Meine Filiale

Der Hauptmann und sein Frauenbataillon

Roman

Mario Vargas Llosa

(1)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,00
9,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Ein heikler Geheimauftrag reißt den untadeligen Hauptmann Pantaleon aus der militärischen Routine und seinem brav bürgerlichen Familienleben. Unter dem Einfluß des schwülheißen Dschungels versetzen die Soldaten der Kasernen im hinteren Amazonas-Gebiet die Bevölkerung mit ihren sexuellen Eskapaden in Panik und schaden so dem Ruf der glorreichen peruanischen Armee. Also wird der untadelige Kommißkopf Pantaleon mit der Planung und Durchführung einer Entlastungsoffensive betraut. Die Vehemenz des erotischen Tropenkollers soll sich auf soldatisch geordnete Weise entladen. Pantaleon soll deshalb einen »weiblichen Dienst« einrichten, eine maison public auf Reisen. Pflichtgefühl und Liebe zur Armee nötigen den uniformierten Mustergatten, sich zum gewissenhaften Experten auf dem Felde der Ausschweifungen zu entwickeln.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 283
Erscheinungsdatum 24.12.1983
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-37459-7
Verlag Suhrkamp
Maße (L/B/H) 17,8/10,9/1,7 cm
Gewicht 178 g
Originaltitel Pantaleón y las visitadores
Auflage 12
Übersetzer Heidrun Adler
Verkaufsrang 199977

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

Satire über den Machismo
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 09.05.2020

Der Hauptmann und sein Frauenbatallion (OT: Pantaleón y las visitadoras) aus dem Jahr 1973 ist eine satirischer Roman. Der pflichtbewusste Offizier Pantaleón Pantoja bekommt die diskrete Aufgabe, in Iquitos in der peruanischen Regenwaldregion (der sogenannten „Selva“) mit einem als Truppenbetreuung getarntem Bordell, die Virili... Der Hauptmann und sein Frauenbatallion (OT: Pantaleón y las visitadoras) aus dem Jahr 1973 ist eine satirischer Roman. Der pflichtbewusste Offizier Pantaleón Pantoja bekommt die diskrete Aufgabe, in Iquitos in der peruanischen Regenwaldregion (der sogenannten „Selva“) mit einem als Truppenbetreuung getarntem Bordell, die Virilität der Soldaten vor Ort zu befriedigen. Der Geschlechtstrieb der Rekruten ist jedoch enorm, sodass das Unternehmen wächst und wächst. Vargas-Llosa-typisch verlangt die Erzählung dem Leser viel Konzentration ab: wechselnde Erzählperspektiven (Dialogform vs. Briefwechsel), unterschiedlichen Zeitebenen, Vor- und Rückblenden wechseln sich ab. Der Autor schildert den vergeblichen Versuch des Protagonisten, trotz seiner Mission Würde und Moral zu bewahren mit Ironie.


  • Artikelbild-0