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Der Eremit

Roman, Band 76 der Gesammelten Werke

Karl Mays Gesammelte Werke Band 76

Karl May

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Beschreibung

Der Zyklus um den "Verlorenen Sohn" findet mit diesem Roman sein Ende, und das Geheimnis eines alten Eremiten wird zur großen Überraschung für alle. Zuvor ist jedoch ein letzter Kampf um das Helfensteinsche Erbe zu bestehen, wobei sich ein armer Paukenspieler als Held erweist. Der Band enthält folgende Erzählungen: 1.) Der Eremit; 2.) Gefangene der Not; Anhang:

1.) Dr. Euchar Albrecht Schmid, Die Münchmeyer-Romane;
2.) Otto Eicke, Der verlorene Sohn. -- Die vorliegende Erzählung spielt in den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts.
Bearbeitung aus dem Kolportageroman "Der verlorene Sohn". Weitere Titel: Band 64 Das Buschgespenst, Band 65 Der Fremde aus Indien, Band 74 Der verlorene Sohn, Band 75 Sklaven der Schande.
Der Titel ist auch als ebook erhältlich.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Lothar Schmid
Seitenzahl 416
Altersempfehlung 10 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 01.01.1994
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7802-0076-1
Verlag Karl-May
Maße (L/B/H) 17,5/11,3/3 cm
Gewicht 354 g
Verkaufsrang 62760

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  • 1. Der alte Hagestolz
    Wenn man von der Residenz mit der Eisenbahn bis Wildau fuhr und von da mit der Postkutsche weiterreiste, die ihre Route über Reitzenhain nahm, den Sitz der Freiherren von Hagenau, so gelangte man nach Grünbach. Von diesem Dorf aus waren es auf einer breiten Chaussee, an der eine prächtige uralte Linde stand, nur wenige Minuten zum nahegelegenen Rittergut gleichen Namens, das der Freiherr von Falkenstein mit seiner Tochter Theodolinde bewohnte. Schlug man einen Bogen um das Anwesen zu dessen Rückseite, an die sich der Garten anschloss, dann fiel der Blick auf ein altes Turmähnliches Gebäude in beträchtlicher Entfernung jenseits des freien Feldes.
    Ein schmaler Fußpfad führte vom Herrensitz an diesem einsamen, halbverfallenen Bauwerk vorbei. Es hatte fast mannshohe, aber nur knapp eine Elle breite Fenster und war von einer brüchigen Mauer umgeben, in der sich ein fest verschlossenes Tor befand.
    Seit einiger Zeit wohnte hier ein alter Hagestolz, der sich Winter nannte. Er mochte an die siebzig Jahre zählen und hatte ein hässliches, wenig Vertrauen erweckendes Gesicht. Niemand wusste, woher er stammte und was er den ganzen Tag über so trieb. Aber es ging das Gerücht, dass er enorm reich sei. Er hauste ganz allein in dem ruinenartigen Turm. Trotzdem wagte niemand, ihn etwa seines Geldes wegen zu überfallen, denn er besaß einen Hund, eine Dogge von riesiger Größe, die jeden Eindringling zerrissen hätte. Dieses Tier lief meist draußen auf dem Hof frei herum. Da Winter also völlig zurückgezogen lebte und mit keiner Menschenseele verkehrte, wurde er allgemein nur ,der Eremit' genannt.