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Mission Walhalla

Bernie Gunther ermittelt 7

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Privatermittler Bernie Gunther kann seinen Ruhestand auf Kuba nicht genießen, denn seine Widersacher lassen ihm keine Ruhe. Gerade will er die Insel in Richtung Haiti ver­lassen, da entführt die US Navy im Auftrag der CIA sein Boot und bringt ihn erst nach Guantánamo, dann ins Militärgefängnis bei New York. Von der Anschuldigung, ein Kriegsverbrecher zu sein, wird er freigesprochen, aber nur unter der Bedingung, dass er für die CIA Stasi-Funktionär Erich Mielke aufstöbert. Doch gleichzeitig will Frankreich seine Auslieferung und sein Todesurteil – wenn er nicht für die Franzosen arbeitet. Denn in seiner Zeit als Kriegsgefangener in Russland soll Gunther einen gesuchten Kriegsverbrecher gekannt haben, der Mitglied der SS in Frankreich war. Ihn soll er in der Flut der Kriegsheimkehrer im Grenzdurchgangslager Friedland identifizieren. Wieder verstrickt sich Gunther im Geflecht der nationalen Interessen, wieder muss er sich vorsehen, um nicht zwischen den Mächten zerrieben zu werden ...
Portrait
Philip Kerr

Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman «Feuer in Berlin». Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Diese Reihe führte Kerr mit «Das Janus-Projekt», «Das letzte Experiment», «Die Adlon-Verschwörung», «Mission Walhalla», «Böhmisches Blut», «Wolfshunger», «Operation Zagreb» und «Kalter Frieden» fort. Für «Die Adlon-Verschwörung» gewann Philip Kerr den weltweit höchstdotierten Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA und den renommierten Ellis-Peters-Award. Seit 2004 schrieb er als P. B. Kerr an der Fantasy-Kinderbuch-Serie «Die Kinder des Dschinn» und eroberte damit auch das jugendliche Publikum. Philip Kerr starb am 23. März 2018 in London.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783644207714
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 814 KB
Übersetzer Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
Verkaufsrang 28.684
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Neun Jahre ist der zweite Weltkrieg nun vorbei und Bernie Gunther ist immer noch auf der Flucht. Kuba wird für ihn zu heiß, er setzt über nach Haiti. Ein Boot, ein Haufen Geld und eine hübsche Kubanerin, - soweit zum netten Teil der Geschichte...

Ein amerikanisches Patrouillenboot stoppt ihn und fortan wird er zum Pingpongball der Geheimdienste, bei denen immer noch jeder gegen jeden arbeitet, intrigiert und sabotiert (ich befürchte, es ist heutzutage keinen Deut besser, wir bekommen nur nichts davon mit!). Im Fadenkreuz der CIA stehen Kriegsverbrechen und Kriegsverbrecher. Gunthers Verhängnis ist, dass er einen bestimmten sehr gut kennt: Erich Mielke.

Das die Rahmenhandlung. Stärker als in allen anderen Gunther-Romanen steht allerdings die Kriegszeit im Vordergrund des Erzählten. Und eben Bernies Vergangenheit als Apportierhund Heydrichs:

"Ich hatte es satt, Fragen zu beantworten, aber mir war klar, dass mir nichts anderes übrigblieb, als die Tür zum finsteren Keller meiner Seele aufzustoßen und einige sehr unangenehme Erinnerungen ans Tageslicht zu zerren."

Lassen Sie sich bitte nicht von den doch sehr reißerischen Titeln der deutschen Übersetzungen irritieren. 'Mission Walhalla' heißt im Original 'Field Grey', Feldgrau, die Farbe der deutschen Uniformen. Und ähnlich subtil geht Philip Kerr beim Ausleuchten und Ausloten der Denk- und Handlungsweisen seiner Figuren vor. Schwarzweiß - Denken mag beim Überleben helfen, wer aber, wie Gunther, überlebt hat, dessen tiefstes Inneres ist grau, Feldgrau.

Dieser Roman zeigt unter der Maske des Kriminal- bzw. Unterhaltungsromans packend, extrem spannend und eindringlich auf, wozu Menschen fähig sind, im Guten wie im Bösen.

Großartiges Buch, ganz großes Kino!

Neun Jahre ist der zweite Weltkrieg nun vorbei und Bernie Gunther ist immer noch auf der Flucht. Kuba wird für ihn zu heiß, er setzt über nach Haiti. Ein Boot, ein Haufen Geld und eine hübsche Kubanerin, - soweit zum netten Teil der Geschichte...

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Das die Rahmenhandlung. Stärker als in allen anderen Gunther-Romanen steht allerdings die Kriegszeit im Vordergrund des Erzählten. Und eben Bernies Vergangenheit als Apportierhund Heydrichs:

"Ich hatte es satt, Fragen zu beantworten, aber mir war klar, dass mir nichts anderes übrigblieb, als die Tür zum finsteren Keller meiner Seele aufzustoßen und einige sehr unangenehme Erinnerungen ans Tageslicht zu zerren."

Lassen Sie sich bitte nicht von den doch sehr reißerischen Titeln der deutschen Übersetzungen irritieren. 'Mission Walhalla' heißt im Original 'Field Grey', Feldgrau, die Farbe der deutschen Uniformen. Und ähnlich subtil geht Philip Kerr beim Ausleuchten und Ausloten der Denk- und Handlungsweisen seiner Figuren vor. Schwarzweiß - Denken mag beim Überleben helfen, wer aber, wie Gunther, überlebt hat, dessen tiefstes Inneres ist grau, Feldgrau.

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