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Der Ring des Falken

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Bernardou, Sohn eines Falkners und einer Araberin, wächst auf der Burg des Grafen von Les Baux auf und erlebt seine erste zarte, innige Liebe mit dessen Tochter Serena. Nachdem seine geliebte Mutter von einer aufgepeitschten Meute in den Tod getrieben wurde, erfährt Bernardou, dass sie ihn als uneheliches Kind mit in die Ehe gebracht hat. Der Falkner schenkt ihm als Vermächtnis seines unbekannten leiblichen Vaters einen Ring mit geheimnisvoller Inschrift. Bernardou schwört, sich an den Hasspredigern des Vatikans zu rächen und seinen Vater zu finden. Zunächst lässt sich Bernardou als Ritter ausbilden und begibt sich dann in die Lehre des alten, weisen Troubadours und Dichters Guiot de Provins. Während Serena einem standesgemäßen Gefolgsmann des Königs von Sizilien versprochen wird, vermag Guiots Tochter Madeleine Bernardous Leidenschaft zu wecken. Gezeichnet von den Wirren des Kreuzzugs gegen die Katharer, verschlägt es das Paar an den Hof des sizilianischen Königs, des späteren Stauferkaisers Friedrich II. Eine verblüffende Entdeckung lässt Bernardou hoffen, seiner Herkunft einen Schritt näher gekommen zu sein. Auf seiner Suche nach der Wahrheit begegnet der Ritter-Troubadour jedoch auch der jungen Witwe Serena wieder, seiner ersten Liebe …
Eine brillant erzählte mittelalterliche Odyssee an wichtige Schauplätze der Stauferzeit.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.09.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783644306615
Verlag Rowohlt E-Book
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Wundervoll erzählt und spannend bis zur letzten Seite. Unbedingt lesen!
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 04.10.2011
Bewertet: gebundene Ausgabe

Frederik Berger ist mit seinem neuesten Roman wieder ein fesselndes Meisterwerk gelungen, das seinen Lesern eine Fülle an Details über eine besonders interessante Epoche der Geschichte (ca. 1195 bis 1216) bietet. Wir verfolgen die ersten 25 Jahre der Lebensgeschichte von Bernardou, die mit dem Aufsammeln von Pferdeäpfeln auf der... Frederik Berger ist mit seinem neuesten Roman wieder ein fesselndes Meisterwerk gelungen, das seinen Lesern eine Fülle an Details über eine besonders interessante Epoche der Geschichte (ca. 1195 bis 1216) bietet. Wir verfolgen die ersten 25 Jahre der Lebensgeschichte von Bernardou, die mit dem Aufsammeln von Pferdeäpfeln auf der Burg von Les Baux in Südfrankreich beginnt. Der begabte, lernbegierige Junge will zunächst Falkner werden, doch das Geheimnis seiner Herkunft führt ihn nach dem gewaltsamen Tod seiner Mutter an viele Brennpunkte der damaligen großen Geschichte, bis sich in Nürnberg sein Schicksal in einem packenden Finale erfüllt. Mehr will ich von der spannenden Handlung nicht verraten. Doch es geht Berger in seiner Geschichte nicht nur um die historischen Ereignisse und Fakten, die mit großer Präzision und viel Liebe zum Detail geschildert werden. Eigentlich geht es um Bernardous unverbrüchliche Liebe zu zwei sehr verschiedenen Frauen, die beide für ihn in den 20 Jahren der Handlung immer wieder unerreichbar sind, und um die Frage, ob man zwei Frauen gleichzeitig gleich stark lieben kann. Es geht um einen Jungen von niedrigem Stand, der sich in einer starr der Geburt verhafteten Gesellschaft immer wieder verändert und zu hohen Würden aufsteigt. Und es geht um das Geheimnis seiner Herkunft, das ich aber hier nicht lüften will. Berger versteht es in seinen historischen Romanen (siehe auch „Die Schwestern der Venus“) wie kein Zweiter, diese Zutaten (und noch viel mehr) zu einem wundervollen Ganzen zu verweben. Ich habe mich keine Minute gelangweilt und das Buch in kürzester Zeit bis spät nachts zu Ende gelesen. Der Autor hat sogar den bemerkenswerten Mut, Tabus des historischen Romans (wie homosexuelles Verhalten einiger Figuren) an- und auszusprechen, ohne dass es peinlich wird. Großartig! Ein Kritikpunkt: der Titel. Ich habe mich bei der Lektüre die ganze Zeit über gefragt, warum das Buch „Der Ring des Falken“ heißt, trägt Bernardou doch ein Amulett mit den Buchstaben FHR. Erst auf den allerletzten Seiten erscheint dann noch der titelgebende Ring. Vielleicht sollte der Verlag beim nächsten Roman Frederik Bergers mehr Sorgfalt auf die Titelauswahl verwenden. Fazit: Ein Muss für alle Leserinnen und Leser anspruchsvoller historischer Romane, die mit der in den letzten Jahren überhandnehmenden Seichtheit vieler Geschichten dieses Genres nichts mehr anfangen können!