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Spielverderber

Sechs böse Stücke

Bernd Mannhardt

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Buch (Taschenbuch)
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10,95
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Beschreibung

In »Zwicks Mühle« entzieht sich ein Programmierer einem perfiden Loyalitätstest, »Solowetz« wartet auf der Hütte in den Bergen vergeblich auf seine Verhaftung und ein sonderbarer Kunde bringt einen freundlichen Apotheker dann doch noch zur Verzweiflung - denn: »Liesbeth ist tot«.

In Mannhardts Stücken verdirbt oftmals das vermeintliche oder tatsächliche Opfer das »Spiel« des Täters. Die von Radiosendern der ARD als Hörspiele gesendeten oder von Theatermachern auf die Bühne gebrachten Stücke haben auch im Falle größter Tragik immer eins gemeinsam: Es obsiegt die Pointe!

Meinung zum Stück »Zwicks Mühle«: »Mann, Mann, Mann! Loyal bis zum Letzten, was? Interessant ausgetüftelt, dies Stück. Beginnt so locker lapidar und macht sich spitz beim in die Höhe treiben ... Es bleibt ein Huuuaaa und ein Schütteln übrig. Meisterlich erzählt.« Ka Poet / Triboox Literaturportal

Bernd Mannhardt veröffentlichte 1994 seinen ersten Krimi „Solowetz oder: Warte, warte nur ein Weilchen“ beim WDR als Hörspiel.

Das Roman-Debüt "Schlussakkord", ein Krimi, erschien 2015 beim Be.Bra Verlag als Reihentitel. Es folgten weiter Kriminalromane.

Neben Mordsfidele Geschichten für quietschvergnügte Leser schrieb Bernd Mannhardt auch Rezensionen für das Stadtmagazin Zitty, Feature für DeutschlandRadio und Kurzhörspiele für WDR und HR. Zwei Einakter wurden uraufgeführt.

Der Autor lebt in Berlin und ist seit vielen Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Er ist Mitglied im Syndikat, Autorenvereinigung deutschsprachige Kriminalliteratur und im VS, Verband deutscher Schriftsteller.

Ausführlichere biografische Angaben stehen auf WIKIPEDIA.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 148
Altersempfehlung 16 - 18 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 25.08.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8442-0826-9
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/0,8 cm
Gewicht 183 g
Auflage 1

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Alles kommt anders
von mabuerele am 25.06.2016

„...Wie man den Rechner auch wendet, das Grundsatzproblem ist immer das gleiche: Der Idiot sitzt naturgemäß vor dem Bildschirm...“ Das Buch enthält vier Dialoge und zwei Monologe. Der erste Dialog schildert das Telefongespräch eines Anrufers in der Nacht mit einem Apotheker. Im zweiten Fall unterstellt der Direktor seinem... „...Wie man den Rechner auch wendet, das Grundsatzproblem ist immer das gleiche: Der Idiot sitzt naturgemäß vor dem Bildschirm...“ Das Buch enthält vier Dialoge und zwei Monologe. Der erste Dialog schildert das Telefongespräch eines Anrufers in der Nacht mit einem Apotheker. Im zweiten Fall unterstellt der Direktor seinem loyalen Angestellten Betriebsspionage. Die Chefsekretärin und der Psychologe sind mit eingeschaltet. In der dritten Episode hat sich ein Wanderer verlaufen und findet in einer Berghütte Unterschlupf. Dort muss er sich eine ungewöhnliche Erzählung anhören. In allen drei Geschichten kommt der schwarze Humor des Autors voll zum Tragen. Das Ende ist unerwartet. Die Protagonisten sehen eher pessimistisch auf das Leben. Der vierte Dialog ist ganz anders. Dort geht es um Gespräche in der U-Bahn. Gespräche? Es sind wohl eher Ein-Wort-Sätze. Es ist schon erstaunlich, wie man so wenig sagen kann und der Leser am Ende trotzdem mehrere Lebensgeschichten zumindest ausschnittsweise kennt. Im ersten Monolog geht es um eine Dreiecksgeschichte. Die wird mathematisch analysiert und aufgearbeitet. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre das meine Lieblingsgeschichte. Grund dafür ist der ungewöhnliche Einfallsreichtum des Redenden. Der letzte Monolog ist ein paar Seiten länger als die anderen Episoden. Ein armer Poet philosophiert über sein Leben. Hier zeigt der Autor erneut, wie er gekonnt mit Worten spielen kann, Ironie und Sarkasmus einarbeitet und auf aktuelle Trends reagiert. Obiges Zitat stammt aus diesem Monolog. Das in dunklem Rot gehaltene Cover mit dem Erhängten erschließt sich beim Lesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich wiederholt zum Schmunzeln gebracht und nicht nur einmal überrascht.

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