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1812

Napoleons Feldzug in Russland

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Napoleons Feldzug in Russland war das vielleicht größte militärische Desaster aller Zeiten und eine menschliche Tragödie von beispiellosen Ausmaßen - das erste historische Beispiel eines totalen Krieges. 1812 ist das meisterhafte Epos über die Hybris eines Eroberers, den Wahnsinn des Krieges und einen der dramatischsten Wendepunkte der Weltgeschichte. Adam Zamoyski hat eine Vielzahl von Augenzeugenberichten in französischer, russischer, deutscher, polnischer und italienischer Sprache, oft erstmals, ausgewertet und eine unerhört lebendige, prägnant urteilende und brillant geschriebene histoire totale, ein "Krieg und Frieden" der Militärgeschichte, geschrieben. Das Ergebnis ist ein unvergessliches Buch, das Geschichte so hautnah erzählt, wie es nur wenigen Autoren gelingt. "Mitreißend... Ein brillantes Stück narrativer Historie, voll schillernd komponierter Einzelbeschreibungen, ein rundum faszinierender Bericht über eines der wahrscheinlich größten militärischen Desaster aller Zeiten ... Zamoyskis Darstellung des Feldzugs von 1812 ist ein Musterbeispiel an Eleganz und Klarheit." T.J. Binyan "Ein absolut bewundernswertes Buch." Antony Beevor
Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 30.04.12
Das Buch ist bereits 2004 in England erschienen und zum 200-jährigen Jahrestag erscheint es endlich auch bei uns. 1812 ist eine meisterlich erzählte Geschichte. Hier werden historische Fakten zu einer lebendigen Geschichte, eine triste Dokumentation sucht man hier vergebens. Adam Zamoyski schreibt, dass von Napoleons Russland-Feldzug „jeder schon mal etwas gehört hat, aber nur wenige genaue Kenntnisse besitzen“. Dieses Buch schafft zu 100 Prozent Abhilfe. 1812 werden Sie nicht mehr aus der Hand legen können. Man erfährt von den Umwälzungen in Europa vor dem Jahr 1812; wie viele in Europa das französische Denken und die Lebensweise gut fanden, aber nicht Napoleons Mittel, diese überall in Europa zu installieren; wie sehr Napoleon und Zar Alexander auf ihren Seiten beharrten und so auf einen Krieg zusteuerten; wie unbequem die Armeen ausgestattet waren; wie schwer es war, einen Krieg zu organisieren, Nahrung für Mensch und Pferde durch ganz Europa zu schaffen; dass die Schlacht um Russland schon verloren war, bevor man überhaupt in Moskau ankam – man hatte bereits über ein Drittel aller Soldaten verloren und Zehntausende Pferde waren verendet; dass das Sterben der französischen Armee nicht durch russische Siege zu Stande kam, sondern durch die Widrigkeiten des Marsches und der Natur; der verlustreiche Kampf um Moskau; und danach, das langsame Ende der Grande Armée. Das Buch zeigt, dass es nichts Grausameres gibt, als wenn Menschen Krieg führen. 1812 ist im Stile eines Ken-Follett-Epos geschrieben. Eine Geschichte, erzählt wie ein großer historischer Roman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 720
Erscheinungsdatum 07.12.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-63170-2
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,4/15,5/4,3 cm
Gewicht 990 g
Originaltitel 1812. Napoleon's Fatal March on Moscow
Abbildungen mit 60 Abbildungen und 24 Karten
Auflage 10
Übersetzer Ruth Keen, Erhard Stölting
Verkaufsrang 82.636
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Geschichte hautnah!“

