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Muss Strafe sein?

Positionen der Philosophie

Beck Reihe Band 6024

Norbert Hoerster

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Beschreibung


Soll Strafe abschrecken oder der Vergeltung dienen? Was verdient, bestraft zu werden? Genügt ein Verstoß gegen die Moral – und welche „Moral“ ist dabei gemeint?

Der Philosoph Norbert Hoerster geht in diesem Buch solch elementaren Fragen nach und stellt anerkannte Positionen der Philosophie auf den Prüfstand. Renommierte Positionen von Kant und Hegel bis zur Gegenwart halten nach seiner Analyse einer rationalen Betrachtung kaum stand. Nach Hoerster ist nicht der vergeltungstheoretische, sondern einzig der generalpräventive Sinn von Strafe legitim. Wie in allen seinen Büchern schreibt Hoerster klar und allgemeinverständlich. Er erschließt für Leser ohne Vorkenntnisse wie auch für Kenner ein kontroverses Spannungsfeld zwischen Philosophie und Rechtswissenschaft.

Norbert Hoerster, geb. 1937, lehrte von 1974 bis 1998 als Professor Rechts- und Sozialphilosophie an der Universität Mainz.
Der "Bund für Geistesfreiheit (bfg) Augsburg" verlieh Norbert Hoerster 2008 den "Ludwig-Feuerbach-Preis".

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 143
Erscheinungsdatum 09.02.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-62991-4
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 19,4/12,6/1,2 cm
Gewicht 146 g
Auflage 1

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  • Einleitung



    I. Grundsätzliches zur
    Strafe

    1. Was verstehen wir unter "Strafe"?

    2. Die drei Grundtypen der Strafe

    3. Warum Strafe der Begründung bedarf

    II. Strafe zur
    Vergeltung?

    1. Kants "Talionsprinzip"

    2. Hegels "Aufhebung der Rechtsverletzung"

    3. Finnis’ "Wiederherstellung der gerechten
    Ordnung"

    4. Das Scheitern der Vergeltungstheorien



    III. Strafe zur
    Prävention?

    1. Die Spezialprävention

    2. Die utilitaristische Generalprävention

    IV. Strafe im
    Interesse des Bürgers

    1. Das Bedürfnis nach Vergeltung

    2. Die Forderung nach Prävention

    3. Die Art und Schwere der Strafe

    4. Die notwendige Schuldfähigkeit



    V. Welche Handlungen
    verdienen Strafe?

    1. Moralverstöße?

    2. Interessenverletzungen?

    3. Schädigungen?

    Schlusswort: Warum
    keine Prävention?

    Literaturhinweise