Der Wahnsinn der Normalität

Realismus als Krankheit. Eine Theorie der menschlichen Destruktivität

Arno Gruen

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Beschreibung

Arnod Gruen legt die Wurzeln der Destruktivität frei, die sich viel öfter, als uns klar ist, hinter vermeintlicher Menschenfreundlichkeit oder »vernünftigem« Handeln verbergen. Er überzeugt durch die Vielzahl der Beispiele und schafft die Beweislage, dass dort, wo Innen- und Außenwelt auseinanderfallen, Verantwortung und Menschlichkeit ausbleiben

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.01.1992
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-35002-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,4/12,6/1,7 cm
Gewicht 193 g
Auflage 20. Auflage
Verkaufsrang 41690

Kundenbewertungen

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Bemüht
von einer Kundin/einem Kunden am 08.02.2021

Was ist Wahnsinn, was Normalität, was Realismus und in welcher Wechselwirkung stehen sie? Ich war gespannt, welche Antwort der Autor, ein bekannter „Psychoanalytiker und Professor mit psychotherapeutischer Privatpraxis“, in seiner „Theorie (in älteren Ausgaben sogar mit dem Zusatz „grundlegende“) zur menschlichen Destruktivität“... Was ist Wahnsinn, was Normalität, was Realismus und in welcher Wechselwirkung stehen sie? Ich war gespannt, welche Antwort der Autor, ein bekannter „Psychoanalytiker und Professor mit psychotherapeutischer Privatpraxis“, in seiner „Theorie (in älteren Ausgaben sogar mit dem Zusatz „grundlegende“) zur menschlichen Destruktivität“ gefunden hat. Nun, aus meiner Sicht ist sie nicht besonders befriedigend ausgefallen. Wortreich ja, aber keine verständlich aufgebaute Theorie oder Orientierungshilfe, die der Komplexität des Themas gerecht wird. Willkürlich herangezogene Beispiele aus Zeitgeschichte, Literatur und Fachbeiträgen, die seine psychoanalytisch grundierten Ausführungen illustrieren sollen, sind plakativ und spekulativ, manchmal sogar skurril. Überzeugende Fälle aus seiner Praxis, geschweige denn Erkenntnisse aus seiner eigenen Lebensgeschichte fehlen. Der Einfluss von „sozialen“ und anderen „Determinanten“ auf die Gefühllosigkeit und Zerstörungswut wird zwar zugegeben, bleibt aber unterbelichtet. Er schreibt im Plural Majestatis, so als ob alle Leser die gleichen Erfahrungen und Sichtweisen hätten. Dies ist insoweit bemerkenswert, als er besonders die frühkindliche, selbst verschuldete (!) Unterwerfung unter die egoistische Erwartungshaltung der Eltern, insbesondere der Mutter, als Ursache für Selbsthass und die darin begründete Unmenschlichkeit sieht. Man kann dem Autor nicht vorwerfen, dass er sich für die falsche Sache einsetzt. Eine umfassende, schlüssige und lesbare Analyse ist ihm meiner Ansicht nach nicht gelungen. Als Plädoyer für Verantwortung und Menschlichkeit ist das Buch aber sehr wohl brauchbar.

Dieses Buch hat mir die Augen geöffnet
von einer Kundin/einem Kunden aus Mayen am 27.03.2020

Dieses Buch sollte an allen Schulen im Lehrplan aufgeführt werden. Ich war schockiert und gleichzeitig erstaunt. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich die Welt mit anderen Augen. Kennt die Politik dieses Werk überhaupt..? Ich glaube nicht und wenn doch wird es mit Freude ignoriert. Jeder der das Gefühl hat, er ve... Dieses Buch sollte an allen Schulen im Lehrplan aufgeführt werden. Ich war schockiert und gleichzeitig erstaunt. Seitdem ich dieses Buch gelesen habe, sehe ich die Welt mit anderen Augen. Kennt die Politik dieses Werk überhaupt..? Ich glaube nicht und wenn doch wird es mit Freude ignoriert. Jeder der das Gefühl hat, er versteht die Welt nicht mehr, sollte dieses Buch lesen.


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