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... aber Steine reden nicht

Roman. Auf der Empfehlungsliste zum Gustav-Heinemann-Friedenspreis

1938 leben sie alle zusammmen in der ›Stiege‹, einer Armeleutestraße in Hagen: Christen, Sozialdemokraten, Nazis und Mitläufer, aber auch der 10-jährige jüdische Junge David, mit seiner Mutter Hanna Rosen. Unter dem Druck der Nazis werden die beiden immer mehr isoliert und schließlich verfolgt. Nur wenige Menschen zeigen vorsichtig Mitgefühl...
Portrait
Carlo Ross, am 7. Februar 1928 in Hagen geboren, begann nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für verschiedene Zeitungen und Jugendzeitschriften zu schreiben, wechselte dann aber in die Sozialarbeit. Einige Jahre später nahm er seine Tätigkeit als Journalist und Redakteur in Berlin wieder auf und gründete einen Kleinverlag. Nach seiner Pensionierung begann er Jugendbücher zu schreiben. Von 1984 bis 1996 lebte er in Regensburg, bevor er wieder in seine Geburtsstadt Hagen zog.In dem Titel ›... aber Steine reden nicht‹ (dtv pocket 78016) schildert Ross vornehmlich aus der Warte des zu Beginn der Geschichte zehnjährigen jüdischen Jungen David Rosen die Jahre 1938 bis 1942. Der Leser wird Zeuge der zunehmenden Diskriminierung und Einschüchterung der Juden, die schließlich in Terror und Pogrome übergeht. Der Autor hat mit diesem Buch die Geschichte seiner Kindheit und Jugend verarbeitet, wobei der Text aus seiner Unaufdringlichkeit starke Überzeugungskraft gewinnt. Im Fortsetzungsband ›Im Vorhof der Hölle. Ein Buch gegen das Vergessen‹ (dtv pocket 78055) erzählt Ross vom weiteren Schicksal des nun 14-jährigen David Rosen. Aus seiner Geburtsstadt Hagen wird David, von seiner Mutter getrennt, mit einem der gefürchteten Judentransporte ins KZ Theresienstadt deportiert. Dort überlebt er bis zum Kriegsende 1945 mithilfe von Mitgefangenen, wodurch in ihm der Glaube an eine Mitmenschlichkeit wach gehalten wird, die er tagtäglich tausendfach mit Füßen getreten erlebt. Carlo Ross schrieb ebenso mehrere historische Romane. Für seine Bücher wurde er mit vielen Preisen ausgezeichnet, u.a. 1994 mit dem Alfred-Müller-Felsenburg-Preis für aufrechte Literatur. Carlo Ross starb am 12. August 2004 in Hagen.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 01.06.1991
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-78016-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,1/12,3/2,1 cm
Gewicht 266 g
Auflage 14. Auflage
Verkaufsrang 77745
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Ein sehr wichtiges Buch mit einer Geschichte aus meiner Stadt
von Monika Schulte aus Hagen am 27.09.2017

Dieses Buch des Holocaust-Überlebenden, der im Jahr 2004 verstorben ist, ist seine Geschichte. Carlo Ross hat in diesem Buch seine eigene Kindheit verarbeitet. Seine Kindheit in meiner Heimatstadt Hagen.  Der zehnjährige David Rosen zieht mit seiner Mutter Hanna in ein Armenviertel in Hagen. Es ist die "Stiege" im Stadtteil A... Dieses Buch des Holocaust-Überlebenden, der im Jahr 2004 verstorben ist, ist seine Geschichte. Carlo Ross hat in diesem Buch seine eigene Kindheit verarbeitet. Seine Kindheit in meiner Heimatstadt Hagen.  Der zehnjährige David Rosen zieht mit seiner Mutter Hanna in ein Armenviertel in Hagen. Es ist die "Stiege" im Stadtteil Altenhagen. Bisher haben hier alle Menschen friedlich miteinander gelebt. Juden, Christen, Sozialdemokraten, Sozialisten, doch dann ergreifen die Nazis die Macht. Der Krieg bricht aus. Arbeitslosigkeit, Geldknappheit, Hunger und vor allen Dingen Angst stehen von nun an auf der Tagesordnung.  Die Nazis marschieren grölend durch die Straßen. Begegnet ihnen ein Jude, wird dieser verprügelt, niedergeschlagen. Manch einer überlebt diese Attacken nicht. Einige wenige versuchen noch, die Stadt, das Land zu verlassen, doch nur einigen gelingt es. Die Häuser brennen, Feuer, das von den Nazis gelegt wurde. Dann fallen die ersten Bomben der Alliierten. Hagen wird in Schutt und Asche gelegt. Hanna und David erleben jedoch nicht nur Bedrohung und Verfolgung. Es gibt auch noch Menschen im Viertel, die ihnen wohlgesonnen sind. Heimlich werden ab und zu Lebensmittel vor die Tür gelegt, ein Stück Brot, ein bisschen Butter. Und doch kommt eines Tages die Stunde, in der die beiden abgeholt werden... "... aber Steine reden nicht" - eine tragische Geschichte, die unheimlich zu Herzen geht und das noch mehr, da es eine Geschichte ist, die sich in meiner Stadt zugetragen ist. Die Reichskristallnacht, die Synagoge in der Potthofstraße. Hagener Schulen veranstalten alljährlich am 9. November einen Sternenlauf hin zur Synagoge. Der Marktplatz, Altenhagen selbst, die Josefs-Kirche, die Schule in Altenhagen... Alles Gebäude, alles Orte, die man als Hagener kennt, die einem zumindest ein Begriff sind.  Diese Geschichte stimmt nachdenklich, macht traurig und doch ist es ein Buch, das man unbedingt lesen sollte. Es ist ein Jugendbuch, sehr eindringlich geschrieben und auch für Erwachsene bestens geeignet. Meine Kollegin Christina Schröder hat mir dieses Buch schon vor einiger Zeit ans Herz gelegt, doch erst jetzt bin ich dazu gekommen, es zu lesen. Es ist ein sehr wichtiges Buch, nicht nur für Menschen in meiner Stadt. Unbedingt lesenswert!

SUPER
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 15.06.2005

....aber steine reden nicht.Ist ein sehr schönes buch müsst ihr lesen da dies in hagen gespielt hat unt zur stiege und und und ja calo ross ja der war ma bei uns in der schule war ganz toll überhaupt seine bücher zb. im vorhof der hölle