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Wir haben keine Angst

Gruppentherapie einer Generation

(8)

Die Chance meiner Generation war schon immer gleichzeitig auch ihr Fluch: Alles ist möglich! Uns alle plagt diese tiefsitzende, diese von Grund auf fertigmachende Angst davor, uns falsch zu entscheiden. Was, wenn wir im Job, in der Liebe, im gesamten Lebensstil ein falsches Jetzt leben, das das richtige Später verhindert?
Nina Pauer beschreibt ihre Generation zwischen Zweifel und Glück, Ironie und Angst, zwischen Stress und Geborgenheit.

Portrait

Nina Pauer, Jahrgang 1982, studierte Geschichte, Soziologie und Journalistik an der Universität Hamburg und der Université Michel Montaigne in Bordeaux. Während ihres Studiums hat sie am Hamburger Institut fu¨r Sozialforschung in den Arbeitsbereichen »Nation und Gesellschaft« und »Die Gesellschaft der Bundesrepublik« gearbeitet.
Nina Pauer ist Redakteurin im Feuilleton der ZEIT und stößt immer wieder Debatten an, die großen Widerhall in der Öffentlichkeit finden (z. B. u¨ber »Die Schmerzensmänner «).
2011 erschien ihr erstes Buch »Wir haben keine Angst. Gruppentherapie einer Generation «.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783104012872
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 728 KB
eBook
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wir haben keine Angst. Oder etwa doch?“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Was für eine Generation sind wir denn nun eigentlich, wir aktuellen Endzwanziger/Anfang-Dreißiger? Für "Generation X" und "Generation Golf" sind wir zu jung, mit den Etiketten "Generation Y", "Generation Facebook" oder "Millennials" können wir auch nichts anfangen... Was denn dann?

Vorweg erstmal: Nina Pauer bekleistert ihre Generation nicht mit einem prägnanten Schlagwort. Sie stellt aber, anhand zweier typischer Vertreter ihrer Generation, sehr gut deren Eigenheiten heraus. Zwei vom Leben irritierte Seeln, beherrscht von der tiefsitzenden Angst, in einem Leben voller Möglichkeiten die falsche Abzweigung zu nehmen,
Da wäre Anna, die in einer Werbeagentur jeden Tag bis aufs Äußerste Leistung aus sich selbst herauskitzelt, die ihr Privatleben und ihre Freunde vernachlässigt und die zuhause manchmal spontan in Tränen ausbricht, weil sie dem Druck kaum noch standhält.
Da wäre aber auch Bastian, von allen Basti genannt, ein ewiger Student im weißdergeier-wievielten Semester, der nichts auf die Reihe bekommt, weil man dazu ja erstmal sein Leben in Ordnung bringen müßte, und der Prokrastination zu seinem Lebensmotto erklärt hat.

Eine schöne Zustandsbeschreibung, präzise beobachtet und mit treffenden Worten umschrieben, nicht allzu tiefgehend, aber jederzeit unterhaltsam. Und alle paar Seiten ertappt man sich dabei, dass man entweder eigene Macken wiederfindet oder jemanden kennt, auf den die Beschreibung zutrifft. Welche Generation wir sind, wissen wir hinterher immer noch nicht. Aber wir haben eine klarere Vorstellung davon, wo unsere Probleme liegen.
Was für eine Generation sind wir denn nun eigentlich, wir aktuellen Endzwanziger/Anfang-Dreißiger? Für "Generation X" und "Generation Golf" sind wir zu jung, mit den Etiketten "Generation Y", "Generation Facebook" oder "Millennials" können wir auch nichts anfangen... Was denn dann?