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Dieser gut 600 Seiten umfassende Text über Napoleons Russlandfeldzug ist grandios. Adam Zamoyski lässt den Leser an einem der bedeutendsten Ereignisse der Weltgeschichte mit Haut und Haar teilhaben. Obwohl sehr detailverliebt, ist dieses Buch nie langweilig. Ganz im Gegenteil, man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als Leser schlüpft man sowohl in die Rolle Napoleons als auch Zar Alexanders und weiß nun um deren Motivation. Aber genauso leidet man mit dem gemeinen Soldaten auf dem Schlachtfeld. '1812' ist lebendige Geschichte und absolut lesenswert! Dieser gut 600 Seiten umfassende Text über Napoleons Russlandfeldzug ist grandios. Adam Zamoyski lässt den Leser an einem der bedeutendsten Ereignisse der Weltgeschichte mit Haut und Haar teilhaben. Obwohl sehr detailverliebt, ist dieses Buch nie langweilig. Ganz im Gegenteil, man kommt aus dem Staunen nicht heraus. Als Leser schlüpft man sowohl in die Rolle Napoleons als auch Zar Alexanders und weiß nun um deren Motivation. Aber genauso leidet man mit dem gemeinen Soldaten auf dem Schlachtfeld. '1812' ist lebendige Geschichte und absolut lesenswert!

„Glänzende Unterhaltung“

Bernhard Wojdyla, Thalia-Buchhandlung Rheine

Zamoyski zeichnet den dramatischen Verlauf des letzten großen Feldzugs der Grande Armee erstmalig aus den privaten Aufzeichnungen von Offizieren und Mannschaften eindrucksvoll nach.
Für Einsteiger in diese Materie gleichermaßen interessant wie für Kenner zeitgenössischer Schriften beispielsweise Metternichs und Talleyrands.
Zamoyski zeichnet den dramatischen Verlauf des letzten großen Feldzugs der Grande Armee erstmalig aus den privaten Aufzeichnungen von Offizieren und Mannschaften eindrucksvoll nach.
Für Einsteiger in diese Materie gleichermaßen interessant wie für Kenner zeitgenössischer Schriften beispielsweise Metternichs und Talleyrands.

„Ich lese es gerade zum zweiten Mal ....“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ich lese dieses Buch zum zweiten Mal und bin immer noch fasziniert. Ich habe mich erst gar nicht heran getraut - und wurde überrascht: Natürlich kennen wir die Eckdaten des Rußlandfeldzugs der "glorreichen Armee". Aber durch die Berichte der Zeitzeugen mildert sich die strenge Form des Inhalts in eine Dokumentation, die Ihresgleichen erst mal suchen muß. Wir begegnen Napoleon, Zar Alexander - aber auch den "kleinen Leuten", für die dieser totale Krieg die Katastrophe ihres Lebens wurde. Menschlichkeit trifft auf Unmenschlichkeit - so ist mir das russische Kindermädchen immer noch im Kopf geblieben, das die Kinder ihrer schon gefallenen französischen Herrschaft versucht zu retten. Auf die Nachfrage eines russischen Offiziers antwortet sie :" weil die französischen Herrschaften mich gut behandelt haben." Und sie stirbt mit den Kindern...
1812 - läßt mich nicht mehr los und Sie sollten es auch für sich entdecken!
Ich lese dieses Buch zum zweiten Mal und bin immer noch fasziniert. Ich habe mich erst gar nicht heran getraut - und wurde überrascht: Natürlich kennen wir die Eckdaten des Rußlandfeldzugs der "glorreichen Armee". Aber durch die Berichte der Zeitzeugen mildert sich die strenge Form des Inhalts in eine Dokumentation, die Ihresgleichen erst mal suchen muß. Wir begegnen Napoleon, Zar Alexander - aber auch den "kleinen Leuten", für die dieser totale Krieg die Katastrophe ihres Lebens wurde. Menschlichkeit trifft auf Unmenschlichkeit - so ist mir das russische Kindermädchen immer noch im Kopf geblieben, das die Kinder ihrer schon gefallenen französischen Herrschaft versucht zu retten. Auf die Nachfrage eines russischen Offiziers antwortet sie :" weil die französischen Herrschaften mich gut behandelt haben." Und sie stirbt mit den Kindern...
1812 - läßt mich nicht mehr los und Sie sollten es auch für sich entdecken!

