Fleischeslust

Erzählungen

(2)

Geschichten vom amerikanischen Alptraum.
In der Titelstory lernt der in Sachen Fleisch unbedarfte Held eine Veganerin kennen, befreit ihr zuliebe tollkühn Tausende von Truthähnen und muß am Ende zu der Erkenntnis gelangen, daß manchmal nichts über einen saftigen Hamburger geht. Mike Bender, erfolgreicher Immobilienmakler, erfüllt sich seinen Kindheitstraum vom Jagen wilder Tiere auf »Puffs Afrika-Großwildranch«. Als er jedoch Auge in Auge mit dem alten Zirkuslöwen jämmerlich danebenschießt, wird er von schweren Komplexen heimgesucht. Baumeister Willis wird mit zwei elementaren Gewalten konfrontiert: der eruptiven Wut seiner Gefährtin Muriel angesichts des falschen Frühstücksbrotes sowie dem Hurrican Leroy, der ihn auf dem Weg zur Post überrascht ... Die Decke der Zivilisation ist dünn über den Abgründen dieser Geschichten - Geschichten über Exzesse, Mordlust, Sehnsucht und Gier.

Portrait

T. Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, New York, unterrichtet an der University of Southern California in Los Angeles. Für seinen Roman ›World's End‹ erhielt er 1987 den PEN/Faulkner-Preis. Als Enfant terrible der amerikanischen Gegenwartskultur wurde T. C. Boyle zum Pop- und Literaturstar seiner Generation.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 01.09.2001
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-12910-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,1/1,9 cm
Gewicht 251 g
Originaltitel Without a Hero
Auflage 7. Auflage
Übersetzer Werner Richter
Buch (Taschenbuch)
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viele gute - eine geniale Geschichte
von David aus der Karibik am 07.03.2008

Wir sind am "Ende der Nahrungskette", mittendrin in einer Katastrophe - dies sagt T.C.Boyle und dies lässt er in der gleichnamigen Geschichte einen Wissenschaftler den hohen Herren erklären. Die hohen herren verstehen nicht, suchen einen Ausweg, suchen diesen Ausweg zum wiederholten Male, ein ums andere Mal hat's schon nicht... Wir sind am "Ende der Nahrungskette", mittendrin in einer Katastrophe - dies sagt T.C.Boyle und dies lässt er in der gleichnamigen Geschichte einen Wissenschaftler den hohen Herren erklären. Die hohen herren verstehen nicht, suchen einen Ausweg, suchen diesen Ausweg zum wiederholten Male, ein ums andere Mal hat's schon nicht geklappt. "Zur Zeit erleben die Geckos gerade ein Comeback. Also, meine Herren, was ich sagen will: es könnte schlimmer sein, und zu jeder Wolke gehört ein Silberstreif am Horizont, meinen Sie nicht auch?" Vielleicht ist Herrn Boyle mit dieser kurzen Geschichte DIE Geschichte zum Klimawahnsinn gelungen. Das Lachen bleibt jedenfalls irgendwo stecken. Man verzeihe, dass man sich auf diese eine Story konzentriert hat, das gesamte Buch ist lesenswert, wenn auch - meiner bescheidenen Meinung nach - keine Geschichte an erwähnte heranreicht.

Skurril - böse - menschlich
von Mandurah aus Wunstorf am 22.01.2007

T.C. Boyle hat es in diesen 15 Kurzgeschichten einmal mehr geschafft, dem Leser den normalen alltäglichen Wahnsinn zu zeigen. Da gibt es den erfolgreichen Makler und Möchtegern-Großwildjäger, der auf einer künstlich angelegten Ranch mitten in den USA beim Abschuß eines altersschwachen Elefanten nicht nur sein Gesicht sondern auch sein... T.C. Boyle hat es in diesen 15 Kurzgeschichten einmal mehr geschafft, dem Leser den normalen alltäglichen Wahnsinn zu zeigen. Da gibt es den erfolgreichen Makler und Möchtegern-Großwildjäger, der auf einer künstlich angelegten Ranch mitten in den USA beim Abschuß eines altersschwachen Elefanten nicht nur sein Gesicht sondern auch sein Leben verliert… kopulierende Kröten, die ein Paar zur Nachahmung animieren…ein anders Paar, das seiner Sammelwut Herr zu werden versucht und dem zum Schluß bei der radikalen Aufräumaktion mal gerade das Hemd am Leibe bleibt… eine beinahe selbstzerstörerische und vor allem für den Geldbeutel verheerende Liaison mit einer allzu lebensfrohen Russin… zwei verfeindete Mafiosi, deren Krankheiten am Ende über ihren Willen einander zu töten siegen… einen Alten, der zwischen die Gewalten der Natur und seiner Frau gerät… einen Vater, dem bei einem Tag zur Drogenprävention in der Schule seiner Tochter nicht nur altes Schulwissen durch den Kopf geistert… einen vom Leben gelangweilten Werbetexter, der zum militanten Tierschützer wird… die Frage, was anderen und einem selbst im Angesichts des Todes durch den Kopf geht… eine absolut desolate Footballmannschaft mit unbedingtem Siegeswillen bis hin zur vermeintlich heroischen Selbstopferung… Katzen, die aufgrund einer unglücklichen Kettenreaktion an Fallschirmen vom Himmel fallen… den senilen Enkel eines großen Abenteurers und dessen unrühmliches Ende… durchgeknallte Beat-Typen … Fremdenfeindlichkeit sowie sexuelle Belästigung in luftiger Höhe – oder ist es doch Liebe? Sicherlich sind die Geschichten nicht jedermanns Sache, sie sind zum Teil sehr skurril, doch wie Boyle in zynischer Manier eine Figur nach der anderen am Leben scheitern läßt oder "nur" bloßstellt ist wirklich genial. Mal hat man Mitleid und möchte einschreiten, mal möchte man selbst noch einen draufsetzen.