerdings dann doch besser verkniffen. Insgesamt ist „Ein schöner Ort zum Sterben“ eine gefälliger, stimmungsvoller Landhaus-Krimi für ruhige Stunden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Für den Liebhaber, aber nicht jeden.
von wundertüte am 18.04.2006

Hier mal der Inhalt in Kürze: Inmitten der idyllischen Wälder der Cotswolds wird die Leiche der fünfzehnjährigen Lynne Wills gefunden. Chief Inspector Markby übernimmt den Fall – und weiß von Anfang an, dass er vor einem der schwierigsten seiner Karriere steht. Trotz seiner jahrelangen Erfahrung muss er feststellen, dass er... Hier mal der Inhalt in Kürze: Inmitten der idyllischen Wälder der Cotswolds wird die Leiche der fünfzehnjährigen Lynne Wills gefunden. Chief Inspector Markby übernimmt den Fall – und weiß von Anfang an, dass er vor einem der schwierigsten seiner Karriere steht. Trotz seiner jahrelangen Erfahrung muss er feststellen, dass er so gut wie nichts über Lynne Wills und ihre Generation weiß. Da kommt ihm die Hilfe von Meredith Mitchell gerade recht, deren diplomatisches Geschick nicht nur bei den Jugendlichen, sondern auch in hohen aristokratischen Kreisen gefragt ist... Einer der besseren Grangers. Gemütlich auf die Couch bei Regenwetter, Decke drüber, Tee dazu und Lust auf leichte (Krimi-) Kost. So passt das Buch, aber nicht mehr erwarten. Wer's mag, ****