Lyrik nach Auschwitz?

Adorno und die Dichter

Reclams Universal-Bibliothek Band 9363

Petra Kiedaisch

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Beschreibung

"Verdienst eines (...) im Reclam-Verlag erschienenen Bändchens ist es jedenfalls, die gesamte Diskussion seit Adornos Verdikt nun ausführlich, bis in die jüngste Zeit hinein, zu dokumentieren. Sie bietet allemal genügend Material, die schwierige Diskussion weiterzuführen."
-- Badische Neueste Nachrichten

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Petra Kiedaisch
Seitenzahl 160
Erscheinungsdatum 01.01.1995
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-009363-4
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/1,3 cm
Gewicht 85 g

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  • Theodor W. Adornos Thesen:
    Kulturkritik und Gesellschaft
    Jene zwanziger Jahre
    Engagement
    Meditationen zur Metaphysik
    Die Kunst und die Künste
    Ist die Kunst heiter?
    Möglichkeit von Kunst heute

    Literaturtheoretische Reflexionen:
    Enzensberger: Die Steine der Freiheit - Andersch: Rede auf einem Empfang bei Arnoldo Mondadori am 9. November 1959 - Celan: Der Meridian - Rühmkorf: Einige Aussichten für Lyrik - Domin: Wozu Lyrik heute? Lyrik und Gesellschaft - Böll: Frankfurter Vorlesungen - Meister: Auschwitz zum Beispiel - Weiss: Laokoon oder Über die Grenzen der Sprache - Hildesheimer: Die Wirklichkeit des Absurden - Härtling: Gegen rhetorische Ohnmacht - Eich: Das Wort "Maulwürfe" ist ein Wort aus der Familiensprache - Kunert: Das Bewußtsein des Gedichts - Kaschnitz: Rettung durch die Phantasie - Jandl: Rede zur Verleihung des Georg-Trakl-Preises am 10. Dezember 1974 - Schnurre: Dreizehn Thesen gegen die Behauptung, daß es barbarisch sei, nach Auschwitz eine Gedicht zu schreiben - Anders: Ketzereien - Bichsel: Der Leser. Das Erzählen - Tabor: Staats-Theater oder das satte Lächeln vom Tiger - Heym: Schreiben nach Auschwitz - Grass: Schreiben nach Auschwitz
    Literarische Reaktionen:
    Sahl: Memo - Gernhardt: Frage - Exner: Nach Auschwitz - Rühmkorf: Vom Einzelnen ins Tausendste - Drawert: Man kann nichts dagegen machen