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Exerzierplatz. Roman

Roman

Die Geschichte einer Familie "aus dem Osten" wird in diesem Roman ohne aufdringliches Symbolisieren zum Spiegelbild der Nachkriegsgeschichte unserer Gesenschaft. Ein ehemaliger Exerzierplatz, auf dem Angriff, Abwehr und Rückzug geprobt wurden, wandelt sich zu einer blühenden Baum- und Pflanzschule, zum Schauplatz von Neubegjnn und gewagter Lebensgründung. Doch nach vollbrachter Leistung folgt der Abstieg: Die Kräfte des Gründers lassen nach, die Familie zerfällt, unabweisbar stellt sich die Frage nach dem Wert eines Lebens unter dem Vorzeichen drohender Entmündigung.
Sie stellt sich zugleich als Existenzfrage für den Erzähler, der Anfang, Aufbau und Verfall unmittelbar miterlebte und auf seine schlichte Art berichtet, was geschah: Es ist der Bericht eines Benachteiligten, eines Geschlagenen, der die Sache seines "Chefs" ganz und gar zu seiner eigenen macht. Auch in dieser Figur beweist Siegfried Lenz seine Solidarität mit den Spachlosen, die - scheinbar unbedeutend und machtlos - überall an den Rand gedrängt werden.
Die Sprache dieses Romans ist so stark, daß der Leser unwiderstehlich in den Sog der Geschehnisse, der Handlung, der Bilder hineingezogen wird.

Portrait
Siegfried Lenz, 1926 im ostpreußischen Lyck geboren, zählt zu den bedeutendsten und meistgelesenen Schriftstellern der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Für seine Bücher wurde er mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009. Seit 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag. Er starb am 7. Oktober 2014 im Alter von 88 Jahren.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 459
Erscheinungsdatum 1985
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-04213-9
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B/H) 21/13,7/4,4 cm
Gewicht 612 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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In den letzten Kriegstagen kommt Konrad Zeller mit seiner Familie nach Hollenhusen in Schleswig-Holstein. Ihm gelingt es nach vielen Wirren, ein Stück Land - einen ehemaligen Exerzierplatz - zu pachten. Er verwandelt das ehemalige Soldatenland in eine Baumschule. Mit Sachverstand, Ausdauer und Engagement führt Konrd Zeller die Baumschule zum Erfolg. Es kommt zum wirtschaftlichen Aufstieg und endlich auch zur öffentlichen Anerkennung. Aber gleichzeitig entfremden sich die Familienmitglieder zunehmend voneinander. Am Schluß stehen der Zerfall der Familie und die Entmündigung. Unausweichlich stellt sich die Frage, ob sich die Mühen gelohnt haben. Erzählt wird die Geschichte in Rückblenden von Bruno, einem, der immer im Abseits steht. Beispielhaft sind die Sprache und die Kraft der Bilder, die Siegfried Lenz in diesem Roman gebraucht. Die Faszination, die von dieser Erzählung ausgeht, ist unwiderstehlich.

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