„Geschichte excellent erzählt“

Johannes Bauer, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Zamoyskis Buch ist vor allem deshalb eine faszinierende Lektüre, weil der Autor ausschließlich authentische Quellen von Zeitzeugen zu Wort kommen läßt, die das Buch so lebendig und spannend machen, als spiele sich das Ereignis unmittelbar vor den Augen des Lesers ab. Absolut empfehlenswert. Zamoyskis Buch ist vor allem deshalb eine faszinierende Lektüre, weil der Autor ausschließlich authentische Quellen von Zeitzeugen zu Wort kommen läßt, die das Buch so lebendig und spannend machen, als spiele sich das Ereignis unmittelbar vor den Augen des Lesers ab. Absolut empfehlenswert.

Kundenbewertungen

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Der Anfang vom Ende Napoleons
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 24.06.2014

Napoleons Feldzug gegen Russland 1812 ist eine der grössten Katastrophen der Militärgeschichte. Vorgeschichte und Verlauf dieser Kampagne werden sowohl aus französischer als auch russischer Perspektive erzählt und mit einer Vielzahl zeitgenössischer Quellen ergänzt. Dabei entsteht ein faszinierendes Bild, welches die entsetzlichen Zustände und Unmenschlichkeiten dieses Kriegszuges vor Augen führt. ... Napoleons Feldzug gegen Russland 1812 ist eine der grössten Katastrophen der Militärgeschichte. Vorgeschichte und Verlauf dieser Kampagne werden sowohl aus französischer als auch russischer Perspektive erzählt und mit einer Vielzahl zeitgenössischer Quellen ergänzt. Dabei entsteht ein faszinierendes Bild, welches die entsetzlichen Zustände und Unmenschlichkeiten dieses Kriegszuges vor Augen führt. Grossartige Geschichtsschreibung!

Lesen !
von Tom Kratzsch am 12.09.2012

Zamoyski schildert den Feldzug Napoleons nach Russland. Der Leser wird größtenteils mir Frontberichten an die Thematik herangeführt. Absolut lesenswert, spannend, toll !!!

Was für ein Buch!
von Jan-Henrik Haß aus Hamburg am 06.05.2012

Dieses Buch läßt einen nicht mehr los - ich ertappe mich, wie ich mittags Freunden von den unfassbaren Schilderungen erzähle. Und ja, es ist ein Geschichtsbuch, ein Sachbuch, zumal mit 720 Seiten ein schöner Ziegelstein. Wo kommt dieser Adam Zamoyski auf einmal her? Das Buch ist wirklich brillant.... Dieses Buch läßt einen nicht mehr los - ich ertappe mich, wie ich mittags Freunden von den unfassbaren Schilderungen erzähle. Und ja, es ist ein Geschichtsbuch, ein Sachbuch, zumal mit 720 Seiten ein schöner Ziegelstein. Wo kommt dieser Adam Zamoyski auf einmal her? Das Buch ist wirklich brillant. 100 Seiten (!) Anhang zeigen die Quellenvielfalt mit den unzähligen Tagebuchaufzeichnungen, die großartig in den Text eingeflochten werden. Immer wenn ich als Leser denke, nein, das ist unmöglich, so etwas kann es nicht gegeben haben, taucht ein kleiner Stern im Text auf mit dem jeweiligen Verweis. Diese Detailversessenheit wird nie langweilig, im Gegenteil, es treibt einen auf diesem grausamen Feldzug immer tiefer hinein. Später kann ich nicht nur von Entbehrungen bis ins Detail berichten, ich kenne auch die verschiedenen Regimenter (und das was von ihnen übrigbleibt), weiß um den Charakter der Generäle und kann von einzelnen Schlachten die Taktik der Franzosen und Russen erinnern... Und das alles wunderbar in den Kontext der Weltgeschichte eingebettet. Was für ein Buch!