Meine Filiale

Soziale Systeme

Grundriß einer allgemeinen Theorie

Niklas Luhmann

(3)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
28,00
28,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung


Niklas Luhmann versucht, über den Diskussionsstand in der Soziologie hinauszuführen. Er geht davon aus, daß ein Paradigmawechsel in der allgemeinen Systemtheorie auch für die Theorie sozialer Systeme neue Chancen eröffnet und die üblichen Einwände gegen einen »technologischen« Einsatz des Systembegriffs ausräumt. Das Buch versucht, eine begriffliche Komplexität und Interdependenz mit den Mitteln der normalen Sprache darzustellen. Die Einheit der Theorie liegt in der Abgestimmtheit einer großen Zahl von Begriffsentscheidungen, die zum Teil im Rückblick auf die soziologische Tradition und zum Teil im Anschluß an Vorgaben aus der Kybernetik, der Biologie, der Kommunikationstheorie und der Evolutionstheorie gewonnen sind. Luhmann sieht in diesem Kombinationsversuch eine wesentliche Voraussetzung für weitere Arbeiten an einer Theorie der modernen Gesellschaft.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 674
Erscheinungsdatum 30.03.1987
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-28266-3
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,7/10,6/3,8 cm
Gewicht 394 g
Auflage 17. Auflage
Verkaufsrang 97235

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
0
0
1
0

Denkanstösse
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 03.06.2010

Es gibt bereits derart viele oberflächliche, halbgare Veröffentlichungen jedes Jahr, dass es eine Wohltat ist, endlich wieder etwas Anspruchvolleres zu lesen, bei dem man mitdenken kann, statt nur wieder mal quer zu lesen. Soziale Systeme hat mich sehr angeregt und ich bin überrascht worden von der Stärke und Aktualität des Text... Es gibt bereits derart viele oberflächliche, halbgare Veröffentlichungen jedes Jahr, dass es eine Wohltat ist, endlich wieder etwas Anspruchvolleres zu lesen, bei dem man mitdenken kann, statt nur wieder mal quer zu lesen. Soziale Systeme hat mich sehr angeregt und ich bin überrascht worden von der Stärke und Aktualität des Textes. "Die Gesellschaft der Gesellschaft" ist ebenso empfehlenswert und ein ziemlich einmaliges Werk unserer Zeit, obschon bereits einige Jahre alt.

Klassiker
von Tilia Stingl aus Wien am 06.11.2009

Um dieses Buch lesen und verstehen zu können braucht man einige Vorkenntnisse über die soziologische Systemtheorie (dazu hat mir das Buch von Berghaus "Luhmann leicht gemacht" sehr geholfen). Die Mühe lohnt sich jedoch abermals, denn die Theorie Luhmanns eröffnet Einem eine ganze Welt neuer Sichtweisen. Dazu ist der Autor an K... Um dieses Buch lesen und verstehen zu können braucht man einige Vorkenntnisse über die soziologische Systemtheorie (dazu hat mir das Buch von Berghaus "Luhmann leicht gemacht" sehr geholfen). Die Mühe lohnt sich jedoch abermals, denn die Theorie Luhmanns eröffnet Einem eine ganze Welt neuer Sichtweisen. Dazu ist der Autor an Klarheit und logische Konsistenz kaum zu übertreffen. Zweifellos ist dieses Buch ein Klassiker und ein Muss für diejenigen, die sich Gedanken über Gesellschaft und soziale Kontexte machen (müssen).

Eine Zumutung
von Lena Waider aus Wiesbaden am 09.09.2008

Das Buch ist sprachlich eine Zumutung. Selbstverständlich hat eine Wissenschaft das Recht, komplizierte Dinge kompliziert auszudrücken, aber Luhmann hat es übertrieben. Hinzu kommt, dass sein Ansatz auch nicht unbedingt zwingend ist. Beispielsweise verwendet er den Begriff der Autopoiesis aus der Biologie, der dort einen ganz ... Das Buch ist sprachlich eine Zumutung. Selbstverständlich hat eine Wissenschaft das Recht, komplizierte Dinge kompliziert auszudrücken, aber Luhmann hat es übertrieben. Hinzu kommt, dass sein Ansatz auch nicht unbedingt zwingend ist. Beispielsweise verwendet er den Begriff der Autopoiesis aus der Biologie, der dort einen ganz bestimmten Sinn hat, nun für seine Zwecke und damit leider ganz anders. Das, was die Autopoiesis eigentlich ausmacht, wurde mit dem Menschen in die Umwelt delegiert.


  • Artikelbild-0