Vorweg erstmal: Nina Pauer bekleistert ihre Generation nicht mit einem prägnanten Schlagwort. Sie stellt aber, anhand zweier typischer Vertreter ihrer Generation, sehr gut deren Eigenheiten heraus. Zwei vom Leben irritierte Seeln, beherrscht von der tiefsitzenden Angst, in einem Leben voller Möglichkeiten die falsche Abzweigung zu nehmen,
Da wäre Anna, die in einer Werbeagentur jeden Tag bis aufs Äußerste Leistung aus sich selbst herauskitzelt, die ihr Privatleben und ihre Freunde vernachlässigt und die zuhause manchmal spontan in Tränen ausbricht, weil sie dem Druck kaum noch standhält.
Da wäre aber auch Bastian, von allen Basti genannt, ein ewiger Student im weißdergeier-wievielten Semester, der nichts auf die Reihe bekommt, weil man dazu ja erstmal sein Leben in Ordnung bringen müßte, und der Prokrastination zu seinem Lebensmotto erklärt hat.

Eine schöne Zustandsbeschreibung, präzise beobachtet und mit treffenden Worten umschrieben, nicht allzu tiefgehend, aber jederzeit unterhaltsam. Und alle paar Seiten ertappt man sich dabei, dass man entweder eigene Macken wiederfindet oder jemanden kennt, auf den die Beschreibung zutrifft. Welche Generation wir sind, wissen wir hinterher immer noch nicht. Aber wir haben eine klarere Vorstellung davon, wo unsere Probleme liegen.

„Zurückblicken“

Maike Schröer, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Zurückblicken
Die Autorin Nina Pauer stellt dem Leser stellvertretend für eine ganze Generation zwei überzeichnete Charaktere vor, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ohne eine gut gemeinte Ratgeberin sein zu wollen, beschreibt sie treffsicher die Lebensentwürfe des Dauerstudenten Bastian und der `Macherin` Anna:
Im Kopf die sauber gestrickten Lebensläufe ihrer Eltern und anderer Leute, die immer schon wussten, wo es in ihrem Leben lang gehen soll. Im Bauch eine wohlig brodelnde, undefinierbare und doch drängelnde Sehnsucht nach etwas, was der Kopf nicht deuten kann und in schön geschlängelte Fragezeichen übersetzt.

Ja, wir wollen losgehen, aber wohin?

„ ...er (Bastian) funktionierte wie ein Streichholz: Er brannte für eine Idee... dann war er wieder woanders, beim nächsten Lieblingssport...Lieblingsfach...Es liegen so viele unangezündete Streichhölzer um ihn herum“

Nina Pauer ist selbst ein Teil dieser Generation, welche sich nicht traut, einen Fuß vor den anderen zu setzen – aus Angst, das die andere Richtung im Nachhinein doch für die eigene Persönlichkeit entscheidend ist.
Nach der letzten Seite hat man zwar keine Antworten erhalten, aber ein befriedigtes und beruhigtes Gefühl im Bauch und den Gedanken im Kopf, das endlich mal jemand die missliche Lage, aus zu vielen Möglichkeiten wählen zu können, auf den Punkt gebracht hat.
Danke, Nina!
Zurückblicken
Die Autorin Nina Pauer stellt dem Leser stellvertretend für eine ganze Generation zwei überzeichnete Charaktere vor, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ohne eine gut gemeinte Ratgeberin sein zu wollen, beschreibt sie treffsicher die Lebensentwürfe des Dauerstudenten Bastian und der `Macherin` Anna:
Im Kopf die sauber gestrickten Lebensläufe ihrer Eltern und anderer Leute, die immer schon wussten, wo es in ihrem Leben lang gehen soll. Im Bauch eine wohlig brodelnde, undefinierbare und doch drängelnde Sehnsucht nach etwas, was der Kopf nicht deuten kann und in schön geschlängelte Fragezeichen übersetzt.

Ja, wir wollen losgehen, aber wohin?

