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Die Liebhaberinnen

Roman

Elfriede Jelinek

(8)
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Beschreibung

Auch in diesem Roman der österreichischen Autorin fasziniert das buchstäblich unheimliche Talent, Alltagsgeschichten auf den Grund zu gehen. Welche Entfaltungsmöglichkeiten hat eine Arbeiterin? Sie kann einen Mann heiraten, der ihr den gesellschaftlichen Aufstieg garantiert. Doch wie andere Möglichkeiten, so sind auch sozial attraktive Männer rar, und die attraktivsten sind schon vergeben. So setzt zwischen zwei «Liebhaberinnen» ein Konkurrenzkampf auf Leben und Besserleben ein, der mit Wucht ausgetragen wird.

«Beide ‹Liebhaberinnen› sind die Betrogenen. ‹wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein mann. wenn einer ein schicksal bekommt, dann ist es eine frau.› ... Bestechend an dieser Schriftstellerin ist die Genauigkeit und Schärfe, mit der sie in eine Welt falscher Glücksvorstellungen eindringt.» (Frankfurter Rundschau)

Beide "Liebhaberinnen" sind die Betrogenen. "Wenn einer ein Schicksal hat, dann ist es ein mann. Wenn einer ein Schicksal bekommt, dann ist es eine frau." ... Bestechend an dieser Schriftstellerin ist die Genauigkeit und Schärfe, mit der sie in eine Welt falscher Glücksvorstellungen eindringt. Frankfurter Rundschau

Elfriede Jelinek, 1946 geboren, hat für ihr literarisches Werk zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Georg-Büchner-Preis und den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2004 wurde ihr der Nobelpreis für Literatur verliehen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 205
Erscheinungsdatum 02.03.1989
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-12467-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/11,3/1,7 cm
Gewicht 174 g
Auflage 29. Auflage

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2020
Bewertet: anderes Format

Durchaus interessanter und vom sprachlichen Klang sehr gut lesbarer Roman Jelineks. Die Stellung der weiblichen Figuren in der Gesellschaft wird zT provokativ überzeichnet trifft dadurch aber durchaus wunde Punkte. Keine Wohlfühl-Literatur und gerade deswegen auch lesenswert.

Die Hasserinnen
von Susanne Haenlein aus Wien am 14.06.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Einblicke in alltägliche weibliche Welten auf nicht alltägliche Weise. Die offenbarten Gefühlswelten der Protagonistinnen verwandeln die vor der Lektüre allenfalls vorhandenen vagen Vermutungen über eine mögliche Interpretation des weiblichen Lebenszwecks in Erkenntnisse. Das Nicht-Verständnis zwischen Licht-Liebe und Schatten-H... Einblicke in alltägliche weibliche Welten auf nicht alltägliche Weise. Die offenbarten Gefühlswelten der Protagonistinnen verwandeln die vor der Lektüre allenfalls vorhandenen vagen Vermutungen über eine mögliche Interpretation des weiblichen Lebenszwecks in Erkenntnisse. Das Nicht-Verständnis zwischen Licht-Liebe und Schatten-Hass wird nachvollziehbar und differenziert gesellschaftliche Unter-Ebenen weiter aus.

Naja
von L.M. aus Zuhause am 31.01.2012

"Die Liebhaberinnen" ist, denke ich, Geschmackssache. Meiner Meinung nach versinkt der Roman in Klischees und Stereotypen, wie vor allem an Erich und Heinz, den unverbesserlichen Machos, deutlich wird. Vor allem die sprachliche Gestaltung macht den Roman recht ungenießbar, es liest sich, als wolle die Autorin sich ihren Frust vo... "Die Liebhaberinnen" ist, denke ich, Geschmackssache. Meiner Meinung nach versinkt der Roman in Klischees und Stereotypen, wie vor allem an Erich und Heinz, den unverbesserlichen Machos, deutlich wird. Vor allem die sprachliche Gestaltung macht den Roman recht ungenießbar, es liest sich, als wolle die Autorin sich ihren Frust von der Seele schreiben, sich richtig auskotzen, wobei man sich beim lesen allerdings leicht angekotzt fühlt.


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