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Rot

Roman

Uwe Timm

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Beschreibung

Licht! Kein Sprengstoff!

Der neue, große Roman von Uwe Timm erzählt vom Jazzkritiker und Beerdigungsredner Thomas Linde, von seiner Liebesaffaire mit der Lichtdesignerin Iris, von Aschenberger, der tot ist und die Siegessäule sprengen wollte, von den Hoffnungen und Wünschen der 68er, von der Farbe Rot, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und Verbrechen unserer Geschichte und von der Kostbarkeit des Lebens.

Thomas Linde schwebt. Etwas ist anders, aber er weiß nicht genau, was. In wenigen Sekunden wird er es wissen, aber diese kurze Zeitspanne ist erfüllt von einem ganzen Leben, mehr als einem halben Jahrhundert, von Geschichten, Erinnerungen, Begegnungen, Bildern und Gedanken. Thomas Linde ist Jazzkritiker und Beerdigungsredner, er schreibt an einer Arbeit über die Farbe Rot, und er hat eine Geliebte, die zwanzig Jahre jüngere Lichtdesignerin Iris, die ihm etwas zu sagen hat. Linde bereitet die Rede auf Aschenberger vor, einen ehemaligen Kampfgefährten von 67/68, als die Welt eine andere war und eine andere werden sollte. Zwischen Aschenbergers Nachlass-Papieren findet Linde Sprengstoff, dafür gedacht, die Siegessäule in die Luft zu jagen...

In seinem neuen Roman erzählt Uwe Timm von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von einer Liebesgeschichte, die immer leidenschaftlicher und zärtlicher wird, von den Zielen und Hoffnungen der 68er, von den Kämpfen um eine gerechtere Welt und was aus ihnen geworden ist. Rot ist die in Splittern erzählte Geschichte eines unvollendeten Lebens, das in sich alle Wünsche und Utopien einer wachen Generation trägt und dennoch das Wort »Hoffnung« aus guten Gründen aus dem Wortschatz gestrichen hat. In immer neuen Anläufen, in wie Mosaiksteine gesetzten Geschichten, durchpulst von Rhythmen und durchzogen von Leitmotiven, hält Rot den Leser in Bann – dicht, nachdenklich und schön.

»Der Roman ›Rot‹, ein Meisterwerk, das alle großen Themen dieses Autors vereint.«

Uwe Timm, geb. 1940 in Hamburg, lebt in München und Berlin. Sein Werk erscheint seit 1984 bei Kiepenheuer & Witsch in Köln, u. a.: »Heißer Sommer« (1974), »Morenga« (1978), »Der Schlangenbaum« (1986), »Kopfjäger« (1991), »Die Entdeckung der Currywurst« (1993), »Rot« (2001), »Am Beispiel meines Bruder« (2003), »Der Freund und der Fremde« (2005), »Halbschatten« (2008), »Vogelweide« (2013), »Ikarien« (2017)

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.08.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03023-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 13,6/21,8/3,4 cm
Gewicht 531 g
Abbildungen 9 schwarz-weiße Abbildungen, 985209597 schwarz-weiße und 50827 farbige Fotos, 2099 schwarz-weiße und 5157 farbige Tabellen
Auflage 7. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Kaleidoskop des Lebens

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Kleve

"Rot" ist das Resümee eines Lebens, angehalten auf einer Kreuzung. Ein Mann liegt im Sterben. Man erlebt mit ihm in seinen letzten Sekunden sein ganzes Leben. Uwe Timm macht es dem Leser nicht leicht. Sprachlich auf hohem Niveau führt der Roman durch sämtliche Höhen und Tiefen menschlicher Gefühle, erinnert im Erleben des Erzählens an Marcel Proust und Virginia Woolf. Unglaublich intensiv, unglaublich bereichernd!

Kundenbewertungen

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wOHL EINS DER BESTEN WERKE VON UWE TIMM
von Annebree am 26.06.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Roman Rot greift das Thema der 68er Revolution auf und zeigt, wie die Protagonisten ca. 20 Jahre nach den 68er leben. So finden sich auch Figuren aus Timms ersten Roman "Heißer Sommer". Daher ist dieses Werk besonders zu empfehlen, da hier ein völlig neuer Gesichtspunkt der 68er beschrieben wird. Denn zum größten Teil muss... Der Roman Rot greift das Thema der 68er Revolution auf und zeigt, wie die Protagonisten ca. 20 Jahre nach den 68er leben. So finden sich auch Figuren aus Timms ersten Roman "Heißer Sommer". Daher ist dieses Werk besonders zu empfehlen, da hier ein völlig neuer Gesichtspunkt der 68er beschrieben wird. Denn zum größten Teil muss der Hauptprotagonist die Erfahrung machen, dass sich die Revolutionäre fast alle dem System angepasst haben, gegen das sie 20 jahre zuvor gekämpft hatten.


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