„ ...er (Bastian) funktionierte wie ein Streichholz: Er brannte für eine Idee... dann war er wieder woanders, beim nächsten Lieblingssport...Lieblingsfach...Es liegen so viele unangezündete Streichhölzer um ihn herum“

Nina Pauer ist selbst ein Teil dieser Generation, welche sich nicht traut, einen Fuß vor den anderen zu setzen – aus Angst, das die andere Richtung im Nachhinein doch für die eigene Persönlichkeit entscheidend ist.
Nach der letzten Seite hat man zwar keine Antworten erhalten, aber ein befriedigtes und beruhigtes Gefühl im Bauch und den Gedanken im Kopf, das endlich mal jemand die missliche Lage, aus zu vielen Möglichkeiten wählen zu können, auf den Punkt gebracht hat.
Danke, Nina!

Kundenbewertungen

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Das Geschenkbuch für die Generation um die 30
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 06.08.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dieser "Gruppentherapie einer Generation" stellt die Journalistin Nina Pauer zwei Prototypen der Generation um die 30 vor. Den "Loser" und die "Überfliegerin". Erstaunlicherweise hat der erfolglose Langzeitstudent ähnliche heftigste Ängste und körperliche Ausfallerscheinungen, wie die erfolgreiche Festangestellte in ihrem ersten Medienjob! Beide nutzen die Möglichkeit mit ihrer Krankenversicherungskarte... In dieser "Gruppentherapie einer Generation" stellt die Journalistin Nina Pauer zwei Prototypen der Generation um die 30 vor. Den "Loser" und die "Überfliegerin". Erstaunlicherweise hat der erfolglose Langzeitstudent ähnliche heftigste Ängste und körperliche Ausfallerscheinungen, wie die erfolgreiche Festangestellte in ihrem ersten Medienjob! Beide nutzen die Möglichkeit mit ihrer Krankenversicherungskarte fünf Beratungsgespräche mit demselben Psychologen zu führen. Diese Gespräche spiegeln die Befindlichkeiten ihrer Generation perfekt wider. Unterhaltsam und sehr lehrreich!!

Herrliche Soziologie!
von Benjamin Haase aus Bremen, Weserpark am 28.01.2012

Zielsicher und (selbst?) betroffen spürt Nina Pauer die Angstmacher (m)einer Generation in den Bereichen wie Arbeit, Liebe oder Freundschaft auf und führt sie exemplarisch an den zwei nur scheinbar entegegengesetzten Protagonisten Anna und Bastian vor, die entweder abgammeln und nirgends ankommen oder im Perfektionismus verglühen. - Und natürlich sind... Zielsicher und (selbst?) betroffen spürt Nina Pauer die Angstmacher (m)einer Generation in den Bereichen wie Arbeit, Liebe oder Freundschaft auf und führt sie exemplarisch an den zwei nur scheinbar entegegengesetzten Protagonisten Anna und Bastian vor, die entweder abgammeln und nirgends ankommen oder im Perfektionismus verglühen. - Und natürlich sind wir alle ein bißchen Anna und Bastian und das ist mitunter erleichternd, weil man sich im Generationsverein zugehörig fühlen darf, und erhellend auch, wenn man das nicht möchte, aber in jedem Fall durchweg unterhaltsam, lustig und pointiert geschliffen. Herrliche Soziologie!

Wer hat hier Angst?
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 25.10.2011
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nina Pauer trifft mit ihrem Buch den Nagel auf den Kopf. Natürlich sind ihre Figuren überzeichnet, aber Übertreibung veranschaulicht bekanntlich. Anna, die Überfliegerin, und Bastian, der für alles mögliche brennt, aber nie etwas zu Ende bringt, sind Stellvertreter der Generation, die sich jetzt für einen Beruf entscheiden soll. Was... Nina Pauer trifft mit ihrem Buch den Nagel auf den Kopf. Natürlich sind ihre Figuren überzeichnet, aber Übertreibung veranschaulicht bekanntlich. Anna, die Überfliegerin, und Bastian, der für alles mögliche brennt, aber nie etwas zu Ende bringt, sind Stellvertreter der Generation, die sich jetzt für einen Beruf entscheiden soll. Was das mit sich bringt und wie man als Eltern damit umgeht, wird witzig, unterhaltsam und nachdenklich machend erzählt. Sehr empfehlenswert!